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Renate Londer
Geschrieben von  Mandy Schur Mandy Schur Geschrieben,  28-01-2020 00:19 28-01-2020 00:19 115  Gelesen 115 Gelesen
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"Seppl will nicht sterben!"Die intimen Bekenntnisse meines Schweinehundes Oder besser gesagt, die Bekenntnisse des Schweinehundes von Renate Londer.



Jeder hat ihn, jeder kennt ihn, seinen inneren Schweinehund. Kennst du auch den zermürbenden Kampf, ihn zu zähmen, ihn klein zu halten? Für dich ist es höchste Zeit, dich mehr zu bewegen, dich gesund zu ernähren, abzunehmen und du schaffst es vielleicht zum ersten Mal in deinem Leben, wirklich konsequent zu sein.

Aber was glaubst du, wie es deinem Schweinehund ergeht, wenn du ihn mit dieser konsequent gesunden und kalorienbewussten Lebensweise quälst?

Wie es mir dabei ergeht? Das will ich dir nur zu gerne erzählen, viel zu lange habe ich geschwiegen und mein Schicksal ertragen! Du kennst mich nicht? Ich bin Seppl, Lores innerer Schweinehund. Und ich habe jede Menge peinliche Details aus unserem gemeinsamen Leben zu erzählen. Ihre Abnehmerei ließ sich ja nur mit Humor ertragen. Ja, ich muss zu meiner Schande gestehen: Ich habe mich ihrer Verbissenheit gefügt, aber nur, um neue Kräfte zu sammeln und im richtigen Moment wieder zuzuschlagen. Denn eins ist klar: Ein Schweinehund ist schlau und gibt nicht auf! Nie!


Die amüsante Fortsetzung von Friss oder stirb, Seppl! , in der sich der Schweinehund auf freche Art Gehör verschafft und durch seine Aussagen zeigt, dass es nicht reicht, nur sein Essverhalten zu verändern.


Leseprobe:



Heute möchte ich euch etwas zu den zwei „Seppl-Büchern“ erzählen.
Ihr fragt euch: WER IST SEPPL?

SEPPL ist mein Schweinehund. Ich habe ihm einen Namen gegeben, damit ich mich leichter mit ihm auseinandersetzen kann.

Irgendwann hatte ich die Idee meine Geschichte der Schweinehundezähmung auch für andere zugängig zu machen. Daraus ist das erste Buch „Friss oder stirb, Seppl!“ entstanden.
Es ist gespickt mit vielen humorvollen Episoden meines Scheiterns, gepaart mit Dialogen, die ich mit meinem Schweinehund geführt habe. In diesem Buch gibt es auch viel Interessantes über Ernährung zu erfahren. Keine Angst: Nicht oberlehrerhaft! Nein, mit viel Humor und praxisorientiert. Natürlich werde ich euch hier nicht alles erzählen. Lest es einfach selbst.

Da aber mein Schweinehund ein fieser Schweinehund ist, hat er die Klappe immer offen.
Dieser Umstand inspirierte mich zum zweiten Buch: SEPPL WILL NICHT STERBEN!
Über 300 Seiten lang erzählt SEPPL die Geschichte aus Buch eins noch einmal. Eine vorlaute Klappe und eine gaaaanz andere Sichtweise der Dinge sind vorprogrammiert.

Mit viel Spaß, und einer gehörigen Portion Humor versucht er zu vermitteln, dass man ihn zwar kurzfristig zähmen kann. Er, der Schweinehund aber niemals aufgibt. Wer sein Verhalten nicht dauerhaft verändert, wird ihm immer eine Hintertür öffnen, die ihm seine Macht zurückbringt.

Hier noch ein kleiner Vorgeschmack aus Buch II.


Lore macht Nägel mit Köpfen


Gleich am nächsten Tag, Lore kommt immer am frühen Nachmittag von der Arbeit nach Hause, muss ich einsehen, dass sich unser gemeinsames Leben von Grund auf ändern wird. Nach Büroschluss ist sie zum nahen Discounter gefahren und hat eingekauft.
Lore schleppt keuchend und schwitzend zwei schwere Einkaufstaschen die Treppen hoch in den ersten Stock ihrer Wohnung. Sie sind vollgepackt mit Magerjoghurt, Magerquark, Dosen mit Thunfisch, Putenbrust ohne Haut, Salat in rauen Mengen. Rosenkohl, Möhren, Salatgurken, Zucchini, Eier, Knäckebrot und Haferflocken.
Kein Schweinebraten, keine Käsekrainer, keine Pommes, keine Chips, Schokolade und süße Limonaden. Kein Nutella. Nicht einmal meine gesalzenen Erdnüsse. Absolut nichts Essbares ist dabei. Wer hat der denn ins Gehirn gekackt? Was will sie denn mit diesem Zeug?

Lore verstaut alle ihre Schätze im Kühlschrank und summt fröhlich ein Liedchen vor sich her. Sie ist sichtlich gut gelaunt. „ICH HABE HUNGER!“ schreie ich grantig und trommle ihr von innen an die Stirnwand. „ICH WILL ESSEN!“
Sie geht langsam, wie sie nun mal ist, zu ihrer Küchenzeile, nimmt sich ein Glas aus dem Schrank und füllt es mit Wasser. Was macht sie denn jetzt? Will sie die Blumen gießen? Ich will essen, sie soll endlich schauen, dass wir was zu futtern bekommen.
Sie setzt das Glas an ihre Lippen und schickt sich an, es zu trinken.
„NEIIIINNNNN“, schreie ich und trample wie wild mit den Füßen in ihrem Kopf herum. „Bist du wahnsinnig? Das ist Wasser! Das nimmt man, um die Pflanzen zu tränken. Man wäscht sich damit und man verwendet es zum Kochen. Du kannst das nicht trinken!!!! Bähhhh, grauslich, da pinkeln ja die Fische rein.“ Aber ganz egal, wie sehr ich auch brülle. Sie trinkt das ganze Glas in einem Zug aus.
Als sie dann auch noch dieses grüne Zeugs, Feldsalat, oder wie sich dieses Rinderfutter nennt, auf einem Teller ausbreitet und den grässlichen Thunfisch im eigenen Saft darüber platziert - ja, du hast richtig gehört - Thunfisch ooohne Öl, und das dann auch noch mit einer verabscheuungswürdigen Hingabe isst, wird mir schlecht. Ich bin ein Schweinehund und keine Kuh. Um zu überleben, brauche ich Fettiges und Süßes und vor allem brauche ich viel von allem. Glaubst du wirklich, ich wäre jemals so ein stattliches Prachtexemplar geworden, wenn ich mich von Wasser und Tierfutter ernährt hätte? Ich werde sterben müssen. Eine Panikattacke erwischt mich so unvermittelt und so heftig, dass ich ohnmächtig werde.