Ereignisse
<< März 2019 >>
Mo Di Mi Do Fr Sa So
        1 2 3
4 5 6 7 8 9 10
11 12 13 14 15 16 17
18 19 20 21 22 23 24
25 26 27 28 29 30 31
Heute:
Mitglieder Online
Gäste Online: 2

Mitglieder Online: 0

Mitglieder insgesamt: 7
Neuestes Mitglied: Mandy Schur
Login
Benutzername

Passwort



Passwort vergessen?
Um ein neues Passwort anzufordern klicke hier.
Anmeldung
Newsletters

Anmeldung zum Newsletter






Angemeldet: 475
Buchvorstellung "Die EINE - Die Prophezeiung"
Geschrieben von  Mandy Schur Mandy Schur Geschrieben,  28-02-2019 11:00 28-02-2019 11:00 100  Gelesen 100 Gelesen
printer




"Die EINE - Die Prophezeiung" Band 1 des Fantasy-Zweiteilers von J.W. Hope.



Ein Mädchen. Eine Prophezeiung. Die ganz große Liebe. Ein Krieg um unser aller Überleben.

Jocelyn wird durch eine schicksalhafte Begegnung aus ihrem Leben gerissen und findet sich in einer Welt der Mythen und Sagen wieder. Alles, was sie bisher für Fiktion hielt, ist real.
In der Akademie der Anderwelt soll sie zu einer Kriegerin ausgebildet werden, einer Kämpferin, die in der Lage ist, die Prophezeiung zu erfüllen. Womit sie nicht rechnet, ausgerechnet an diesem fremden Ort, mit all diesen andersartigen Wesen begegnet sie ihrer großen Liebe. Einem Mann, den sie sich nicht einmal in ihren wirrsten Träumen vorgestellt hätte.
Mit ihm an ihrer Seite findet sie den Mut, an sich selbst zu glauben. Doch die Zeit ist knapp, denn der Königsdämon wird nicht aufgeben. Kann Jocelyn diese Aufgabe bestehen? Ist sie in der Lage, zu der Kämpferin zu werden, die die Welt braucht?
Und wird sie bei all dem Trubel um sie herum erkennen, wem sie trauen kann und wem nicht?


Die EINE - Die Prophezeiung ist der Start in ein fantastisches Abenteuer, das ihr nicht verpassen dürft! Begleitet Jocelyn auf ihrer Reise in die Anderwelt, die Akademie der Wächter und auf dem Weg zu sich selbst.

Mit diesem Roman feiert die Autorin ihr Debüt in der Welt der Schriftstellerei.



Leseprobe:



Prolog


Vor 500 Jahren

»Wenn nichts geschieht, werden wir Krieg führen müssen und viele werden ihr Leben lassen!«, zischte der große Mann in der Mönchskutte, seinem Begleiter zu. Er sah sich panisch um, als ob er einen Verfolger vermuten würde. Sie schlichen durch die alten Gemäuer, die modrig und voller Schimmel waren, um zu den Kellertunneln zu kommen. Ihre Schritte hallten laut durch die unterirdischen Gänge. »Wir müssen das Orakel befragen! Das Orakel weiß alles!«, flüsterte der kleine, untersetzte Mann, der nebenher lief. Nichts an ihm war auffällig. Im Gegenteil, er wirkte unscheinbar und konnte deswegen als einer von vielen gelten. Niemals hätte man seine wahren Beweggründe geahnt. »Das allein reicht nicht!«
Energischer als der Mönch wollte, kam ihm das über die Lippen. »Wir müssen fliehen und wir müssen den Hüter warnen! Wenn wir jetzt nicht handeln, dann wird es zu spät sein. Geh zum Orakel mein Freund, wir treffen uns nach einem vollen Mondzyklus beim Opferberg!« Inbrünstig betete der Mönch zu Centurio, dass sie erfolgreich wieder zusammen kämen, denn einfach, würde es ganz sicher nicht werden. Von irgendwo über ihnen, im Schloss, wurde Kampflärm laut. Schmerzensschreie hallten bis zu ihnen. Sogar hier unten waren sie nicht mehr sicher. Wenn wir versagen, würde niemand mehr sicher sein. So schnell ihre Beine sie trugen, rannten sie auf den versteckten Ausgang und die dort wartenden Pferde zu. »Das Glück sei mit dir«, sprach der Untersetzte und schwang sich mit einer Leichtigkeit, die man ihm nie zugetraut hätte, auf sein Ross. »Mögen die Schatten dir fernbleiben!«
»So sei es. Ich werde das Orakel holen. Gib auf dich acht, mein Bruder im Geiste.« Der Mönch stieg schwerfällig in den Sattel und sah seinem Waffenbruder fest in die Augen. »Möge das Licht dich leiten und die Liebe dich führen.« Damit trennten sich die Beiden. Sie ritten mit höchster Eile durch die Nacht. Immer einen Blick über die Schulter werfend, um eventuelle Verfolger zu erkennen.
Der Eine auf dem Weg zum Hüter und der Andere zum Orakel, welches am äußersten Rand der Anderwelt zu finden war.
Der Weg war voller Gefahren und Tücken. Dämonen, Hexen, blutdürstige Vampire und Werwölfe lauerten ihnen auf und so, mussten sie sich immer wieder den Weg frei kämpfen.
Der Mönch schlug sich durch die Wälder, um zum Portal in die Menschenwelt zu gelangen. Nach einem beschwerlichen Ritt kam er endlich zum Ziel seiner Reise. Der Hüter erwartete ihn bereits ungeduldig und voller Sorge, um seinen alten Waffenbruder. Ein großer stolzer Mann mit silbrig-grauen Haaren und edler Kleidung, die seinem Rang als Hüter entsprachen. Sie umarmten sich wie zwei alte Freunde, bevor sie sich den wichtigen Dingen widmeten. Der Hüter wusste bereits, was geschehen war und dass höchste Eile geboten war. »Meine Wächter sind bereits informiert. Wir formieren uns. Komm, wir kehren in das Schloss Centurio zurück und ich werde dich über die Segnungen und Banne instruieren.« Der Hüter sprach die geheimen Worte um das Portal zu beschwören, ritzte sein Handgelenk an und bezahlte den Blutzoll. Flackernd öffnete sich das Portal und auf der anderen Seite, konnten sie das Schloss bereits verschwommen sehen. Mit ihm gemeinsam trat er durch das Portal, in die Welt der Menschen.
Der andere Mann aber, ritt direkt zum Orakel. Das Orakel war eine alte blinde Frau, die die Zukunft, die Gegenwart und alle Eventualitäten sah, denn sie war die Letzte der Graien. Den Zahn und das Auge, welches sie mit ihren Schwestern teilte, wurde von den Dämonen gestohlen und ihre Schwestern gemeuchelt. Daher blieb ihr nur die Sicht mit dem Herzen. Sie lebte versteckt in einer Höhle, weitab von der Zivilisation und den ihr verhassten Dämonen. Der Mann wusste, dass er geprüft werden würde und war darauf vorbereitet. Er ließ sich nicht beirren und fand durch die verschlungenen Wege, bis zu seinem Ziel. Tapfer stellte er sich jeder Herausforderung, um die Seherin mit sich zu nehmen.
Aller Widrigkeiten zum Trotz, trafen sich die Männer nach einem vollen Mondzyklus, am Opferberg wieder.
Der Eine mit dem Hüter und der Andere in Begleitung der blinden Sehenden.
»Das Glück sei mit dir mein Freund.« Dankbar blickte der Hüter den kleinen Mann, der das Orakel fand an. »Du hast die Sehende sicher hierher gebracht! Wir stehen tief in deiner Schuld!« Der kleine untersetzte Mann neigte, seinem Stand gemäß, demütig sein Haupt. »Ich Danke dir, mein Hüter. Ich habe doch nur meine Pflicht getan, sowie es jeder andere auch getan hätte, um unsere Welten vor den Dämonen zu schützen.« In seinen Augen blitzte das Böse auf, doch der Hüter hatte sein Augenmerk auf die Letzte der Graien gelegt und konnte es somit nicht sehen. Seine Konzentration war schon bei den Wächtern und den Wesen, die alles dafür taten, um diesen Krieg zu verhindern. Sie weihten den Opferberg und versammelten sich um das Orakel.
Tagelang wurden reinigende Zeremonien abgehalten. Banne wurden gesprochen, Segnungen verteilt und der Boden geweiht, damit die Sehende endlich sprechen konnte.
Sie begab sich in tiefe Meditation und jedes Wort von ihr, wurde in die Chroniken der Wächter geschrieben. In dem Wissen, das dies irgendwann ihre einzige Chance auf Rettung sein würde.
Mit dem Gehörten verschwand der kleine untersetzte Mann, dessen Name in Vergessenheit geriet, vom Opferberg. Er schlich zu seinem Herrn, um ihm Bericht zu erstatten. Denn der Mann war ein Spion der dunklen Wesen und strebte nach mehr ...
Damit wurde das Schicksal, welches die alte Frau voraussagte zur Wirklichkeit.


Heute


Jocelyn

Alles ist anders, als man denkt
Die EINE wird das Böse anziehen wie das Licht die Motten.
Endlich daheim. Man, was für ein Tag! »Schaaaatz, ich bin zurück«. Stille. Ich schlendere ins Wohnzimmer, werfe meine Jacke, sowie die Tasche aufs Sofa und schaue in jedem Zimmer, ob er hier ist, doch er ist schon wieder nicht nach Hause gekommen.
Ich bin mir nicht sicher, was ich davon halten soll! Seit einigen Wochen ist er so verändert. Tagelang bleibt er weg und wenn er wieder kommt, bekomme ich fadenscheinige Erklärungen.
Auf einmal dringt ein merkwürdig beißender Geruch in meine Nase. Es riecht wie... nasser Hund? Oh Gott, das stinkt! Wo kommt das nur her? Ich sehe mich suchend um, doch außer unserer Katze Sam ist niemand hier. Und so groß ist die Wohnung auch nicht. Wohnzimmer, Schlafzimmer, Bad und eine Mikroküche, Standard eben in Centuriocity.
Auf einmal springt die Wohnungstür laut krachend auf und Mike kommt herein! Er ist wie immer eine Erscheinung für sich, doch etwas Bedrohliches liegt in seinem Auftreten. Mit seinen langen schwarzen Haaren, den markanten Gesichtszügen und diesen giftgrünen Augen, hat er etwas extrem Animalisches.
Seit zwei Jahren sind wir zusammen und ich finde ihn immer noch genauso attraktiv wie am Anfang. Doch irgendetwas hat sich in letzter Zeit zwischen uns verändert. Wir sind eher Freunde geworden, anstatt eines Paares. »Was machst du denn schon hier?«, schnauzt er mich an. Verwirrt runzle ich die Stirn und versuche die Situation einzuschätzen. »Hallo Schatz, auch schön dich zu sehen!« Angesäuert mustere ich ihn und was ich sehe, macht mich misstrauisch. Seine Kleidung ist nass geschwitzt und der Blick fliegt gehetzt umher. »Du solltest doch noch beim Arbeiten sein! Warum bist du zu Hause?« Drohend baut er sich vor mir auf und tatsächlich verspüre ich zum ersten Mal Furcht vor Mike. Er runzelt die Stirn, als ob er gegen etwas ankämpfen müsste. Ich sehe die Ader an seinem Hals pulsieren, sein Gesicht läuft rot an und die Schweißperlen auf seiner Stirn stehen. Irgendetwas stimmt hier nicht. Ich habe ihm doch nichts getan. Mein Magen verkrampft sich und mein Unterbewusstsein schlägt Alarm, doch ich habe noch nie auf meinen Bauch gehört.
Ich bin sauer und verletzt von seinem Verhalten. Wütend gehe ich auf ihn zu und will ihm die Meinung geigen, doch urplötzlich bleibe ich stehen. Die Haare in meinem Nacken richten sich auf und ich habe mit einem Mal am ganzen Körper Gänsehaut. Mike fixiert mich, kneift die Augen zusammen und bläht die Nasenflügel, fast als würde er wittern. Als er sie wieder öffnet, sind seine schönen grünen Augen gelb und sehen aus wie die einer... Katze?! Auf einmal fällt mir auf, dass er so nach nassem Hund stinkt. Mike verkrampft sich, sein Blick wird glasig und er raunt mir zu: »Lauf, wenn dir dein Leben lieb ist!«
Ich packe Sam, meine Katze und laufe los. Ich renne wie noch nie zuvor und dabei weiß ich noch nicht einmal, warum ich so Hals über Kopf fliehe. Ich bin mir allerdings sicher, wenn ich jetzt nicht verschwinde, dann werde ich sterben. Woher ich das weiß? Ich habe nicht die geringste Ahnung. Behutsam lasse ich Sam herunter, streichle ihr noch einmal sanft über das weiche Fell und hoffe, dass unsere Nachbarin sich um sie kümmert.
Im nächsten Moment stürme ich aus dem Haus und laufe an der steinernen Mauer entlang. Heftig klopft mein Herz gegen meine Brust und mein Atem geht pfeifend. Warum bin ich nur so unsportlich? Vor lauter Angst achte ich nicht auf den Weg und lande unsanft auf dem Boden, wo sich die Kieselsteine schmerzhaft in meine Handflächen und Knie bohren. Meine Hände brennen, doch ich beachte es nicht weiter. So schnell ich kann, stehe ich auf und renne in blinder Panik weiter. Einzig der Gedanke, so schnell wie möglich weit wegzukommen, treibt mich an. Zwei Straßen komme ich noch weiter, dann breche ich zusammen. Mein Körper bebt vor Anspannung und Angst. Unruhig lehne ich mich mit dem Rücken an eine Straßenlaterne und lasse meinen Tränen freien lauf. Wie kann das alles sein? Habe ich mir das eben eingebildet? Bin ich vielleicht verrückt? Meine Gedanken und mein Herz rasen wild durcheinander, doch ich kann keinen klaren Gedanken fassen. Völlig benommen kralle ich meine Hände in mein Haar. Was war das!?! Das kann nicht sein. So etwas ist nicht möglich! Seit so langer Zeit sind wir zusammen und doch kenne ich ihn wohl nicht wirklich. Irritiert lasse ich die Scene immer wieder vor meinem inneren Auge ablaufen, doch mein Verstand weigert sich zu verstehen. Was war mit seinen Augen und seiner Stimme? Er klang fast wie ein knurrender Hund.
Meine Sicht schränkt sich ein, Dunkelheit zieht auf und ich bekomme eine Panikattacke. Das Atmen wird schwerer und die Klauen der Ohnmacht greifen gierig nach mir.
Scheiße! Was mache ich jetzt nur? Durch die Schnappatmung bekomme ich kaum noch Luft. Eine Stimme im Hinterkopf sagt mir, dass ich gar nichts weiß und dass alles anders ist, als es scheint.
Dann wird es dunkel um mich!


Jason


Die Begegnung

Wir sind die Verbindung der Welten! Wir halten stets das Gleichgewicht!
Ich bin diesem dämlichen Köter bis zu seiner Wohnung gefolgt. Mann, wie ich diese Scheißviecher hasse! Werwölfe... Sie stinken, sind strohdumm und absolute Bestien.
Jetzt stehe ich hier im Regen und starre dieses Mehrfamilienhaus an, welches sich rein äußerlich nicht von allen anderen in Centuriocity abhebt. Der große Baum bietet kaum Schutz vor dem Unwetter, doch ich verharre fröstelnd in meiner Position, damit mir der Köter nicht entwischt. Ich muss die Anderen rufen denn endlich, habe ich den gesuchten Wolf gefunden. Gerade als ich zu meinem Einsatzwagen gehen will, um die Anderen zu Informieren, sehe ich, wie eine junge Frau weinend aus dem Haus stürmt. Sie hat eine leichte Duftnote nach Wolf an sich. Scheiße! Schnell krame ich mein Handy aus meiner Hosentasche, rufe Jasper an und raune nur: »Code Alpha, in der Centurio-Merkur-Straße 23. Ich muss das Objekt verlassen und einem anderen Ziel nach! Beeilt euch.« Ich stecke das Handy weg und sprinte, ohne zu zögern, der Frau nach.
Verdammt ist die schnell.
Sie rennt, als ob der Teufel persönlich hinter ihr her wäre. Dann stolpert sie und schlägt sich die Hände und Knie auf. Allerdings rappelt sich die Frau sofort wieder auf und flüchtet weiter. Fluchend renne ich durch den Regen und frage mich, warum immer ich das Sauwetter abbekomme. Kurz bevor ich sie einholen kann, lässt sie sich hinfallen und lehnt heulend an der Straßenlaterne. Ich gehe langsam auf sie zu und will sie ansprechen, als sie einfach aus den Latschen kippt.
So ein Dreck. So etwas brauche ich jetzt wirklich nicht, außerdem muss ich wissen, was sie weiß. Mein Handy klingelt und Jasper erscheint auf dem Display. Ich hebe ab und noch bevor ich etwas sagen kann rattert Jasper los: »Der Wolf ist gesichert, aber es gibt ein Problem! Da muss irgendwo ein Mädel herum irren. Sie ist nach Aussage des Köters die EINE!«
Ich bekomme hämmernde Kopfschmerzen. Neugierig sehe ich mir die Kleine an, die bewusstlos und klatschnass vor mir liegt. »Jasper, ich glaube, dass ich sie gefunden habe. Wir treffen uns in 10 Minuten im Schloss. Seid ihr alle ok?« Jasper lacht belustigt und meint: »Halloho, das war doch nur ein Code Alpha! Wir hatten ne Menge Spaß mit ihm. Bis gleich.«
Dieser Kerl kennt einfach keine Angst und ich bin mir sicher, dass ihm das irgendwann zum Verhängnis werden wird. Na dann, sehen wir doch einmal, ob wir Dornröschen wach bekommen. Langsam gehe ich in die Knie und erst jetzt fällt mir auf, wie schön sie ist. Nicht hübsch oder süß, sondern wirklich schön. Mein Herz setzt für einen Schlag aus, nur um im Nächsten zu rasen.
Feuerrote lockige Haare, ein Gesicht wie ein Engel, ihre Haut ist absolut ebenmäßig und sie hat eine Figur zum Niederknien. Verdammt, bin ich bescheuert?!
Sanft nehme ich sie auf meine Arme und trage sie zum Einsatzvan. Vorsichtig, um ihr nicht weh zu tun, lege ich sie auf die Rücksitzbank. Bevor ich weiß was ich tue, streiche ich ihr eine verirrte Strähne aus dem Gesicht und lege ihr meinen Mantel um. Ich muss mich auf den Weg machen, sonst bekommt Jones noch einen Herzinfarkt!
Jones ist seit 15 Jahren der Hüter. Er versteht keinen Spaß und er hasst Unpünktlichkeit, was ich schon oft absichtlich übergangen habe. Widerwillig löse ich meinen Blick von Ihrem Gesicht und setze mich hinter das Steuer. Doch wenigstens im Spiegel kann ich immer wieder nach hinten linsen. Was ist denn nur los mit mir? Ich kenne die Kleine doch gar nicht und wenn sie die EINE ist, dann ist sie absolut tabu!
Ich reiße mich zusammen, trete in das Gas und rase wie der Teufel durch die Stadt. Ich ignoriere die roten Ampeln und lasse den Motor alles geben. Wie immer, winken mich die Patrouillen durch und ich bin schnell raus aus Centuriocity. Doch es wird gleich dunkel werden und ich habe die Zeit vergessen. Hoffentlich schaffen wir es noch rechtzeitig, vor Sonnenuntergang, in das Schloss. Wir fahren aus der Stadt und ich weiß, dass ich mich beeilen muss. Noch ein paar Minuten und die Sonne geht unter.
Schon sehe ich die zwei riesigen Eichen und die Auffahrt, doch die Tore sind schon geschlossen. »Fuck!«, brülle ich und hämmere frustriert auf das Lenkrad ein. Langsam atme ich tief durch und überlege, wie ich am besten Vorgehen sollte. Dann müssen wir eben klettern. Schnell steige ich aus dem Van und rase um das Auto. Kaum, dass ich die hinter Türe aufgerissen habe, höre ich sie schon. Das Rudel! Sie heulen und sie sind schon verdammt nah! Shit!
Mein Handy läutet wieder, dieses Mal ist es Jones: »Wo bleibst du, Jason? Die Sonne ist untergegangen und die Wölfe sind sauer.« Als ob ich das nicht bemerkt hätte. »Wir stehen vor dem verdammten Tor, welches verschlossen ist!« Wütend starre ich mein Handy an und muss mich zusammenreißen, um es nicht einfach abzuschalten. Leise ist zu hören, wie er mit jemandem spricht und das Tor öffnet einen Spalt. »Lauf!«, schreit Jones in das Handy, so dass mir die Ohren klingeln. Sofort lasse ich das Teil fallen, reiße die hintere Wagentüre auf, packe die Kleine, werfe sie mir über die Schulter und renne, wie noch nie zuvor in meinem Leben. Meine Beine sind gerade über die Schwelle, als ich einen Windzug in meinem Rücken spüre. »Jasper, das Rudel ist hier! Nimm die Frau und bring sie in Sicherheit.«
Noch im Laufen werfe ich ihm die junge Frau zu und so schnell, dass kein menschliches Auge es erfassen kann, ist Jasper mit ihr verschwunden.
Grimmig ziehe ich meine Dolche und springe wieder vor das Tor. Scheiße! Das sind viele, zu viele für mich alleine! Vor dem Schloss stehen bestimmt zwanzig Wölfe und ich könnte etwas Hilfe brauchen. Was bin ich froh, dass es zumindest aufgehört hat zu regnen.
Die Wölfe sind alle größer als eine Deutsche Dogge und so breit und stämmig wie ein Pferd. Außerdem haben sie Zähne, so scharf wie Diamanten, doch die Krallen sind auch nicht zu verachten. Ein guter Hieb und meine Innereien liegen auf der Straße. Ich muss Zeit schinden, bis die Anderen da sind.
Also rufe ich aus vollem Hals: »Ihr habt euch nicht an die Vereinbarung gehalten und habt die Regeln gebrochen. Derjenige wurde dabei gesehen und gerichtet! Also verschwindet hier oder es könnte euch leidtun!« Bedrohlich kommt ein Wolf auf mich zu. Er ist größer als die Anderen, fletscht die Zähne und knurrt dann: » Du und welche Armee, Wächter? Du bist alleine hier und ich mit dem halben Rudel. Du hast uns unseren ersten Offizier genommen und dafür wirst du büßen!« Schon springt der Wolf auf mich zu. Dieses Mistvieh will mir wirklich an den Kragen... Na das kannst du haben! Ich ducke mich, um dem Angriff zu entgehen und werfe meine Dolche in die Luft, wo sie schweben, bis ich sie zurückrufe.
Der Wolf landet auf seinen Pfoten, dreht sich um und macht sich erneut für den Sprung bereit. »Los komm schon, du Straßenköter!« Knurrend springt das Vieh auf mich zu und in diesem Augenblick kommen meine Dolche zurückgeschossen. Einer trifft ihn an der Flanke und der Andere zwischen die Rippen. Sofort springe ich über den Wolf, drehe mich um und das Rudel ist verschwunden. Ein leises Winseln ist zu hören und ich mustere das sterbende Wesen vor mir. Schwer verletzt und um Atem röchelnd liegt der Wolf auf der nassen Straße.
Der macht es nicht mehr lange, aber ich brauche Informationen. Also knie ich mich neben ihn, berühre die Stirn und die Brust der sterbenden Kreatur. Im selben Augenblick sehe ich alles. Alles was dieses Wesen ausmacht, was es jemals getan hat und warum. Auf einmal weiß ich, warum das Rudel weg ist. Ich habe eine Beta erledigt, das Rudel ist führungslos ohne einen Ranghohen und feige ohne Ende, wenn sie keine Leitwölfin dabei haben. Wobei es mich wundert, dass nicht gleich das Alphaweib hier aufgetaucht ist. »Jas? Wo steckst du?« Pfeifend kommt Jasper, in aller Ruhe den Weg herunter geschlendert. »Na, wie ich sehe, hast du den ganzen Spaß für dich alleine gehabt«, feixt er und grinst mich spitzbübisch an. Seine Hände hat er tief in seinen Taschen vergraben, seine Augen blitzen belustigt und ich könnte ihm den Kopf abreißen. »Wo ist das Mädchen?« Ich ignoriere seinen Blödsinn und die Wut, die gerade in mir hochkocht, da es sinnlos ist, sich mit Jasper zu streiten. Er meint es nicht böse, doch manchmal nervt seine unbekümmerte Art.
»Bei Jones, er wird sie prüfen müssen, sobald sie wach ist.« Jasper wuchtet sich den Wolf auf die Schultern, als ob er eine Puppe wäre. »Dann lass uns gehen, ich will wissen, woher die Hunde wussten, wer sie ist und vor allem, warum wir es nicht wussten! Ach, und das Mistvieh kannst du alleine entsorgen, weil du mich hängen lassen hast!«, rufe ich Jasper über die Schulter zu und bin schon weg. Wütend stampfe ich die Auffahrt nach oben. Der Kies knirscht laut unter meinen Kampfstiefeln und zerreißt die nächtliche Stille. Immer wieder taucht das Gesicht der Unbekannten vor meinem inneren Auge auf und lässt mein Herz klopfen. Verwirrt kneife ich meine Augen zusammen und versuche, sie aus meinem Kopf zu verbannen, doch das ist nicht so einfach. Genervt von mir selbst, kicke ich die Steinchen weg und lasse meinen Blick, über mein zu Hause streifen.
Ich liebe den Anblick dieses Schlosses bei Nacht. Die Türme stechen hervor und durch die Lichter, die überall ihr warmes Licht verteilen, strahlt das Gemäuer eine wunderbare Wärme aus. Als ich zwölf Jahre alt war und zum ersten Mal hierher kam, war ich wie versteinert. Ich wusste ja nicht, dass ich ein Wächter bin. Wir alle wussten gar nichts, denn unsere Eltern mussten uns vor der Welt dort draußen schützen. Ich verwerfe meine Gedanken, fasse mich und schreite zügig durch die Tür und eile die Treppen hinauf bis zur Krankenstation.
Es sind keine verletzten Wächter hier, aber es gibt einen großen Menschenauflauf. Alle sprechen wild durcheinander und teilweise wird heftig gestritten. Schnaubend kämpfe ich mich bis zu Jones durch. »Hüter, was ist hier los?« Fragend blicke ich in seine ratlosen Augen. »Jason, es geht das Gerücht um, das dieses Mädchen die EINE ist... Dann ist sie diejenige die uns alle vereint oder unser aller Verderben sein wird!« Ich bin völlig perplex und doch geht es mir gegen den Strich, wie sie begafft wird. Ein unerklärlicher Beschützerinstinkt wallt in mir auf. »Schmeiß sie alle raus! Das Mädchen ist doch kein Tier, welches man begaffen kann. Wir werden einfach mit ihr sprechen, sobald sie wach ist, doch bis dahin, hat sie etwas Ruhe verdient.« Jones sieht mich merkwürdig an und erhebt die Stimme: »So meine Wächter, wir werden diesem Mädchen jetzt etwas Ruhe gönnen. Ich will keinen von euch mehr hier sehen. Es wird sich alles klären.« Murrend verschwindet die Meute.
Nachdem alle endlich verschwunden sind, hebt er fragend seine Augenbraue und mustert mich intensiv. Dieser Blick geht mir durch Mark und Bein, doch ich halte den Augenkontakt. »Ich bin dein Mentor und kenne dich seit langer Zeit, mach keine Dummheiten, Junge!«
Damit dreht sich Jones um und lässt mich völlig verdutzt stehen. Verwirrt sehe ich ihm nach und versuche zu begreifen, was er damit gemeint hat. Nach einer Weile setze ich mich hin und beobachte das schlafende Mädchen. Sie sieht so verletzlich aus und der Drang sie zu Schützen, brennt tief in mir. Ich wüsste nur zu gerne, welche Augenfarbe sie hat... Mensch bei Centurio, was ist nur los mit mir? Ich bin ein Wächter, ich habe für so etwas gar keinen Bedarf! Frustriert stehe ich auf und will gerade gehen, als ich etwas Wimmern höre. Stirnrunzelnd fällt mein Blick auf die junge Frau.
Die Kleine liegt dort in dem Bett und weint. Besorgt will ich fragen, ob es ihr gut geht, als mir auffällt, dass sie gar nicht wach ist. Ich hadere mit mir, denn es ist verboten, seine Fähigkeiten bei anderen Wächtern einzusetzen, außer sie wünschen es so. Doch streng genommen ist sie ja kein Wächter. Bevor ich weiter überlegen kann, habe ich schon die Hand an ihrer Stirn und die Andere an ihrem Herzen. Sofort stürmen die Bilder auf mich ein.
So viele Emotionen, Eindrücke, Angst und so viele Sorgen. Ich reiße mich mit Gewalt aus ihren Erinnerungen.
Was habe ich nur getan? Ich habe gegen eine unserer wichtigsten Regeln verstoßen, doch wenigstens weiß ich jetzt, dass Jasper Recht hatte. Diese Frau muss die EINE sein. Sie wird uns alle vereinen oder uns alle ins Verderben stürzen. Die Räume engen mich ein und ich muss raus hier, also wende ich mich ab und renne hinaus!
Blindlings stürme ich die Treppe herunter und hinaus in den Park. Schwimmen ist das Einzige, was mir helfen wird, diese Frau aus meinen Gedanken zu vertreiben. Plötzlich stolpere ich und liege der Nase lang da. Wild fluchend rapple ich mich wieder hoch und will meinen Weg nach draußen fortsetzen, doch hinter mir höre ich jemanden kichern. War ja klar... Ich muss ja ausgerechnet in diesem Chaos, Stella in die Arme laufen. Stella ist ein Miststück vom Feinsten. Sie ist eine Wächterin und sie kann kämpfen wie kaum ein anderer, doch sie hat es nicht so mit Abweisungen oder wenn ihr jemand nicht nach dem Mund redet. Jasper, Stella und ich bilden eine Wächtertruppe. Wir erledigen unsere Aufgaben, sehr zu meinem Leidwesen, meist zu dritt! »Ahhhh, du Süßer! Sag doch, dass du auf mich fliegst, dann musst du nicht in mich hinein rennen!«, säuselt sie und bleckt ihre Zähne. »Hör mal Stella, ich hatte einen Scheißtag und will nur meine Ruhe, also verschwinde!« Stella schiebt sich näher an mich und lässt ihre Finger über meine Brust wandern. Ihr blondes Haar streift meine Wange und ihr aufdringliches Parfum raubt mir fast den Atem. »Ach Jason, du weißt doch, dass ich die Richtige für dich bin. Warum willst du es nicht einfach einsehen? Lass mich dich überzeugen. Ich kann dafür Sorgen, dass du deinen Stress ganz schnell vergisst.« »Nimm deine Finger weg!« Genervt und ein wenig von dieser Forschheit angewidert, schubse ich sie von mir. Total angesäuert starrt sie mich mit zusammengekniffenen Lippen an. »Dafür wirst du bezahlen, Jason! Du weißt wohl immer noch nicht, wer ich bin und wo du stehst!« Damit dreht sie sich um und stolziert wie ein Pfau davon. Das Klackern ihrer Schuhe wird leiser und ich schnaufe tief durch.
Oh, dieses Weib! Als ob irgendjemand vergessen könnte, dass ihr Vater der Ratsvorsitzende ist. Was denkt sie sich eigentlich? Ich habe heute wirklich keine Lust mehr auf Drama.
Wütend streiche ich meine Haare hinter die Ohren und schüttle den Kopf, über eine solche Dreistigkeit. Fassungslos versuche ich, den Tag Revue passieren zu lassen, aber ein pochender Kopfschmerz, lässt mich innehalten. Ich drehe um und renne endlich hinunter zum See, mitsamt Klamotten springe ich hinein.
Die Kälte lässt mir kurz den Atem stocken, denn es fühlt sich an wie tausende kleiner Nadelstiche. Nach einigen Zügen wird mein Kopf leer und ich kann endlich wieder klar denken. Immer wieder tauche ich unter die Oberfläche, nur um beim nächsten Stoß wieder aufzutauchen.
Meine Muskeln brennen schon, aber ich werde immer ruhiger. Wie lange ich geschwommen bin, weiß ich nicht.
Doch als Jasper auftaucht und mir sagt, dass ich besser reingehen soll, weil Jones auf mich wartet, sind meine Hände bläulich und mir fällt auf, wie sau kalt mir ist.
Zitternd flitze ich mit Jasper zum Schloss zurück. Was ist nur los mit mir? Seit ich dieses Mädchen gesehen habe, stimmt etwas nicht. Ich habe das Gefühl, als ob ich sie kennen müsste, doch ich weiß einfach nicht woher. Warum kann ich sie nicht aus meinem Kopf bekommen? Ich jogge hoch zu meinem Zimmer, wo ich mich mit meiner tropfnassen Kleidung unter die heiße Dusche stelle.
Was bin ich froh, dass jedes Zimmer eine eigene Dusche hat. Zitternd lasse ich das heiße Nass meine Gedanken fortspülen. Mit steifen Gliedern ziehe ich mich aus und lasse die Sachen einfach in die Dusche fallen. Das Wasser taut meine steifen Gliedmaßen wieder auf, meine Muskeln lockern sich langsam und ich beginne, mich gerade etwas zu entspannen, als es laut klopft.
»Jason? Alter, beweg dich! Jones wird ungeduldig!«, ruft Jasper durch die Tür und ich verdrehe die Augen. »Ja doch, ich komme gleich!« Genervt schnappe ich mir mein Handtuch, wickle es um die Hüften und eile in mein Zimmer.
Wahllos zerre ich ein schwarzes Langarmshirt und meine Bikerhose heraus und schlüpfe hinein. Meine Haare hängen nass in mein Gesicht, aber dafür bleibt jetzt keine Zeit mehr. Mein Shirt wird von den Wassertropfen durchnässt und klebt unangenehm an meinen Schultern. Mehrmals fahre ich mit den Fingern durch das Haar und hoffe, dass die blonde Mähne hinten bleibt.
Das ist der Nachteil an schulterlangem Haar. Ich bin ja gespannt, was Jones jetzt noch von mir will. Ein Blick auf die Uhr sagt mir, dass es vier Uhr morgens ist. Da muss es aber einen verdammt guten Grund geben, wenn er uns zu dieser Zeit zu sich bestellt.
Jasper steht vor meiner Tür und wartet ungeduldig auf mich. Genervt tappt sein Fuß auf den Boden und verursacht dabei ein nervtötendes Tap-Geräusch. »Alter, was hat denn da so lange gedauert? Musstest du dich erst aufhübschen?« Schief grinsend schlägt er mir brüderlich auf den Rücken. »Jaja, ich weiß schon. Lass uns gehen, bevor Jones sauer wird. Wo ist er überhaupt und vor allem, warum zum Henker will er, dass wir um vier Uhr morgens bei ihm antanzen?« Genervt und müde verdrehe ich die Augen, während wir durch die Flure eilen. »Er wartet in seinem Büro und warum weiß doch ich nicht.«, meint er bevor wir auch schon vor Jones Büro stehen. Die Türe öffnet sich und der Hüter sieht uns müde an.
»Wir müssen zur Krankenstation, sie wacht gerade auf.« Das ist alles, was Jones von sich gibt, bevor er in einem Affenzahn voran rennt.
Die Arme muss total verängstigt sein. Hoffentlich kommt sie mit alldem hier klar.
Gemeinsam jagen wir durch die alten Gänge dieses Schlosses, die alle einen bestimmten Charme und eine verdammt lange Geschichte haben, ohne auch nur darauf zu achten. Wir haben gerade die Krankenstation erreicht, als wir einen markerschütternden Schrei hören.
Jones, Jasper und ich sehen uns einen Moment lang an und sprinten los. Da liegt sie total verängstigt, zusammengekauert und um sie herum stehen einige junge Wächter!
Sie muss totale Panik haben. Automatisch ballen sich meine Hände, vor lauter Wut, zu Fäusten. Bevor ich etwas sagen kann, brüllt Jones: »Habe ich euch nicht gesagt, dass ihr alle verschwinden sollt? Raus hier, oder es wird euch nicht gut bekommen!« Die Ader an seiner Schläfe pulsiert verräterisch und sein Blick ist mörderisch. Einer der Wächter, Martin heißt er, glaube ich, speit Jones entgegen: »Dieses Weib wird unser Untergang sein! Wir sollten sie töten und dann hat sich auch die Prophezeiung erledigt! Wenn es die EINE nicht mehr gibt, dann kann sie auch nichts erfüllen.«
»Ihr seid Narren und noch zu jung, um zu wissen, von was ihr hier sprecht! Verschwindet und haltet euch von ihr fern, das ist ein Befehl!«
Wie der Blitz verschwinden die Wächter, denn ein Wächter kann sich niemals einem direkten Befehl widersetzen. Durch unseren Blutschwur und etwas Magie bei der Vereidigung, sind wir gezwungen einen direkten Befehl immer Folge zu leisten!
Dann sehe ich sie! Sie hebt den Blick und es scheint, als ob sie mir direkt in die Seele blickt. Ihre smaragdgrünen Augen leuchten, als sie mich ansieht und mein Herz stolpert. So viel zu meinem Vorsatz, sie mir aus dem Kopf zu schlagen.