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Buchvorstellung "Mördermieze & Bällebadbella – Sea of Sin"
Geschrieben von  Mandy Schur Mandy Schur Geschrieben,  18-03-2019 17:00 18-03-2019 17:00 319  Gelesen 319 Gelesen
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!!! Neuerscheinung am 02.04.2019 !!!




"Mördermieze & Bällebadbella – Sea of Sin" Schwarzer Humor gepaart mit Erotik von Hailey J. Romance und Irvin L. Kendall.



Träumst du schon seit Jahren heimlich davon, eines Nachts von einer attraktiven Frau auf einem Parkplatz überfallen und sexuell genötigt zu werden? Dass sie bei dir einbricht und dich fesselt und misshandelt, um dich anschließend auszurauben? Oder dich in ein dunkles Kellerverlies verschleppt, wo du alles tun musst, was sie von dir verlangt?
Nutze das Kontaktformular, um uns deine geheimsten, schmutzigsten Fantasien mitzuteilen. Vielleicht werden sich deine Wünsche schon bald erfüllen – wenn du es am wenigsten erwartest …

Mördermieze und Bällebadbella – die ihre Spitznamen nicht von ungefähr haben – betreiben eine Fetischagentur der ganz besonderen Art. Dann läuft jedoch einer ihrer Aufträge aus dem Ruder und es taucht eine Bedrohung auf, die ihre Existenz gefährdet …


Info:

Unsere Miezen sind nicht besonders artig, sie sind aber auch keine echten Bad Girls, noch sind sie Dominas im herkömmlichen Sinne. Wer einen klassischen Lack-und-Leder-BDSM-Roman erwartet, wird enttäuscht werden. SM ist nur ein Fetisch von vielen.
Mitunter sind unsere Miezen gefährlich. Ab und zu gibt es ein paar ernste Untertöne, hier und da ein klein wenig was fürs Herz und natürlich auch für die Fantasie.
Hauptsächlich aber sind sie kinky und somit handelt es sich eher um (schwarz)-humorige Erotik.



Leseprobe:



Kapitel 1


Ein letzter Blick, aber er hat mich nicht bemerkt. Ich husche in geduckter Haltung hinter das Sofa. Der Mann lacht gerade über eine Szene auf dem Bildschirm und beugt sich vor, um erneut in die Chipsschüssel zu greifen. Perfekt!
Ich schnelle hoch, werfe ihm den Sack über den Kopf und schlinge ihm das Seil um den Oberkörper, um seine Arme zu fixieren. Ehe er sich von seiner Überraschung erholen kann, die sich in einem dumpfen Aufschrei äußert, springe ich ihm ins Kreuz, schubse ihn vom Sofa und ziehe seine Hände nach hinten.
Erst jetzt fängt er an, sich zu wehren und unverständliches Zeug von sich zu geben. Zu spät! Ich habe die Oberhand, fixiere seine Beine mit meinen, bohre ihm meine Knie ins Kreuz und lasse die Handschellen zuschnappen, noch ehe er sich in eine für ihn günstigere Position winden kann.
Nun verschnüre ich mit dem Seil seine Beine, wobei ich ihn bis zu den Knien entblöße, sodass er sich nicht nur in dem Seil, sondern auch in der Hose verheddern würde, sollte er zu fliehen versuchen. Dann fädele ich einen Stoffgürtel zwischen seinen Armen hindurch, drehe ihn um und zerre ihn zu einem Regal, das massiv genug aussieht. Es scheint an der Wand befestigt zu sein und sein Rahmen besteht aus verchromten Stahlstangen. An denen binde ich den Mann fest, ehe ich ihm den Sack wieder vom Kopf ziehe und ein paar Schritte zurücktrete.
Er blinzelt einen Moment verwirrt und schwer atmend, ehe er mich erblickt und begreift, was gerade mit ihm geschieht. „Oh!“, macht er verblüfft. Er fängt sich jedoch ziemlich schnell wieder. „Das ist heute. Ich meine, ich wusste ja … Aber ich habe wirklich nicht damit gerechnet, dass es heute sein würde. Und dass …“
„Schnauze!“, unterbreche ich ihn barsch und baue mich drohend vor ihm auf. „Wo ist der Safe?“ Dabei gebe ich mir wie üblich große Mühe, meinen Akzent zu unterdrücken und wie eine gewöhnliche Engländerin zu klingen. Zwar stehen viele Kerle auf Akzent, doch ich will nicht, dass sie anfangen zu raten. Das lenkt bloß ab.
Er lacht tatsächlich. „Der Safe? Oh, ja, der Safe.“ Er betrachtet mich von Kopf bis Fuß – oder genauer gesagt, von der Kapuze mit den Katzenohren, die ich gern als Gag trage, über die mit Strasssteinen und Spitze besetzte Maske, die mein halbes Gesicht bedeckt. Zugleich setzt sie meine bernsteinfarbenen Augen, die ich mithilfe falscher Wimpern und Make-up betone, katzenhaft in Szene und streicht die rot angemalten Lippen eher heraus, anstatt von ihnen abzulenken.
Sein Blick wandert über den hautengen, schwarzen Catsuit mit dem großzügigen Dekolletee, das am Hals mit einem großen Stein abschließt, und die neunschwänzige Peitsche, die hinten in meinem Gürtel steckt. In seinen Augen blitzt Wohlwollen auf.
Sein nächster Blick landet in seinem eigenen Schoß, in dem sich ein recht ansehnlicher Penis langsam aufzuplustern beginnt.
„Oh, das ist aufregend!“, stellt er fest. Jetzt sind seine dunklen Augen lüstern.
„Der Safe“, erinnere ich ihn ungeduldig. Meine Anspannung lässt nun nach. Es ist immer unklar, wie die Kerle reagieren werden und wie sie wirklich ticken. Dieser hier wird jedoch kaum Schwierigkeiten machen.
„Der ist im Schlafzimmer.“
„Im Schlafzimmer? Du veralberst mich doch. Der ist bestimmt ganz klischeemäßig hinter einem der Bilder hier.“ Ich gestikuliere in die Runde.
„Er ist wirklich im Schlafzimmer und da klischeemäßig hinter einem Bild.“ Ihm macht die Sache viel zu viel Spaß. Seine Augen blitzen vergnügt, ein Lächeln spielt um seine vollen Lippen, sein Schwanz gewinnt zügig an Volumen. Einem beachtlichen Volumen.
„Wieso sollte ich dir glauben?“, gebe ich mich mürrisch, streife durch das Zimmer und sehe hinter jedem Bild nach. Nirgendwo ist ein Safe.
„Weil es die Wahrheit ist. Und ich würde mich gar nicht trauen, dich anzulügen. Ich habe viel zu viel Angst vor dir.“ Dazu grinst er idiotisch.
Was für ein Spinner!
„Fein.“ Ich geselle mich wieder zu ihm und stelle mich so vor ihn, dass er zu mir hoch sehen muss. „Dann werden wir jetzt in dein Schlafzimmer gehen. Und solltest du“, ich mache eine Kunstpause und sehe ihn scharf an, „auch nur eine falsche Bewegung machen, zu fliehen oder zu schreien versuchen, wirst du das bitter bereuen.“
Eifrig, regelrecht begeistert nickt er.
Betont langsam befreie ich ihn von dem Seil und von seiner Hose, sodass seine Beine jetzt gänzlich nackt sind. Es macht ihn und seinen kleinen Freund sichtlich glücklich.
„Damit du nicht auf dumme Gedanken kommst …“ Ich ziehe ein Halsband aus meinem Rucksack und lege es ihm um, wobei ich ihm einen Blick in meinen Ausschnitt gewähre. Es entringt ihm ein erregtes Keuchen. Ein großartiges Stehvermögen hat der bestimmt nicht.
Nun binde ich ihn los, belasse aber die Handschellen und befestige den Stoffgürtel an dem Ring am Halsband.
„Auf die Knie!“
Diesem Befehl kommt er eilig nach, immer noch mit einem seligen Grinsen.
„Aufstehen!“ Ich ziehe die Neunschwänzige aus dem Gürtel und kitzele damit probehalber seine Pobacken, die sogar recht knackig sind. Hätte ich ihm gar nicht zugetraut, zumal er ansonsten eher plump gebaut ist. Vermutlich ist das sein Problem. Frauen finden ihn auf den ersten Blick nicht attraktiv und verpassen dadurch das Wesentliche.
Es fällt ihm schwer, mit den auf dem Rücken fixierten Händen auf die Füße zu kommen, zuckt zusammen, als ihn die Peitsche trifft, ist aber schließlich bereit.
Er ist tatsächlich ziemlich klein, nicht viel größer als ich, und ich bin auch keine Riesin. Umso besser. So kann ich ihn besser kontrollieren.
„Du wirst mich jetzt ins Schlafzimmer führen“, zische ich ihm von hinten ins Ohr. „Und du kannst dir denken, was passiert, falls du versuchst, dummes Zeug zu machen.“
„Au!“, kommentiert er den Klaps, den ich ihm gebe, leistet der Aufforderung jedoch Folge.
Er tapst bis zur Wohnzimmertür und bleibt dort fragend stehen.
„Mach sie mit dem Kinn auf. Oder den Zähnen! Du glaubst doch wohl nicht, dass du hier irgendwelche Rechte hast, oder?“
„Nein, Ma’am.“ Artig drückt er die Klinke mit dem Kinn hinunter und schiebt die Tür dann mit dem Knie auf.
Er führt mich zur Treppe, unternimmt dann jedoch einen plötzlichen Ausbruchsversuch und läuft in Richtung Haustür. „Hilfe! Hilfe!“
Fluchend reiße ich ihn an dem Halsband zurück, was ihn aus dem Gleichgewicht bringt und auf den Boden befördert, und verpasse ihm ein paar Hiebe mit der Peitsche.
Lustvoll windet er sich auf dem Läufer, reibt seinen Penis daran, bis ich so unsanft am Halsband ziehe, dass ihm nichts anderes übrigbleibt, als aufzustehen, wenn er sich nicht erwürgen lassen will.
„Was soll der Kack?“
„Ich wollte nur mal ausprobieren, ob du es ernst meinst“, keucht er und taumelt auf die Treppe zu.
„Natürlich meine ich es ernst“, gebe ich verärgert zurück. „Und du kannst davon ausgehen, dass ich meinen Namen zu Recht trage.“
„Du meinst …“, stottert er, während er sich mühsam die Stufen hinauf schleppt, da es ihm ohne Unterstützung der Hände schwerfällt, die Balance zu halten. „Du meinst, Mördermieze bezieht sich nicht auf äußere Geschlechtsmerkmale? Du weißt schon, so was wie Mördermöpse oder Mörderpussy … sondern …“
„Genau“, fauche ich. „Du tust besser, was ich dir sage, oder du wirst nie wieder von Mördermöpsen auch nur träumen können!“
„Du meinst, du hast schon mal …?“ Er schluckt hörbar.
„Willst du es rausfinden?“
„Nein.“ Er legt tatsächlich einen Zahn zu. Geht doch! „Aber dir ist schon klar, dass es das noch aufregender macht, oder?“, fügt er gleich darauf enthusiastisch hinzu.
Innerlich stöhne ich. Der hat echt mal voll einen an der Waffel!
„Wehe, du sabberst hier alles voll, ehe wir fertig sind“, drohe ich ihm und bohre ihm den Griff der Peitsche in die Pobacken.
„Nein, Ma’am“, gibt er sich jetzt wieder artig und erreicht endlich den oberen Flur. Dort wendet er sich nach rechts und öffnet die letzte Tür wiederum mit dem Kinn. „Soll ich das Licht anmachen?“
„Natürlich sollst du das Licht anmachen.“
„Es ist aber so unromantisch mit Licht“, nörgelt er.
„Wir sind hier doch nicht bei einer Kuschelstunde!“ Ich verleihe meinen Worten mit der Peitsche Nachdruck, und er tastet mit dem Kinn an der Wand neben der Tür herum, bis es ihm gelingt, das große Masterschlafzimmer im Licht mehrerer LED-Lampen erstrahlen zu lassen.
Ein riesiges Doppelbett an der Wand rechts, gegenüber ein Kamin. Ein paar Kommoden, ein flauschiger, heller Teppich. An der Stirnseite zwei Türen, vermutlich ein Bad und ein begehbarer Kleiderschrank.
Ehe der Hausherr es sich in irgendeiner Form bequem machen kann, ziehe ich die Leine stramm, die an dem Halsband befestigt ist, und trete dicht an ihn heran. Er strahlt Wärme aus und riecht überraschend angenehm. Frisch geduscht und zugleich männlich.
„So, und wo ist nun der Safe?“
„Hinter dem Bild.“ Er deutet mit dem Kinn auf ein Landschaftsbild neben dem Kamin. Noch immer wirkt er, als würde er all das hier genießen. Sein Schwanz hat sich inzwischen zur vollen Größe ausgefahren. Lecker! Doch so etwas sollte ich nicht denken und schon gar keine Lust empfinden.
„Mitkommen!“ Ich schubse ihn vorwärts und zwinge ihn dann, sich unter dem Bild an die Wand zu setzen.
Breitbeinig stelle ich mich über ihn und nehme das Bild von der Wand. Ah, da ist ja das Schmuckstück. Es ist zwar ein neuerer Safe mit einem elektronischen Schloss, doch wenn man die Kombination kennt, stellt er kein Problem dar.
Ich blicke auf meinen Gefangenen herunter, der sich gerade den Hals verrenkt, da er wohl festgestellt hat, dass der Catsuit unten einen Schlitz hat. Wenn er so weitermacht, wird er sich noch einen Halswirbel ausrenken.
„Wie lautet die Kombination?“
„Hat das nicht noch ein bisschen Zeit?“, fragt er allen Ernstes. Seine Augen glänzen beinahe fiebrig, sein kleiner Freund sabbert erregt.
Sein Anblick lässt mich nicht kalt. Er hat das gewisse Etwas, das man bei ihm wohl nur entdeckt, wenn man genauer hinsieht und sich die Mühe macht, ihn kennenzulernen. Ein humorvoller, ziemlich verrückter Mann mit einer ausgefallenen Sexualität. Sogar das Prädikat „warmherzig“ würde ich ihm verleihen. Er wirkt nicht wie jemand, der nur an sich selbst denkt.
Es hindert mich aber nicht daran, ihn am Hals zu packen und meine behandschuhten Finger fest in seinen Kiefer bohren. „Hat es nicht! Nenne mir sofort den Code!“
„Die erste Zahl ist 7“, versucht er, das Spiel zumindest noch ein bisschen hinauszuzögern.
Ich lasse ihn los, richte mich wieder auf und tippe die 7 ein.
„Und die zweite Zahl?“ Ich platziere einen Fuß zwischen seinen Beinen und stupse seinen Hoden an.
„9.“
„Und die dritte Zahl?“ Jetzt nehme ich wieder die breitbeinige Haltung ein, gehe in die Hocke, sodass mein Unterleib Zentimeter über seiner Eichel schwebt.
Wie hypnotisiert starrt er in meinen Ausschnitt. Wäre er ein Hund, würde er jetzt hecheln. „3.“
Ich schnelle in die Höhe und gebe auch diese Zahl ein. „Und die letzte Ziffer?“
Er schüttelt den Kopf. „Das kann ich nicht machen. Das wäre …“
Heftig stoße ich ihn an, sodass er wie ein Mehlsack zur Seite rutscht und auf dem Boden landet. Mit leichten Tritten und ein paar Hieben mit der Neunschwänzigen verleihe ich meiner Forderung Nachdruck, während er sich lustvoll windet.
Schließlich liegt er auf dem Rücken, was wegen der Handschellen sicher unbequem ist, und ich knie mich auf seine Brust, bringe mein Gesicht ganz nah an seins. „Du nennst mir jetzt sofort die letzte Ziffer!“
„5“, keucht er.
Während ich mich sofort erhebe und die letzte Zahl in das Keypad des Safes eingebe, bettelt er: „Kann ich ein Extra haben?“
„Ein Extra?“ Ich drehe mich mit spöttisch verzogenem Mund zu ihm um. „Du willst ein Extra? Hast du dir das denn verdient?“
„Ich könnte es mir doch verdienen.“
„Du hältst garantiert nicht bis zum Extra durch!“
„Oh, das werde ich. Ich schwöre, ich halte durch“, fleht er und versucht, sich etwas seitlich zu drehen, wobei er an eine Made erinnert, in ihrer eigenen Geilheit gefangen.
Stirnrunzelnd lasse ich den Safe aufschnappen. Schmuckschatullen, Uhren, einige Akten – das geht mich alles nichts an. Der Ring liegt bereit und auch das Bargeld. Ich lasse den Ring in einer kleinen Seitentasche des Rucksacks verschwinden und nehme das Geld an mich, um es zu zählen.
„Wir haben nie über ein Extra gesprochen.“ Ich stelle mich wieder breitbeinig über ihn, während ich die Banknoten prüfe.
„Da wusste ich auch noch nicht, WIE aufregend es sein würde. Und dass … dass DU so aufregend sein würdest.“ Er blinzelt zu mir hoch und lässt seinen Blick begehrlich über meine Kurven gleiten, die sich in dem Catsuit natürlich unverhohlen abzeichnen. Ist ja auch Sinn der Sache. Ich kann nicht leugnen, dass es mir gefällt. Zwar bin ich es gewöhnt, angesehen zu werden, doch in seinem Blick liegt mehr als die übliche Begierde. Das geschieht nur selten und ist somit etwas Besonderes, was meine Lust weiter schürt.