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Buchvorstellung "Banned - Verfallen"
Geschrieben von  Mandy Schur Mandy Schur Geschrieben,  15-03-2019 06:00 15-03-2019 06:00 795  Gelesen 795 Gelesen
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"Banned – Verfallen" Band 3 der erotischen Reihe von Alica H. White.



Trotz der Vorkommnisse ziehen sich Sophia und Aaron an wie zwei starke Magneten. Endlich gestehen sie sich ihre Gefühle ein und lassen ihren erotischen Sehnsüchten freien Lauf. Unweigerlich begreift Aaron, wie viel er für Sophia empfindet und überwindet sich, ihr ein Geschenk mit großer Symbolkraft zu machen. Aber noch am selben Tag kommt es wieder zu Missverständnissen und die Ereignisse überschlagen sich. Er ist maßlos enttäuscht und schmeißt alles hin. Jetzt muss auch Sophia schmerzlich erkennen, dass es zwischen ihnen Liebe ist.
Doch es scheint unmöglich, diesen Knoten noch zu zerschlagen...



Leseprobe:



Kapitel 1


Fuck! Jetzt ist es ausgesprochen. Es sind Gefühle im Spiel. Fatal, denn ich kann die Gefühle für eine Frau nicht leugnen, die mit meinem Bruder Joseph liiert ist. Aber damit nicht genug, wir betrügen ihn auch noch. Ich fühle mich so schlecht dabei, doch ich kann einfach nicht anders. Wenn ich in der Nähe von Sophia bin, schaltet sich meine Vernunft ab. Ich kann nur an das Eine denken …
Es ist schlimm, denn sie hat ihre Gefühle genauso wenig unter Kontrolle. Aber was sind ihre Gefühle wert? Gefühle eines Flittchens. Für mich? Nur für mich? Eher nicht. Und wenn ja, wie lange? Erstaunlicherweise wehrt sie sich vehement dagegen, zu sehen, was sie nun mal ist – ein Flittchen, das meinen Bruder schon vor der Hochzeit betrügt.
Ich werde aus mir selber nicht schlau. Wie kann ich nur Gefühle für so eine Frau entwickeln? So eine knallt man und dann ist gut. Sie dient zur Erfüllung aller schmutzigen Fantasien, danach ist die nächste dran. Aber dieser Gedanke gefällt mir ganz und gar nicht, und ich habe den Verdacht, dass das nicht nur an Ihrer Beziehung zu meinem Bruder liegt. Meine Fantasien und geheimen Wünsche, die Sophia betreffen, sind noch lange nicht erfüllt. Doch so schwer es fällt, ich werde sie nie wahr machen.
Wenn sie nur nicht so hingebungsvoll wäre …
Ich darf meinen Bruder nicht verletzen und meine Familie nicht enttäuschen. Diese Affäre muss ein Ende haben. Und wenn ich es nicht beenden kann, dann muss das jemand anders für mich erledigen. Wie gut, wenn man sich auf Kumpel aus der Collegezeit verlassen kann.
»Du bist echt skurril, Mann«, sagt mein alter Studienfreund Stuart Grooms, den ich für diese Aufgabe ausgesucht habe.
»Wieso? Meine Sicht ist möglicherweise nicht neutral. Ich brauche nur so etwas wie eine zweite Meinung«, antworte ich.
»Wieso ist die nicht neutral?«
»Weil es um die Familie geht und weil ich mich schon mal in einem Punkt getäuscht hatte.«
»Und der wäre?«
Himmel, was für Fragen? Was antworte ich da bloß am besten? »Dass sie ihr ganzes Geld für Fernreisen ausgibt.«
»Ist das dein Ernst?«
»Was?!«
»Du hast Angst, dass sie Joes Geld verprasst? Der hat doch gar keins.«
»Noch nicht. Aber so direkt meinte ich das nicht. Ich habe berechtigte Zweifel, ob sie ihn liebt.«
»Oder nur wegen des Erbes heiratet?«
»Ja, wenn du so willst. Aber nicht nur, ich denke auch in Sachen Treue. Sie betrügt ihn.«
»Und das soll ich jetzt beurteilen?«
»Na ja, du hast doch immer so eine gute Menschenkenntnis – besonders, was Frauen angeht.«
»In Sachen Verführer stehst du mir ja wohl in nichts nach«, brummelt Stuart unwillig.
»Denk dran, du bist mir noch etwas schuldig. Ich habe dich deiner Zukünftigen vorgestellt.«
Stuart lacht zynisch. »Wenn die von dieser Aktion erfährt, könnte es meine Zukünftige gewesen sein.«
»Kannst du mir mal sagen, warum sie etwas davon erfahren sollte?«, frage ich.
»Na schön«, seufzt er. »Ich kann mir die Geschichte ja mal ansehen.«
»Danke. Mehr will ich gar nicht«, antwortete ich. »Wir sind übrigens da.«
Ich habe ein Steakhaus für mein Abschiedsessen in New York ausgesucht. Morgen geht es wieder zurück nach Boston. Ich habe schließlich eine Verantwortung für unsere Bank. Deshalb braucht es, bevor ich verschwinde, noch eine Nagelprobe für Sophias Treue. Vielleicht irre ich mich ja, was sie betrifft, weil ich selber zu viele Gefühle für sie habe. Sophia soll sich wohlfühlen, nur dann wird sie anbeißen und mit Stuart auf Tuchfühlung gehen. Wenn einer den Namen Womanizer verdient hat, dann er.
Ich kann leider nichts mehr machen, denn die Affäre mit mir hat Sophia für beendet erklärt. Es ist gut, dass sie es gemacht hat, dadurch sucht sie vielleicht schon das nächste Opfer. Ich hoffe, der Fall hat sich heute noch erledigt und ich kann mit einem sophiabefreiten Hirn wieder nach Hause fahren.
Wenn sie wirklich eine Nymphomanin ist, dann wird Stuart es merken und hoffentlich auch Joseph verraten. Vielleicht kann er ihm ja die liebesblinden Augen öffnen.
Sophia und Joseph warten schon im Restaurant auf uns. Zuversichtlich stelle ich die beiden Stuart vor.
»Klar! Joe, der einmal mit uns diese wilde Studentenparty gefeiert hat. Mann, das waren noch Zeiten!«, ruft Stuart erfreut aus und klopft Joe auf die Schulter.
»Ja, ist schon ziemlich lange her.« Mein Bruder wirkt gut gelaunt. Im Gegensatz zur einsilbigen Sophia, die uns nur höflich die Hand schüttelt. Es war klar, dass sie nur mitkommt, weil sie Joe nicht enttäuschen will. Sonst würde der ja auch Lunte riechen und ihr süßes Leben wäre dahin.
Wir setzen uns und bestellen verschiedene Gerichte, alles mit Small Talk. Sophia verhält sich unauffällig. Erst beim Essen beginnt ein fruchtbares Gespräch.
»Und warum hat Aaron jetzt bei euch ausgeholfen?«, fragt Stuart.
»Er hat sich angeboten, wieder Ordnung in die marode Buchhaltung unserer Chefin zu bringen«, antwortet Joe.
»Wieso? Ist die denn so chaotisch?«
»Jep, kann man so sagen«, bestätige ich. »Die Chefin hat es auf Sophia übertragen und die war überfordert, wollte sich mehr dem Designen widmen.«
Sophia schnappt nach Luft, sagt aber nichts. Ich freue mich verstohlen, dass es mir immerhin gelungen ist, sie aus der Reserve zu locken.
»Sophia ist eigentlich Designerin, aber da sie etwas von Buchhaltung versteht, drückt die Chefin ihr so etwas gerne auf«, verrät Joseph.
»Ja? Wo hast du das denn gelernt?«, fragt Stuart Sophia und mustert sie interessiert.
»Bei uns zu Hause. Meine Mutter ist Schneiderin und da man damit in der Regel nicht so viel Geld verdient, hat sie auch einen Stoffladen aufgemacht. In dem musste ich immer bei der Buchhaltung helfen. Meine Mutter ist der Meinung, die Zahlen sind das Wichtigste, wenn mich ein kreativer Job ernähren soll. Deshalb hat sie, als ich Designerin werden wollte, darauf bestanden, dass ich auch davon etwas verstehe.«
Mein Gott, sie wirkt so glaubwürdig, unschuldig und verdammt sympathisch. Sie lächelt so süß mit ihren Grübchen – am liebsten würde ich sie küssen.
»Warum seufzt du, Aaron?«, fragt Joe.
Fuck! Ich habe gar nicht gemerkt, dass ich geseufzt habe. »Ähm … ja, ich kenne das … und muss deiner Mutter uneingeschränkt recht geben«, rede ich mich heraus.
Sophia sieht Stuart schulterzuckend an und isst weiter. Wie schon bei unserer ersten Begegnung fällt mir auf, wie sinnlich sie ihr Essen genießt. Alles an ihrer Art hat mich sofort fasziniert, damals, als Joe sie zu uns nach Hause brachte. Leider ist diese tolle Frau moralisch nicht ganz einwandfrei.
»Was ist los? Du seufzt ja schon wieder?« Stuart sieht mich prüfend an.
»Ach, die Weinflasche ist alle. Soll ich uns noch eine bestellen?«, frage ich und habe schon die Hand gehoben. Der soll sich doch lieber um Sophia kümmern als um mein Seufzen.
»Wie kommt es eigentlich, dass in eurem Laden die Zahlen so durcheinandergeraten sind?«, fragt Stuart.
Endlich die richtigen Fragen. Stuart scheint meine Gedanken gelesen zu haben.
»Weil unsere Chefin Geschäft und Liebe nicht trennen konnte«, antwortet Joseph.
Na, das ist doch mal eine Steilvorlage! »Aha, aha! Aber ihr traut es euch zu, beides miteinander zu verbinden?«, frage ich triumphierend.
Sophia wirkt ertappt, Joseph schluckt. »Ja, klar. Man muss nur wissen, mit wem man eine Verbindung eingeht«, wiegelt er ab. Sophia und Joe sehen sich verschwörerisch in die Augen.
Ich bezweifle ja, mein liebes Brüderchen, dass du weißt, mit wem du da eine Verbindung eingehst.
»Stimmt. Meine Eltern betreiben ihren Laden auch zusammen. Das geht schon, wenn man sich aufeinander verlassen kann«, bestätigt Sophia angespannt.
Ich scheine den wunden Punkt getroffen zu haben. Joe wirkt merkwürdig unbeteiligt. Stuart blickt zwischen uns hin und her. Mann, kümmere dich lieber um Sophias Körpersprache. Aber ich brauche mir nichts vorzumachen, Sophia kümmert sich überhaupt nicht um Stuart. Kein Wunder, wenn er erst gar nicht in den Wald hineinruft …
»Kann ich dich mal kurz sprechen, Stu? Draußen«, frage ich.
Stuart zieht die Stirn kraus. »Okay … was gibt es denn so Spannendes?«
Wir gehen zusammen auf die Herrentoilette. Aus dem Augenwinkel sehe ich, dass Joseph uns kopfschüttelnd hinterherblickt.
»Du hast Glück, dass ich schon mit dem Essen fertig bin«, erklärt Stuart mir auf dem Weg. »Dein Verhalten kommt mir ziemlich schräg vor. So kenne ich dich gar nicht.«
»Ich will nur meinen Bruder schützen«, verteidige ich mich.
»Tatsächlich?«
»Was denkst du denn?«
»Hör mal, Bro. Ich bin auch nicht auf den Kopf gefallen. Da ist doch irgendetwas zwischen euch gelaufen?«, erkundigt er sich.
»Zwischen wem?«, versuche ich abzulenken.
Das Ablenkmanöver misslingt, Stuart schnaubt nur abfällig.
»Wie kommst du darauf?«, hake ich nach.
»Ich verstehe mich eben auf die kleinsten Signale, die eine Frau aussendet. Aber das, was ihr beide aussendet, kann ein Blinder interpretieren«, erklärt Stuart.
»Ja, schon … irgendwas. Aber ich wollte sie nur testen … also, ihre Treue.«
»Ja, klar. Glaubst du das eigentlich auch selber?«, höhnt Stuart.
»Was soll das, Mann? Siehst du nicht, dass sie nur eine Schlampe ist?« Ich muss trocken schlucken, nachdem ich es ausgesprochen habe. »Eine Nymphomanin.«
»Das hättest du wohl gerne. Aber das kann ich nicht betätigen. Auf mich wirkt sie völlig normal, sogar richtig sympathisch.«
»Ich versteh dich nicht.«
»Ich versteh DICH nicht«, sagt Stuart und zeigt mir einen Vogel. »Ich dachte, du willst meine Meinung hören, dann kriegst du sie auch. Du konstruierst dir da was, weil du es unbedingt so haben willst. Und außerdem vermute ich noch etwas: Du schämst dich dafür, dass du dich in Sophia verliebt hast – eine verlobte Frau«, faucht er.
Laut klatscht meine flache Hand auf die Stirn. »Ich und verliebt? Jetzt konstruierst du aber.«
»Absolut nicht. Siehst du überhaupt nicht, wie sie leidet? Sie ist ziemlich fertig mit den Nerven, so viel ist klar.«
»Klar, weil sie kurz vor der Entlarvung steht.«
»Blödsinn. Sie und Joseph wirken wie ein eingeschworenes Team, mach mal die Augen auf! Was hast du mit ihr gemacht? Sie zuckt zusammen, wenn du etwas sagst. Sie wirkt regelrecht traumatisiert, Mann!«
Der Kloß in meinem Hals nimmt mir die Luft zum Atmen. Ein kalter Schauer läuft meinen Rücken hinunter. War ich wirklich so schlimm? »Ich habe nur versucht, Abstand zwischen uns zu gewinnen.«
»Abstand? Wie denn? Mit einem Nervenkrieg?«, knurrt Stuart.
»Was soll die Frage?!«, antworte ich gereizt.
»Ein Blinder sieht, dass da etwas Heftiges vorgefallen ist.«
Mir wird übel. Anscheinend bin ich wirklich übers Ziel hinausgeschossen. »So? Was ist denn vorgefallen, du Psychologe?«, krächze ich schwach, aber mein schlechtes Gewissen hat längst überhand gewonnen.
»Das weiß ich nicht. Aber ihr reagiert stark aufeinander. Die Blicke, die Gebärden, die Reaktionen, wenn einer etwas sagt. Ich bin neutral, ich bilde mir das nicht ein.«
»Nur Joe merkt nichts. Das sagt doch auch etwas«, erwidere ich schwach.
»Das kann sein. Aber bevor er etwas erfährt, solltet ihr auch mit euch im Reinen sein. Finde heraus, was das zwischen euch ist, und ziehe die richtigen Konsequenzen. Das ist mein Rat.«
»Sag mal, spinnst du? Ich habe keine Gefühle für so Eine.«
Stuart schüttelt den Kopf. »Und was ist, wenn sie gar nicht so Eine ist? Sie wirkt auf mich überhaupt nicht so.«
»So? Was ist sie denn?«, schnaube ich. »Auf jeden Fall ist sie eine, die meinen Bruder noch vor der Hochzeit betrügt.«
»Also doch«, triumphiert Stuart.
»Ja, verdammt! Ich wollte sie auffliegen lassen und sie ließ alles mit sich machen. Was soll sie schon für eine sein?«
»Eine, die sich mit deinem Bruder etwas aufbauen will? Etwas, das verbindet, und das stärker ist als eure körperliche Anziehung.«
Einen Moment lang weiß ich nicht, was ich darauf antworten soll, und kneife mir erschöpft in den Nasenrücken. Kopfschmerzen bauen sich auf. Ich kann doch keinen Gedanken zulassen, in dem er recht haben könnte!
»Was ist, wenn sie Joseph unglücklich macht? Ich werde es mir nicht verzeihen, wenn ich nicht alles getan habe, um eine unglückselige Verbindung zu verhindern«, antworte ich.
»Was ist, wenn sie DICH unglücklich macht, wenn er sie heiratet?«, erwidert Stuart süffisant.
»Bullshit«, winke ich ab.
»Willst du meine Meinung hören? Du solltest wenigstens mal darüber nachdenken.«
»Sie darf ihn nicht heiraten?«
»Weil du sie liebst?«
»Wenn schon, damit komme ich klar.«
»Also doch.«
»Neiiiin! Natürlich meinte ich …«
»Kennst du denn ihre Gefühle? Sie hat welche, das ist keine Frage.«
Ich nicke resigniert. »Ja, sie hat auch welche, aber die sind nichts wert.«
»Bist du sicher?«
»Ganz sicher. Sie ist nur ein geiles Luder.«
»Dem du verfallen bist.«
»Quatsch!«
»Du kannst es ruhig zugeben.«
»Was denkst du dir? Soll ich sie Joe wegnehmen und zu meiner Geliebten machen? Ich könnte meiner Familie nicht unter die Augen treten. Außerdem konntest du mich nicht überzeugen, dass sie KEIN Flittchen ist. Auf jeden Fall ist sie keine Frau für eine Beziehung. Sie ist eine zum Ficken.« Seltsam, mir wird von meinen eigenen Worten übel.
Stuart schüttelt den Kopf. »Hab ich’s mir doch gedacht.«
»Was?«
»Du hast sie wie eine Nutte behandelt und deine dreckigen Fantasien ausgelebt.«
Ein Kloß blockiert meinen Hals, vergeblich versuche ich, ihn herunterzuschlucken.
»Oh Mann! Du bist ein Idiot!«, schimpft er.
»Ach, du hast ja keine Ahnung.« Blut steigt in meinen Kopf, er fühlt sich an, als würde er gleich platzen. »Sie ist doch eine abgebrühte Nutte.«
»Sorry, ich seh’ das genau andersherum. Du bist der Idiot. Sie ist nicht abgebrüht, da bin ich mir ziemlich sicher«, spekuliert Stuart.
»Ich merke schon, du willst mich nicht verstehen und du willst auch nicht helfen. Danke, Mann«, krächze ich zynisch.
»Oh doch, ich will dir helfen. Ich will dir helfen, dich nicht zu belügen. Das macht nämlich unglücklich. Du kannst dir nur helfen, wenn du ehrlich zu dir selbst bist. Du liebst sie. Du hast sie schlecht behandelt, jetzt fühlst du dich schlecht und ich soll dir Absolution erteilen.«
»Selten so einen Blödsinn gehört«, knurre ich.
»Außerdem kommst du mit dem Gedanken nicht klar, dass sie Joe heiraten könnte. Das nennt man Eifersucht.«
»Jetzt schnappst du völlig über!«
»Glaub doch, was du willst. Aber ich gebe dir den Tipp, wenigstens einmal darüber nachzudenken. Du hast mich um meine Meinung gebeten. Ich kann nichts dafür, wenn sie nicht nach deiner Nase ausfällt.«
»Danke, vielen Dank, Mann. Du bist ein toller Freund«, gifte ich.
»Jep, vielleicht kommst du ja noch mal dahinter. Bis dahin verpisse ich mich besser«, faucht er und verlässt die Toilette. Aufgebracht stürme ich hinterher.
Bevor wir ins Restaurant gehen, atmen wir beide tief durch. Ich bin erleichtert. Wenigstens will er sich vor Joseph zusammennehmen. Ich würde ihm die Freundschaft kündigen, würde er etwas verraten.
»Da seid ihr ja wieder. Was habt ihr nur so lange dort gemacht?«, fragt Joe, als wir zurück am Tisch sind.



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