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Alisa Binoa
Geschrieben von  Mandy Schur Mandy Schur Geschrieben,  27-09-2020 17:34 27-09-2020 17:34 182  Gelesen 182 Gelesen
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! In dieser Taschenbuchausgabe liegen erstmals alle Alisa-Viktor-Geschichten in einem Sammelband vor !




"Für Viktor" Sammelband der erotischen Geschichten von Alisa Binoa.



Alisa will erotisches Neuland erkunden und lässt sich deshalb auf Viktor, einen erfahrenen Dom ein. Sie will erfahren, wie nah Lust und Schmerz beieinanderliegen. Dabei lernt sie, die Kontrolle abzugeben und Viktor zu vertrauen. Sie erlebt, welchen Lustgewinn eine solche Unterwerfung erzeugen kann, aber auch, welche Qualen.
Viktor führt sie Schritt für Schritt in die Welt des BDSM ein. Mit Augenbinde, Fesseln und Sexspielzeug, mit strengen Regeln und dem Gebot der Selbstdisziplin bringt er Alisa dazu, sich ihm unterwerfen zu wollen.
Anfangs jedoch rebelliert sie. Es fällt ihr schwer, Viktor zu gehorchen. Doch Alisa entwickelt sich weiter und aus dem Experiment wird eine tiefe Sehnsucht Viktors Sub zu werden. Fantasievoll, abwechslungsreich und einfühlsam führt Viktor sie zu immer neuen Höhen der Lust.



Leseprobe:


„Ich freue mich, Dich heute Abend um zwanzig Uhr in Zimmer 803 in Empfang zu nehmen. Sei pünktlich. Es gelten die vereinbarten Spielregeln.“ Aufgeregt hatte ich heute Nachmittag diese Sprachnachricht geöffnet. Augen¬blicklich hatte mein Körper reagiert. Konditioniert durch seinen Tonfall und die offenen Gespräche, die wir geführt hatten. Jetzt ging es los!
Vor der Aufzugstür drehte ich mich noch einmal um und blickte in den gepflegten Eingangsbereich. Kleine Sitz¬ecken mit den typisch pflegeleichten bunten Stoffen waren mit gediegen gekleideten Menschen besetzt. Die Männer trugen meist dunkle Anzüge, die Damen – Frauen wäre hier unpassend – trugen schlichte, aber elegante Kleider. Aus der Bar, die sich in einem angren¬zenden Raum befand, war leise Klaviermusik zu hören.
Als sich die Aufzugstüren hinter mir sanft schlossen, ließ ich die Geräusche des Foyers hinter mir. Ich spürte, wie die Kabine sich in Bewegung setzte. Oder war es doch die Aufregung, die sich immer weiter in meinem Inneren aus¬breitete? Dieses Gefühl der Unsicherheit war angenehm, die Erwartung des Unbekannten aufregend. So sollte es sich anfühlen! Was jetzt folgen würde, war bestimmt das, was ich suchte. Eine un¬bekannte Lust erfahren. Abstand vom Alltag und eine Auszeit, die nur mir gehörte.
Im Spiegel des Aufzugs kontrollierte ich noch einmal mein Makeup. Alles saß am richtigen Ort. Es spielte keine Aufzugsmusik, deshalb konnte ich meinen immer wieder stockenden Atem hören. Ein diskreter Gong kündigte das Stockwerk an. Meine Hände waren ein bisschen kalt und zitterten leicht. Vielleicht half ein tiefer Atemzug, um meine Nerven zu beruhigen.
Die Stille des Hotelflurs, vom leisen Surren einer Lüf¬tungsanlage begleitet, wurde durch meine Schritte auf dem Hochflorteppich unterbrochen. Irgendwo auf dem Gang klackte eine Tür ins Schloss. Gut so. Zuschauer wären jetzt eine nicht gewollte Grenzerfahrung. Die Nummerierung an der Wand des Flurs wies mir den Weg nach rechts.
803 – ich war angekommen. Ich zog mein Handy aus der Tasche und öffnete seine Nachricht, in der er mir den Zimmercode mitgeteilt hatte. 4 – 3 – 7 – 2 tippte ich ein. Ein grünes Licht bestätigte die richtige Eingabe und ein Geräusch, als würde ein Tresorraum elektrisch geöffnet, entriegelte das Schloss.
Ich legte meine Hand auf die Klinke und öffnete die Tür. Das Hotelzimmer war hell erleuchtet. Mein Blick fiel in einen großen Raum. Auf der einen Seite stand ein Dop¬pelbett und auf der anderen eine kleine Sitzgruppe. Alles war in unterschiedlichen Grautönen gehalten, was dem Raum eine elegante, aber gemütliche Atmosphäre verlieh. Die Wand gegenüber war von oben bis unten von schwe¬ren, blickdichten Vorhängen bedeckt – wahrscheinlich war die Front dahinter vollständig verglast. Gerne hätte ich von hier oben einen Blick über die Stadt geworfen. Aber die Vorhänge versperrten den Blick auf die Außenwelt.
„Komm herein und schließ die Tür hinter dir ab.“
Der Ton war fordernd und klar. Ich tat, um was er gebeten hatte. Dies war keine Anweisung, eher eine Bitte. Viktor stand mitten im Zimmer und grinste mich mit sei¬nem gewinnenden Lächeln an. Mein Herz klopfte vor Auf¬regung und ich war sicher, er konnte es hören.
Da stand er nun. Der Mann, mit dem ich schon so viel geschrieben und telefoniert hatte, den ich aber noch nie in natura gesehen hatte.
„Ich freue mich, dass du meiner Einladung gefolgt bist und bereit bist, dich auf ein Spiel einzulassen, bei dem ich dich führen darf. Stell deine Tasche gleich dort an der Türe ab und schließe die Augen.“
Er wollte keine Konversation treiben, er wollte sehen, ob ich ihm gehorchen würde.

Alisa schreibt für Viktor wunderbar prickelnde, niveauvolle erotische Geschichten aus dem Bereich BDSM. Mal, weil er ihr die Aufgabe stellt, eine Geschichte zu vorgegebenen Begriffen zu schreiben, mal, weil sie ihn überraschen will.
Bisher hat Alisa diese Geschichten einzeln als E-Books veröffentlicht.



In dieser Taschenbuchausgabe liegen erstmals alle Alisa-Viktor-Geschichten in einem Sammelband vor – vom allerersten erotischen Abenteuer bis zur Entscheidung, wie es mit den beiden weitergehen soll:


Vor dem Fenster
Meine Regeln, deine Lust
Schritte zum Vertrauen
An dich gekettet
Mein Vergehen
Was du entscheidest