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Buchvorstellung "Sinfonie der Lust"
Geschrieben von  Mandy Schur Mandy Schur Geschrieben,  03-03-2019 13:00 03-03-2019 13:00 258  Gelesen 258 Gelesen
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"Sinfonie der Lust" Ein erotischer BDSM-Roman von Ayana Hunter.



Lara fühlt sich in ihrer Ehe gefangen und sehnt sich nach erotischem Neuland.
Marc ist ein Mann, dem eigentlich alles in den Schoß fällt. Die Frau fürs Leben hat er aber noch nicht gefunden, weil ihm die Schwärmerei für seine Jugendliebe immer wieder im Weg steht.
Ihre Freunde Vanessa und Ben, die selbst nicht so richtig zueinanderfinden, bringen Marc auf Umwegen dazu, Lara in ein erotisches Spiel zu verwickeln.
Lara weiß nicht, wer hinter dem geheimnisvollen Fremden steckt, der ihre düstersten Fantasien zum Leben erweckt. Doch gerade als Bens Plan aufzugehen scheint, passiert etwas Unerwartetes und das Chaos nimmt seinen Lauf. Was als sinnliche Sinfonie geplant war, zieht alle Beteiligten in einen wilden Strudel aus Liebe, Lust und Leidenschaft.


Diese Ausgabe ist vollständig, unzensiert und enthält keine gekürzten erotischen Szenen.



Leseprobe:



»Abbruch. Sorry, du hast jetzt statt ›Sohn‹ ›dein Mann‹ gesagt. Außerdem hast du schon wieder vergessen, dich seitlich zur Kamera aufzustellen. Wir proben das besser noch einmal und starten dann wieder von vorn.« Vanessa war Regisseurin aus Leidenschaft und hatte lange gebraucht, um als Frau in diesem Job Fuß zu fassen. Nun hatte sie eine Festanstellung bei einer Produktionsfirma, die für einen bekannten Privatsender arbeitete und sie war für die Herstellung der ganzen Staffel einer Dokusoap verantwortlich. Das bedeutete viel Stress und etliche Überstunden. Trotzdem würde sie um nichts in der Welt den Job mit jemand anderem tauschen wollen. Das war auch einer der Gründe, warum all ihre Partnerschaften gescheitert waren. Dem letzten Freund hatte jegliches Verständnis für ihre Tätigkeit gefehlt. Ständige Vorhaltungen und Eifersuchtsdramen konnte sie an einem arbeitsreichen Tag nicht auch noch gebrauchen. Sie hatte ihm den Laufpass gegeben und war nun froh, sich ihre Zeit wieder so einteilen zu können, wie sie es wollte. Allerdings musste sie zugeben, dass es komisch war, in eine leere Wohnung nach Hause zu kommen. Vanessa kehrte seit dieser Zeit in unregelmäßigen Abständen in der Cocktailbar »Metaxa Bay« ein. Da es sich bei diesem direkt an der Spree gelegenen Lokal um eine Strandbar handelte, musste das Wetter mitspielen, damit das gewünschte Urlaubsfeeling aufkommen konnte. Dort griff sie so manchen »Orgasmus« ab, und zwar nicht nur als Cocktail. Letzten Sommer hatten sie die Bar für eine Serie gebucht und seitdem war sie mehr oder weniger Stammkundin. Sie erinnerte sich immer noch gern an diesen Dreh. Das Set mit den Standkörben, Palmen und Kuschel-Lounges hatte etwas Magisches an sich. Sicher war auch die laue Sommerluft schuld daran gewesen, dass sie sich damals so wohlgefühlt hatte. Die nur spärlich bekleideten Laiendarsteller sorgten dann für das erotische Flair. Nackte Haut war für die Einschaltquoten immer gut. »Sex sells«, eine Weisheit, die besonders bei diesem Dreh wichtig gewesen war, bei dem es um eine Speed-Dating-Party ging. Ben war einer der gebuchten männlichen Laiendarsteller dieses Abends und seine Talkpartnerin war einfach zu blöde gewesen, ihren Text glaubhaft rüberzubringen, sodass Vanessa am Ende selbst einspringen musste, um der spärlich bekleideten Blondine zu erklären, worauf es ihr ankam. Irgendwie hatte der Schlagabtausch zwischen Vanessa und Ben dann eine Richtung eingeschlagen, die sie nicht mehr in den Griff bekommen hatte.
»Ich bin die Jasmin, 26 Jahre alt, Friseurin, habe zwei kleine Möpse mit Namen Ali und Baba. In meiner Freizeit gehe ich gerne tanzen und was machst du so? – So, siehst du den Unterschied zwischen dir und mir? Du musst ihn ansehen und mit Blicken verführen, beug dich vor, damit er freie Sicht in deinen Ausschnitt hat. Du weißt doch, was Flirten ist, oder? Du sollst ihn anmachen«, versuchte Vanessa der Blondie die Szene näherzubringen und gewährte Ben dabei einen tiefen Einblick in ihr Dekolleté.
»Simon, 34 Jahre, Bauarbeiter, stehe mehr auf Muschis als auf Hunde. Auf haarlose, ich habe nämlich eine Tierhaarallergie.« Ben lächelte breit und zeigte auf ihre linke Brust: »Ist dies hier Ali oder Baba? Sind sie bissig oder kann ich die mal streicheln?« Als er sie anschließend dann noch fragte: »Und suchst du für heute Nacht auch was zum Poppen?«, hatte sie für einen Moment vergessen, dass alle Augen auf ihnen ruhten. In seiner Hose konnte Vanessa eine gewaltige Beule ausmachen. Ihr Gegenüber war einfach unschlagbar direkt und brauchte seine Rolle nicht zu spielen, weil sie ihm offensichtlich auf den Leib geschneidert war. Zwischen ihnen hatte es von der ersten Sekunde an geknistert. Als der Drehtag beendet war, hatte er ihr dann auch einfach einen Zettel in die Hand gedrückt.

In zwei Stunden hier. Du schuldest mir noch eine Antwort und einen vernünftigen Drink.
Ben

Seine anzügliche, direkte Art hatte sie scharf und neugierig gemacht und das war dann auch der Grund gewesen, warum sie auf einer der überbreiten Strandliegen gelandet waren. Vanessa prüfte grundsätzlich die Ware, bevor sie einen Mann mit ins Bett nahm. Erste Regel: Schau dir seine Hände an. Große Hände, so ihre Theorie, ließen auf einen beachtlichen Schwanz schließen. Wenn er dann noch gut küssen konnte, was sollte da noch schieflaufen? Und es stellte sich heraus, Ben konnte sehr gut küssen. Seine Finger waren überall gewesen und Vanessa musste sich zusammenreißen, damit sie ihn stoppen konnte. Es hätte dann auch nicht viel gefehlt und sie wären vor den zahlreichen Gästen zum öffentlichen Ärgernis geworden. Aber im entscheidenden Moment schob sie ihn weg: »Nicht hier, du großer, böser Bube. Wie weit ist es zu dir?« Ben hatte seine Wohnung in Kreuzberg und somit lag ihr Domizil dichter. Es dauerte keine fünfzehn Minuten, da hatten sie ihre Zweizimmerwohnung erreicht und Ben hatte ihr die Klamotten vom Körper gezerrt. Bereits in der Bahn waren sie kaum voneinander zu lösen gewesen, seine Hände waren immer wieder unter ihr knappes Strandkleid gewandert. Im Hausflur hatte er seinen prallen Schaft an ihrem Po gerieben, sodass sie kaum in der Lage war, ihre Haustür aufzusperren. Die Chemie zwischen ihnen war nahezu magisch. Als die Tür zuflog, ging es dann richtig zur Sache. Es waren schon einige gute Liebhaber in ihrem Bett gelandet, aber die erste Runde fand nicht dort statt, sondern im Flur ihres kleinen Domizils. Ben hatte sie mit so viel Feuer geküsst, dass ihr ganz schwindelig geworden war. Seine Hände waren überall und Vanessa konnte gar nicht so schnell realisieren, was er tat, da hatte er ihr schon das Kleid ausgezogen und ihren String zerrissen. Seine Lippen waren über ihren Nacken gewandert, während er ihren Po massierte. Irgendwann hatte er sie dann einfach auf die Arme gehoben und war mit ihr ins nächste Zimmer gestolpert. Das Wohnzimmer war ihm wohl passend genug erschienen. Er hatte sie kurzerhand über die Lehne des Sofas gelegt und sich dann genüsslich mit ihrem Hintern beschäftigt. Er knetete ihre Rundungen und küsste und leckte über ihre Pofalte, was für Vanessa in dieser Form eine ganz neue Erfahrung gewesen war. Offenkundig wollte er ihr damit zeigen, wie geil er ihr Fahrgestell fand.

***


Ben war ein Prachtkerl. Bei ihm war alles besonders groß. Seine Hände wirkten wie Bratpfannen und genauso gigantisch war auch der Rest seines Körpers. Vanessa mochte die Nächte mit ihm. Es war unkomplizierter Sex ohne irgendwelche Verpflichtungen und der war alles andere als langweilig.
Dass er sie bei diesem »Speed-Dating«-Filmdreh so unverschämt angebaggert hatte, war genau das, was Vanessa dazu angetrieben hatte, sich immer wieder mit ihm zu verabreden. Nach ihrer letzten gescheiterten Beziehung hatte sie es nicht mehr eilig, eine feste Bindung einzugehen. Sie wollte Spaß haben und Ben war genau die Art von Vergnügen, die sie sich zurzeit reichlich und satt genehmigte. Und sie war froh, dass Ben es nun doch einrichten konnte, dass sie sich in dieser Woche noch sahen und so war sie sofort nach der Arbeit zu seiner Wohnung gedüst.
»Schlampige Arbeit, Baby! Los, dreh dich um«, befahl er ihr in rauem Tonfall.
Sie zog die Augenbrauen hoch und fuchtelte mit ihrem Staubwedel in der Luft herum. Bevor sie ihm widersprechen konnte, hob er sie wie eine Puppe hoch und warf sie kurzerhand auf das Bett. Dort band er ihr, vermutlich mit der Krawatte, die eben noch auf dem Nachttisch gelegen hatte, die Hände auf dem Rücken zusammen.
»Süße, du weißt doch, dass du mir heute zu Diensten sein musst. Es ist Dienstag. Men-Day! Und ich allein habe das Sagen. Wenn ich dir also befehle: ‚Mach hier sauber!‘, dann erwarte ich, dass du das zu meiner vollsten Zufriedenheit erledigst.«
Vanessa kicherte. »Ja, Mister und ich habe mir auch redliche Mühe gegeben.«
»Schweig, du wedelst hier unnötig Staub auf, dabei solltest du lieber das Rohr putzen.«
Seine Wortwahl war wie immer sehr direkt. Bei dem Gedanken, seinen Schwanz zu schmecken, wurde ihr der Mund wässrig. Ein wohliger Schauer lief über ihren Rücken. Was er wohl heute wieder für verrückte Spiele ausgeheckt hatte?
»Dein Safeword für heute lautet: Regenschirm.«
»Regenschirm? Geht’s noch länger?«, nuschelte sie ins Kissen.
»Hey, es wird nicht genörgelt.« Eine seiner Pranken landete mit einem lauten Klatscher auf ihrem Po. »Aua«, quiekte sie und genoss das Kribbeln, das dieser eigentlich eher schwache Hieb hinterlassen hatte. Sie wusste, er würde ihr nicht wehtun. Es ging nicht um sadomasochistische Praktiken, es handelte sich lediglich um aufregende Rollenspiele. Für heute hatte er ihr im Vorfeld eine Haube, einen Staubwedel und eine kleine weiße Schürze per Bote zukommen lassen. Er hatte gedroht, er würde Vanessa keine Nachlässigkeit durchgehen lassen und sie bestrafen, wenn sie nicht exakt das tat, was er ihr sagte. Genau darauf hoffte sie jetzt allerdings. In freudiger Erwartung schlug ihr Herz ganz wild. Und ihre Knospen versteiften sich, weil sie sich nach seinen zärtlich fordernden Händen sehnten. Nun lag sie auf dem Bett, das Gesicht ins Kissen gedrückt und konnte kaum abwarten, dass er sie nach Strich und Faden durchvögelte.
»Du bist eine sehr undankbare Magd.«
Ben schlug ein weiteres Mal mit seiner Hand auf den immer noch festen Hintern seiner imaginären Dienerin. »Ich will ein ‚Ja, Sir‘ hören – und zwar dalli.« Bens tiefer Bariton breitete sich bedrohlich im Raum aus.
»Ja, Sir.«
»So und nun zeige ich dir mal, wie man richtig sauber macht.« Mit dem Staubwedel streichelte er sie, beim Kopf beginnend, dann abwärts den Rücken hinab. Die weichen Federn kitzelten und zauberten eine leichte Gänsehaut auf ihre Arme. Als er an ihrer Pofalte angelangt war, zog sie scharf die Luft ein.
»So, ich bin dann mal weg. Wehe du rührst dich auch nur einen Zentimeter vom Fleck.« Er stand vom Bett auf.
Vanessa drehte den Kopf zurück und sah ihm nach. Sein Hintern steckte in engen Jeanshosen, sein Oberkörper in einem dieser sexy Unterhemden, die das Spiel seiner Rückenmuskulatur perfekt zur Geltung brachten.