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Biggi Berchtold
Geschrieben von  Mandy Schur Mandy Schur Geschrieben,  14-11-2020 19:17 14-11-2020 19:17 32  Gelesen 32 Gelesen
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"Pleiten, Pech und kleine Wunder" Ein weihnachtlicher Liebesroman von Biggi Berchtold.



Kurz vor Weihnachten nimmt die 21-jährige Ina während einer Vorlesung all ihren Mut zusammen und lädt ihren gutaussehenden Studienkollegen Chris auf einen Kaffee ein. Als er die Einladung ablehnt, ist sie jedoch gekränkt und geht ihm künftig aus dem Weg. Doch egal, wie groß der Bogen ist, den sie um ihn herum macht – er taucht immer wieder zu den unpassendsten Momenten auf. Bis es eines Tages, an einem verschneiten Winterabend, nicht passender sein könnte und sie endlich den wahren Grund für seine Abfuhr erfährt.


Eine romantische und zuckersüße Weihnachtsgeschichte für einen guten Zweck.
Der gesamte Erlös dieses Buches geht an die Organisation »Verein Kinderweihnachtswunsch Gersthofen«.




Leseprobe



In den nächsten Tagen vermeide ich jeglichen Kontakt zu Chris und bleibe den Vorlesungen fern, die wir zusammen haben.
Nur leider kann ich das nicht bis zu den Weihnachtsferien durchziehen, weil ich noch an einer Gruppenarbeit beteiligt bin und meine Kommilitoninnen von meiner Abwesenheit bereits genervt sind, was ich auch verstehen kann. Zur nächsten Vorlesung bin ich deshalb so zeitig da, dass ich mich auf einen der hinteren Plätze verkrümle.
Ich weiß gar nicht, wann ich das letzte Mal so früh aufgestanden bin. Definitiv gehört der heutige Tag im Kalender rot eingerahmt.
Als ich Chris durch die Tür kommen sehe, ducke ich mich und tue so, als würde ich unter dem Tisch etwas suchen. Ich verharre gefühlt eine halbe Minute in dieser Position, bis ich schwarze Männerschuhe vor meiner Nase ausmache.
Sofort erstarre ich. Seufzend luge ich unter dem Tisch hervor und sehe direkt in Christians grüne Augen, die mich zu mustern beginnen. Ich spüre die Röte, die mir in die Wangen schießt.
»Was tust du da unten? Suchst du etwas?«, fragt er trocken.
Gott, was sage ich denn jetzt? Sicher hat er beobachtet, dass ich gar nichts verloren habe. »Nein, ich habe nichts gesucht. Die Position schien mir nur sehr bequem«, sage ich in einem Anflug geistiger Umnachtung und setze mich wieder aufrecht auf den Stuhl.
Er lächelt gespielt. »Du hast dich vor mir versteckt.« Christians Blick ist durchdringend.
Ich schlucke hart. »Quatsch«, murmle ich und beginne sinnlos, in meiner Tasche herumzukramen, nur um ihn nicht ansehen zu müssen.
»Ich merke doch, dass du mir seit Tagen aus dem Weg gehst. Warum eigentlich?« Sein fragender Blick spricht Bände.
Zum Glück kommt gerade der Professor durch die Tür, sodass sich Christian an seinen Platz trollt und ich ihm eine Antwort schuldig bleibe. Hoffentlich für immer … Was sage ich ihm aber, wenn er bei der nächsten Gelegenheit nachhakt? Flucht!, schießt es mir sofort durch den Kopf. Ja, ich werde heute einfach ein paar Minuten vor Lesungsende gehen und zukünftig später kommen, dann hat er keine Möglichkeit, mich anzusprechen. Guter Plan, wie ich finde.
Kurz vor Beendigung des Vortrags schnappe ich mir meine Sachen und verlasse fluchtartig den Saal.

Falls ihr, gerade in der jetzigen schwierigen Zeit, wo auch Kinder nichts zu lachen haben, einem Kind das Leuchten in die Augen zurückzaubern möchtet, hier geht es zu den Wünschen …

Kinderweihnachtswünsche