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Mika D. Mon
Geschrieben von  Mandy Schur Mandy Schur Geschrieben,  03-09-2019 13:52 03-09-2019 13:52 164  Gelesen 164 Gelesen
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"Valentine Mine: Fegefeuer" Band 1 des erotischen Zweiteilers von dem Autorenduo Mika D. Mon.



Frauen? Sind für mich nicht mehr als ein netter Zeitvertreib für ein paar Stunden. Liebe? Alles, was ich brauche ist Geld und Macht – und das habe ich. Es gibt nichts, was ich nicht erreichen kann. Es gibt nichts, was ich nicht besitzen kann. Mein Leben ist fantastisch, bis sie auftaucht. Sie ist wild und chaotisch; das genaue Gegenteil von mir. Verdammt, ich muss sie haben. Ich will sie besitzen. Ich werde sie von mir abhängig machen. Sie soll für mich arbeiten. Als meine Sekretärin.
Ich lehne mich herüber und winke meinen Kumpel herbei.
„Sie muss mir gehören.“
Er lächelt. „Das wird sie, Gabriel. Das wird sie…“
Doch diese Frau stellt meine Welt auf den Kopf und lässt mich plötzlich alle Regeln brechen, die ich mir selbst auferlegt habe.



Leseprobe:



Wie sie dasteht mit ihren langen Beinen in ihrem schwarzen Bleistiftrock und der weißen, zugeknöpften Bluse. Sie umklammert die Unterlagen, als gäben sie ihr Halt. Normalerweise ist die Tür zum Chefbüro - zu meinem Büro- geschlossen. Doch zu sehen, wie ihre Gestalt immer wieder eifrig hin- und herhuscht und verstohlen zu mir hineinblickt, reizt mich so, dass ich die Tür heute weit geöffnet lasse. Sie weiß es noch nicht, doch für mich ist sie mehr als meine Sekretärin. Sie ist meine Lust, mein Verlangen, das heiße Brennen in meinen Lenden, meine Obsession.
Wieder bemerke ich sie, wie Sie an meiner Tür vorbei in ihr Büro eilt. Ich lehne mich in meinem Sessel zurück und faltete zufrieden die Hände. Es läuft alles so, wie ich will. So ist es immer. Es läuft immer nach Plan. Und doch weiß ich, dass sie eine Herausforderung sein wird. Sie ist kein unschuldiges, leicht manipulierbares Mädchen, das nach ein paar süßen Worten oder einem Blick in meine Brieftasche, Wachs in meinen Händen ist. Nein. Sie ist wild, chaotisch und unbändig.
Sie wehrt sich gegen die Anziehung zwischen uns, will mich von sich stoßen, aber früher oder später wird sie einsehen, dass ihre Bemühungen zwecklos sind. Sie ist abhängig von mir. Von dem Job, den ich ihr gebe, von meinem Körper, von meinem Willen. Das wütende Funkeln in ihren Augen, wenn sie sieht, wie ich mit anderen flirte, amüsiert mich.
Ich atmet tief ein und schaue auf meinen Kalender. 15 Minuten habe ich bis zu meinem nächsten Termin. Das Leder meines Sessels knarzt, als ich mich vorlehne und auf dem Telefon ihre Durchwahl wähle.
Es tutet einmal.
Zweimal.
Dreimal.
Dann nimmt sie ab.
„Ja?“ Dieses kleine Wort pendelt zwischen genervt und hoffnungsvoll. Sie weiß nicht, was sie will. Ich dagegen weiß es ganz genau.
„Kommen Sie in mein Büro, Frau Valentine“, befehle ich und lege ohne ein weiteres Wort auf. Ich weiß, dass sie jetzt über mich flucht und sich fragt, was ich von ihr will. Doch ich weiß auch, dass ihr Herz vor Aufregung rast.
Es dauert nicht lange, bis sie an meine Tür klopft und ohne auf meine Antwort zu warten eintritt. Das tut sie immer. Sie ist so frech. Ohne Manieren. Aber was erwarte ich von einem Mädchen aus dem Bahnhofsviertel? Ich kann froh sein, dass sie nicht auf mich einschlägt oder mit Pfefferspray um sich sprüht. Wobei: Ganz ungefährlich ist sie nicht.
Meine Hand wandert an meinen Hals. Unter dem weißen Kragen meines Hemdes pulsiert eine Stelle auf meiner Haut. Dieses verdammte Biest hat mich schon mal gebissen!
Als sie durch den Türspalt in mein Büro kommt, wandern meine Augen an ihrem schlanken Körper herauf. Ihr langes, dunkles Haar steht im starken Kontrast zu ihrem blassen Gesicht und ihren roten, vollen Lippen. Sie sieht aus wie Schneewittchen. Mein Schneewittchen.
„Schließen Sie die Tür.“
Widerwillig folgt sie meinem Befehl. Das Geräusch des einrastenden Türschlosses zupft an meinen Mundwinkeln. Für sie muss es klingen wie das Klacken von Handschellen.
„Sie wollten mich sehen?“, fragt sie und verschränkt ihre Arme. Katharina ist eine der wenigen, die meinem Blick standhalten können. Diese großen, wilden Augen mit dem dichten Wimpernkranz sehen direkt in meine. Sie überspielt ihre Aufregung gut, doch ihr flacher Atem und das aufgeregte Pochen ihrer Schlagader am Hals verraten sie.
Ich lasse sie zappeln und gebe ihr nicht gleich eine Antwort, stattdessen stehe ich auf und schließe den Knopf meines schwarzen Jacketts.
Unruhig verlagert sie ihr Gewicht von einem Bein aufs andere.
Langsam gehe ich auf sie zu. Sie weicht synchron zurück, bis sie gegen die Tür stößt. Als ich dicht vor ihr stehenbleibe, muss sie ihren Kopf in den Nacken legen. Ihre Augenbrauen kräuseln sich, während sich ihre Lippen zum Protest öffnen.
„Was wird das?“ Ihre Augen suchen nach einem Ausweg. Nach einem Weg an mir vorbei, doch in diesem Moment stemme ich entschlossen eine Hand neben ihren Kopf und presse sie mit meinem Körper nach hinten gegen die Tür. Sie schnappt nach Luft, legt eine Hand gegen meine Brust, doch ihre Gegenwehr ist halbherzig. Das merkt sie selbst. Ich spüre, wie zerbrechlich ihr Körper unter meinem ist. Ich hebe meine freie Hand an und lege sie an ihren zierlichen Kiefer. Sie zuckt zurück und schluckt, doch in ihren Augen flammt ein Verlangen auf, gegen das sie nicht ankämpfen kann.
Ich neige meinen Kopf schief, während ich zu ihr hinabsehe.
„Lassen Sie mich gehen!“ Katharina funkelt mich angriffslustig an, doch im selben Moment greifen ihre Finger in den Stoff meines Hemdes.
„Nein“, raune ich an ihr Ohr und sehe, wie sich die Härchen an ihren Armen aufstellen. „Ich werde Sie niemals wieder gehen lassen, Frau Valentine. Sie gehören jetzt mir.“
„Bitte?!“ Sie sieht mich giftig an, doch ihre Pupillen werden groß und dunkel wie zwei Seen. „Sie können mich nicht besitzen!“
„Oh, Katharina, Sie haben ja keine Ahnung, was ich alles kann.“ Ich fahre mit dem Daumen über ihre Kehle. Ihr Atem zittert. Verdammt, sie macht mich wahnsinnig. Es fällt mir schwer, mich zurückzuhalten. Sie ist mir ausgeliefert. Das wissen wir beide.
„Wie sind Sie nur in diese Situation geraten, Frau Valentine?“, frage ich sie leise.



Bände dieser Reihe:

1. Valentine Mine: Fegefeuer
2. Valentine Mine: Paradies