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Buchvorstellung "Pay for it"
Geschrieben von  Mandy Schur Mandy Schur Geschrieben,  01-03-2019 20:00 01-03-2019 20:00 84  Gelesen 84 Gelesen
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!!! Neuerscheinung am 04.03.2019 !!!




"Pay for it" Ein Fantasy angehauchtes Drama über Häusliche Gewalt von J.W. Hope.



Die junge Savannah verliebt sich in den äußerst attraktiven Herzchirurgen David und wird seine Ehefrau. Für kurze Zeit wirkt es, als sei ihr Leben perfekt.
Aber schon kurz nach der Geburt des gemeinsamen Sohnes, ändert sich alles!
Nach außen hin wirkt die Familie perfekt, doch sobald sich die Türen hinter Savannah schließen, beginnt ihre ganz persönliche Hölle!
Dann zaubert das Schicksal ein Ass aus dem Ärmel. Devron! Ein attraktiver Altvampir und Savannahs wahrer Seelengefährte.


Ob er Savannah und ihren Sohn vor David retten kann?


Eine Geschichte, zwei Sichten.
Mit jedem Kauf und jeder gelesenen Seite, unterstützen sie die Frauenhilfe München.


Die kompletten Einnahmen werden für 2 Monate gespendet.




Leseprobe:



Kapitel 1


»Ich bin da!«, poltert es von der Wohnungstüre. Mein Herz rast, während ich panisch zitternd meine Hände an meiner Schürze abwische. Was tut er denn schon zu Hause? Ängstlich blinzle ich zu der Uhr an der Wand. Es ist gerade einmal drei Uhr und das heißt, er ist tatsächlich heute zwei Stunden eher zuhause, als sonst. Schnell versuche ich, das Beben meiner Finger unter Kontrolle zu bekommen und meine Frisur in Ordnung zu bringen, um ihn nicht zu reizen.
»Savannah?«, knurrt er laut durch den Flur. Sofort versteift sich mein ganzer Körper. Kalter Schweiß läuft mir über meinen Rücken, während ich bete, dass er gute Laune hat und sein frühes nach Hause kommen, ein gutes Omen ist. Wie ein Bulldozer stürmt David in die Küche und funkelt mich wütend an. Mit seiner muskulösen Statur wirkt er nicht wie der grandiose Arzt, der er ist und die Frauen liegen ihm scharenweise zu Füßen. Wenn die wüssten...
»Wenn ich mit dir spreche, dann erwarte ich eine Antwort!«, knurrt er und reißt mich aus meinen Gedanken. Bedrohlich kommt er auf mich zu. Ich weiß genau, wenn ich jetzt zurückweiche oder auch nur zucke, dann wird es viel schlimmer. Halt suchend tasten meine Hände unauffällig über die Arbeitsplatte meiner neuen Küche. Doch er drängt mich immer weiter nach hinten.
»Ich ... es tut mir leid! Ich hatte keine Ahnung, dass du heute eher zurück sein wirst ... Bitte entschuldige.« Ich wage es nicht, ihn anzusehen und starre ängstlich auf den Boden. Nervös knete ich meine Hände. »Wo ist unser Sohn?«, säuselt er liebevoll. Voller Hoffnung hebe ich den Blick und sehe in seine eiskalten Augen, in die ich mich vor einigen Jahren, dummerweise verliebt habe.
»Jacob ist auf seinem Zimmer. Er schläft gerade.« Langsam und bedächtig nickt David. Wie so oft, sehe ich den Schlag nicht kommen. Mein Kopf kracht mit voller Wucht, gegen den Küchenschrank. Sofort läuft warmes Blut über meine Wange und ich sehe Sterne vor meinen Augen tanzen. »Du unfähige Schlampe! Ich habe dir letzte Woche gesagt, dass mein Chef heute zu uns zum Dinner kommen wird! Meine Beförderung zum Klinikleiter soll besprochen werden. Du bist einfach zu Nichts zu gebrauchen!«
Jedes Wort unterstreicht er mit einem gezielten Faustschlag. Wimmernd liege ich am Boden, während mein Gesicht immer mehr anschwillt und ich auf dem rechten Auge nichts mehr sehe, da das Blut, aus der Platzwunde, die ich davongetragen habe, mir die Sicht nimmt.
David holt aus und tritt mit voller Wucht gegen meine Rippen. Schmerz durchfährt mich und ich will mich zusammenrollen und einfach weinen, doch ich weiß ganz genau, wenn ich jetzt eine falsche Bewegung mache, dann bringt er mich um. Röchelnd, ziehe ich die Luft in meinen geschundenen Körper. »Du bist sogar für so einfach Dinge, wie Kochen zu blöd! Wie sieht es hier überhaupt aus? Du bist so ein wertloser Haufen Dreck! Ich hätte auf meine Freunde hören sollen und eine anständige Frau heiraten sollen und nicht so ein wertloses Dummchen wie dich.«, schreit er mich an. Weinend nicke ich, denn er hat ja Recht.
Anscheinend habe ich die Tage verwechselt und nun sieht es hier so aus. Nicht einmal so einfache Dinge bekomme ich hin. »Bitte, vergib mir.«, wispere ich kraftlos. »Geh dich säubern, dann räum diesen Schweinestall auf und koch endlich etwas Ordentliches! Wenn mein Chef kommt, wirst du das Schlafzimmer nicht verlassen! Ich werde dich wegen einer Migräne entschuldigen.« Damit dreht er sich um und lässt mich mit meinem Elend allein.
Vorsichtig betaste ich meine Rippen und wimmere leise. Scharf zieht der Schmerz durch meinen Körper, doch es scheint nichts gebrochen zu sein. Da David Arzt ist, weiß er ganz genau, wo er hinschlagen kann, ohne sofort Brüche zu riskieren. Behutsam stehe ich auf und mein Blut tropft auf den Boden, wo es große leuchtendrote Flecken hinterlässt. Wankend schleiche ich ins Badezimmer, flehend dass Jacob nicht aufwacht. Hämmernder Kopfschmerz lässt meine Sicht verschwimmen und mir wird übel.
Der Blick in den Spiegel bestätigt mein Gefühl. Mein rechtes Auge ist komplett zugeschwollen, eine große Platzwunde ziert meine Schläfe und einige Flecken verfärben sich schon von Violett bis Schwarz. Zaghaft, betupfe ich die geschwollenen Stellen mit einem kalten Lappen, doch die Platzwunde will einfach nicht aufhören zu bluten. Panisch suche ich mit zitternden Händen, nach den Heftpflastern. David wird noch wütender werden, wenn ich das nicht in den Griff bekomme. Endlich finde ich, was ich suche und hole das Pflasterset aus der Schublade.
Mit bebenden Fingern klammere ich die Wundränder zusammen und hoffe, dass es nicht wieder so eine hässliche Narbe gibt, wie die auf meinem Rücken. Damals hatte er mich in den Glastisch, im Flur geworfen, doch ich konnte mir schlecht den Rücken selbst klammern und fragen konnte ich auch niemanden. Wer hätte mir denn schon geglaubt?
Das tollpatschige Mädchen, welches mit dem angesehenen Chefarzt verheiratet ist... Schnell lege ich eine dicke Schicht Make-up auf, um Jacob nicht zu erschrecken. Die meisten Stellen in meinem Gesicht sind schon dick und ich weiß ganz genau, dass es in den nächsten Stunden noch schlimmer werden wird. Trocken schlucke ich zwei Schmerztabletten und hoffe, dass sie bald helfen.
Bebend säubere ich das Badezimmer, damit David nicht wieder böse sein muss, mit mir. Es dauert einige Zeit die Sauerei zu beseitigen, doch ich muss mich beeilen, weil ich das Essen fertig bekommen muss. So schnell ich kann, gehe ich wieder in die Küche, um meine Arbeit fortzusetzen. Die Karotten, die ich vorhin geschält habe, liegen noch immer auf der Arbeitsplatte. Zügig bereite ich das Essen für das Dinner zu, Lammbraten mit Gemüse.
Der Nachtisch steht zum Glück schon im Eisschrank. Jacob steht plötzlich verschlafen in der Türe und ich springe erschrocken herum. Mein Herz schlägt mir bis zum Hals und ich verstecke schnell meine zitternden Hände. »Mama! Du blutest!« Mit seinen kleinen Händen zerrt er an meinem Rock. Panisch geht mein Blick zur Türe und ich bete, dass David das nicht gehört hat.
Jacob rührt er zwar nicht an, aber man kann bei ihm nie wissen, wann er ausrastet und ob mein Liebling, nicht auch irgendwann, seine Wut zu spüren bekommt. Nacktes Grauen erfasst mich, wenn ich nur daran denke, was er Jacob antun könnte. Sofort nehme ich ein Icepack aus dem Schrank und umwickle es mit einem Geschirrtuch. Fest presse ich es auf die Platzwunde, während ich mir eine passable Lüge zurechtlege.
»Mami ist gegen den Schrank gelaufen, mein Schatz. Es ist alles gut.« Mit den Jahren lernt man schnell, passable Lügen zu erfinden, um die Wunden zu erklären. Doch die meisten Menschen wollen die Wahrheit sowieso nicht hören, weshalb sie dankbar der Lüge glauben. Behutsam drücke ich meinen Kleinen, doch der Schmerz in meinen Rippen lässt mich zusammenzucken. »Mami, du lügst!«, flüstert er, während er zärtlich über meinen Arm streichelt. Der Kloß in meinem Hals raubt mir den Atem.
»Ich habe es gehört. Papa hat dir wieder wehgetan.«, wispert er leise in mein Ohr. Stumme Tränen laufen über mein Gesicht, während Scham und Trauer mich nicht loslassen. »Du darfst das niemandem sagen, hast du verstanden?« , flüstere ich zurück. Was weiß ich, was er meinem Sonnenschein dann antun würde? Ich würde es nicht überleben, wenn meinem Baby etwas geschehen würde...
»Was ist denn hier los?«, poltert es von der Türe und sofort spüre ich, wie Jacob sich in meinen Armen versteift. Sanft drücke ich seinen Arm und nicke ihm kaum merklich zu. »Hallo Vater.«, flüstert er und die Angst in den kleinen blauen Augen bringt mich um. Wütend blickt David mich an. »Warum blutest du die verdammte Küche voll?« Eine Entschuldigung murmelnd, wische ich schnell die Tropfen weg. Jacobs Blick geht mir durch Mark und Bein.
Er weiß genau, was hier wirklich vorgefallen ist. Nach einem kurzen Blick auf mich, geht er zu seinem Vater und nimmt ihn an der Hand. »Papa, ich hab heute ein Flugzeug gebastelt, willst du es sehen?« Mit einem kurzen Seitenblick zu mir nimmt er Jacob mit. Mein kleiner Sonnenschein, gerade einmal 4 Jahre alt und schon so erwachsen. Heiße Tränen lassen meine Sicht verschwimmen und mein Herz wird schwer. Was bin ich nur für eine Versagerin? Ich schaffe es nicht einmal, mein Kind vor solchen Dingen zu schützen. Wenn Jacob im Bett ist und das Dinner vorbei ist, wird David mich bestimmt dafür bestrafen. Mein Körper beginnt unkontrolliert zu zittern und meine Zähne klappern laut. Fest schlinge ich meine Arme um meinen Körper und versuche, mich selbst zusammen zu halten.