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Buchvorstellung "Gefesselt an die dunkle Seite meiner Affäre"
Geschrieben von  Mandy Schur Mandy Schur Geschrieben,  27-06-2019 10:00 27-06-2019 10:00 290  Gelesen 290 Gelesen
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"Gefesselt an die dunkle Seite meiner Affäre" Ein SM-Erotikroman von Katy Kerry.



Jeremys Leben scheint perfekt zu sein, denn er besitzt alles: ein Penthouse, tolle Autos, schicke Anzüge. Sogar ein Schloss in Kent. Doch das Wichtigste fehlt ihm: Liebe und Geborgenheit.
Als die lebenshungrige und selbstbewusste Staatsanwältin Elena wie ein Hurrikan in sein Leben fegt, löst sie in ihm einen Ansturm der Gefühle aus und entfacht zwischen ihnen ein Feuer der Leidenschaft, wie Jeremy es bislang noch nie erlebt hat. Von ihr unwiderstehlich angezogen, outet er sich und lehrt sie, ihn zu dominieren - und Elena lässt sich zur Mistress ausbilden.

Dies ist der Beginn einer hemmungslosen Sucht, deren Glut von Höhen und Tiefen bestimmt wird. Eine Welt voller Dominanz und Unterwerfung, Schmerz und Lust, die aber auch von Harmonie und Verbundenheit geprägt ist.

Jeremy verbirgt aber nicht nur seine devote Neigung, sondern noch eine ganz andere dunkle Seite. Wird Elena dieses finstere Geheimnis lüften können?



Leseprobe:



»Och, ich dachte ja nur, wir könnten vielleicht ins Aquarium gehen. Michael und sein Freund würden uns einladen. Hast du Lust?« Unwillkürlich rieb ich meine Nase. Das Aquarium war eine Bar hier in London.
»Michael?« Ich wurde hellhörig. War er ihre neue Flamme?
»Ja, Michael, mein neuer Freund. Und, kommst du mit?«
Wenn einer es draufhatte, etwas zu überspielen, dann war sie es. Verstohlen sah ich auf die Uhr, dann wanderte mein Blick zu meinem Outfit. Ich müsste mich wieder umziehen, zurechtmachen, außerdem war mir nicht mehr nach Ausgehen zumute.
»Ich weiß nicht«, stieß ich etwas unschlüssig aus. Doch Tabitha ließ nicht locker und versuchte, mich zu überreden, bis ich auf ihren Vorschlag einging. »Also gut, weil du es bist. Wann und wo treffen wir uns?«
»So gegen zehn direkt vor der Bar?«
»Abgemacht! Ich werde da sein«, stimmte ich zu.
»Bis gleich!«, rief sie erfreut.
Ich warf das Mobiltelefon achtlos auf das Sofa. Schlafen zu gehen, ist damit wohl vorerst gestrichen. Mit diesem Gedanken steuerte ich auf meinen Schrank zu, um mir geeignete Klamotten für die Bar herauszusuchen. Das kleine Schwarze eignet sich dafür hervorragend, dachte ich vergnügt und zog es vom Kleiderbügel. Rasch schlüpfte ich aus meinem Jerseyteil, um das verführerische Cocktailkleid anzuziehen. Es war hauteng, reichte nur bis zur Mitte der Oberschenkel und brachte meine Figur optimal zur Geltung. Die langen Ärmel und das Dekolleté waren aus schwarzer Spitze, sie deutete noch den Ansatz meiner Brüste an, von dort ab war ich in schwarzen Samt gehüllt. Ich glitt hinein und zog den Reißverschluss am Rückenteil zu. Der Abschluss war sehr elegant und hoch geschlossen.
Dazu würde ich schwarze Nubukleder-High-Heels tragen, die mit einer aufwendigen großen Masche vorne gebunden wurden.
Mein Haar nahm ich zu diesem Anlass hoch und schob am Schluss eine schwarze Haarnadel in die exquisite Hochsteckfrisur.
Von allen Seiten betrachtete ich mich kritisch im Spiegel. Zuletzt trug ich roten Lippenstift, Rouge und Eyeliner auf. Zweifelnd musterte ich meine Fingernägel und entschloss mich kurzerhand, sie nochmals zu lackieren. Dazu wählte ich einen knallroten Lack, den ich, nachdem ich den alten entfernt hatte, gekonnt auftrug.
Während er trocknete, beobachtete ich draußen die sternenklare Nacht, als ein Taxi vorfuhr. Ich reckte mein Kinn interessiert, sah aus dem Fenster und wartete ab. Im nächsten Moment betätigte jemand den elektrischen Fensterheber und Tabithas Gesicht kam zum Vorschein. Sie lächelte mir gutgelaunt entgegen und winkte mir heftig. Ich erwiderte ihre Geste und lief um die Ecke in den Vorraum, schnappte mir ein kurzes schwarzes Jäckchen vom Haken sowie meine dazu passende Handtasche und zog eilig die Tür hinter mir zu.
»Ich dachte, ich hole dich gleich ab. So entkommst du mir nicht und hast keine Ausrede, es dir vielleicht anders zu überlegen«, flötete sie mir vergnügt entgegen.
»Du bist wirklich ein ausgekochtes Schlitzohr«, bemerkte ich ironisch und stieg in den Wagen. Sie hielt mir eine aus Metall gefertigte venezianische Halbmaske vor die Nase.
»Die ist heute Pflicht«, deutete sie mir so nebenbei an und forderte mich auf, sie aufzusetzen. Ich zog meine Augenbrauen hoch und war sichtlich davon angetan.
»Wow, wo hast du die denn aufgetrieben? Die sieht wirklich großartig aus«, machte ich eine lobende Bemerkung und passte sie meinem Gesicht an.
»Es ist eine Columbina-Maske«, klärte sie mich auf.
»Hm, Verführung auf Venezianisch!«, machte ich eine kecke Bemerkung und verzog meinen rot geschminkten Mund zu einem Lächeln.
Auf den ersten Blick wirkte sie fast so, als wäre sie komplett auszarter Spitze. Sie hatte verspielte Muster und einen Strassbesatz, der unter den Scheinwerfern der Bar sicher das Licht in mehreren funkelnden Facetten brechen würde. Das schwarze Satinband schmiegte sich in meine blonden Locken. Tabitha setzte ihre Maske ebenfalls auf, diese war von einem feinen Goldschimmer überzogen und wirkte auf den ersten Blick sehr edel.
»Das muss ja eine außergewöhnliche Veranstaltung sein, zu der wir heute eingeladen sind«, war ich über unsere Accessoires erstaunt.
»Es wird ein unvergesslicher Abend für dich werden, das verspreche ich dir«, deutete sie geheimnisvoll an. Inzwischen fuhr das Taxi beim Aquarium vor. Tabitha übernahm die Rechnung und wir stiegen aus. Ich war bisher noch nie hier gewesen.
Wir betraten den Club. Saturday-Night-Fever war heute zwar nicht angesagt, aber eine Party im großen Stil, das konnte man schon an den hochkarätigen Besuchern sehen, denn die Damen trugen alle sündhaft teuren Schmuck. Es waren bereits beachtenswert viele Besucher anwesend und sie hatten alle Masken auf. Einige davon waren ziemlich ausgeprägte Fächermasken, andere Schnabelmasken, die das ganze Gesicht bedeckten, sodass nur der Träger wusste, wer sich dahinter verbarg.
Auf der Suche nach Tabithas Lover Michael und seinem Freund zwängten wir uns durch die Menschenmassen. Die Musik war ein bunter Mix aus Techno und aktuellen Hits, sie hatten scheinbar einen sehr erfahrenen DJ angestellt. Es war laut, aber wenn man sich nur weit genug vom Dancefloor
wegbewegte, war es einigermaßen erträglich.
»Michael hat mir gesagt, sie würden im Separee gleich neben dem Jacuzzi sitzen«, versuchte sie mir rufend verständlich zu machen. Erstaunt zog ich meine Augenbrauen hoch.
»Jacuzzi?«, stieß ich verwundert aus.
»Ja, es gibt sogar einen Pool im Untergeschoss.« Ich war sprachlos. Was war das für ein Club?
»Welche Partys werden denn hier normalerweise gefeiert?«, fragte ich neugierig.
»Och, jeder Art. Heute ist der Stock Exchange hier. Du wirst vielleicht auch einige ungewöhnliche Leute antreffen.« Sie machte einen Schulterblick und setzte ein unergründliches Lächeln auf. »Sie kommen aus aller Welt zu dieser Party, beispielsweise aus New York, also wundere dich nicht.«
Aufgrund der Tatsache, dass sich der halbe Stock Exchange hier versammeln würde, um eine heiße Party zu feiern, wurde mir ganz flau im Magen. Gestern hatte ich ein Mitglied für die nächsten Jahre hinter die Gefängnismauern von Wandsworth verfrachtet und nun tanzte ich auf ihrer Party? Großartig!
Wenn mich nun einer erkennen würde? Da hatte mich Tabitha wieder mal in eine prekäre Situation gebracht. Etwas verärgert fasste ich sie am Arm.
»Was hast du dir dabei gedacht?«, fragte ich sie aufgebracht.
Doch Tabitha hatte gerade Michael und seinen Freund aufgespürt. Michael trug eine dieser Zanni-Masken, sie war geprägt durch eine auffällig lange und spitze Nase, die ihm einen ernsten Gesichtsausdruck verlieh. Sein Freund trug eine Medico-Maske, dessen Gesicht davon zur Gänze verhüllt wurde. Der Schnabel war stärker nach unten gebogen. Sogar die Augen waren mit Glas verdeckt.
Michael sprang in freudiger Erwartung auf und fiel Tabitha nahezu wie ein wohllüsternes Tier an, sein Freund war schon etwas zurückhaltender und wartete vorerst ab. Wäre uns Michael nicht so vergnügt entgegengetreten, ich hätte auf dem Absatz kehrtgemacht und wäre gegangen. Ich hasste es, wenn Menschen ihre Gesichter verhüllten und ich weder ihre Mimik erkennen, noch sehen konnte, wer sich dahinter verbarg.
Tabitha schlang ihre Arme um Michaels Hals, der seine Maske zu diesem Zwecke anhob, und die beiden küssten sich leidenschaftlich. Sein Freund stellte sich vor und reichte mir zaghaft die Hand.
»Hallo, ich bin Andrew.«
»Elena.« Seine Stimme verblüffte mich, sie klang wie die von Jeremy! Aber er wird sich wohl kaum vor mir hinter einer Maske verstecken, dachte ich belustigt.
»Möchten Sie einen Drink?«, fragte er höflich.
»Ja, sehr gern«, entgegnete ich freundlich. Daraufhin orderte er an der Bar zwei Martini und wir setzten uns an einen kleinen Tisch. Tabitha und Michael waren zwischenzeitlich verschwunden. Wir stießen an.
»Auf einen vielversprechenden Abend«, sagte er geheimnisvoll.
Meine Lippen verzogen sich zu einem charmanten Lächeln. Ich nippte an meinem Glas. Er hob kurz seine Schnabelmaske, um ebenfalls von seinem Glas zu trinken, dabei enthüllte er flüchtig seine untere Gesichtshälfte. Er wirkte anziehend auf mich, seine Lippen lächelten. Vorübergehendöffnete er seinen Mund und schien etwas sagen zu wollen.
Obwohl wir unweit des Jacuzzis saßen und die Tanzfläche außerhalb unserer Reichweite war, konnte ich ihn nicht verstehen.
Ich legte meine Stirn in Falten und vermittelte ihm dadurch meine Ratlosigkeit. Nun beugte er sich in meine Richtung und kam mir empfindlich nahe. Ich stockte. Atmete seinen verführerischen Duft ein. Seine eisblauen Augen blickten in meine.
»Die Maske steht Ihnen ausgezeichnet. Sie unterstreicht Ihre Schönheit, Elena.« Ich fühlte mich geschmeichelt.
»Danke«, bemerkte ich beschämt. Dieser Fremde machte mir Komplimente, während Tabitha mit ihrem Michael hemmungslos in einem anderen Separee herumknutschte. Ich hatte die beiden beobachtet, als sie sich in eins davon zurückgezogen hatten.
»Möchten Sie tanzen?«, fragte er mich erwartungsvoll. Seine Worte lenkten mich ab. Seine Stimme klang unter diesem extremen Lärmpegel wie Balsam auf meiner Seele. Ich versuchte am Boden zu bleiben. Irgendwie übte er eine besondere Anziehungskraft auf mich aus. Er verwirrte mich. »Sie wollen tanzen! Nicht wahr?«, fragte er nochmals nachdrücklich, dabei lächelten seine Augen unergründlich.
Ich stand auf, er tat es mir gleich, bot mir seinen Arm an und wir gingen zur Tanzfläche. Andrew war ein ausgezeichneter Tänzer, er führte mich wie schon lange kein Mann mehr.
Gemeinsam schwebten wir über das Parkett, als gehörte es nur uns. Wir sprachen nicht viel. Doch es bedurfte keiner Worte, denn wir verstanden uns auch so und ich fühlte mich in seiner Gegenwart wohl. Mit Gesten und einem Lächeln machten wir dem Gegenüber klar, was uns gefiel.
Später saßen wir an der Bar und tranken jeder eine Pina Colada. Er war nicht so wie die anderen Gäste hier, die sich mehr oder minder exaltiert gaben. Vielmehr feiner, aufmerksamer, manierlicher. Nahezu rücksichtsvoll. Ich genoss seine Gesellschaft und er meine offensichtlich auch. Aus den Augenwinkeln
beobachtete ich, wie Tabitha und Michael das Separee wechselten und Gott allein wusste, was sie dort machten.
Gegenwärtig hielten wir uns in bequemen braunen Ledersesseln auf und sprachen darüber, wo wir beide aufgewachsen waren. Er erzählte, dass er seine Kindheit in Kent verbracht hatte. Ich berichtete von den zerklüfteten Felsen in Irland, auf denen ich schon als Kind herumgeklettert war und es bis heute gern tat, wenn ich mal die Gelegenheit dazu bekam.
»Das klingt ziemlich halsbrecherisch«, flirtete er mit mir.
Ich musste schmunzeln.
»Ist halb so schlimm! Mit der entsprechenden Ausrüstung kann man sich das schon zutrauen. «Er lehnte sich zurück und zog nochmals seine Maske hoch, um an der Pina Colada zu schlürfen.
»Ich verstehe! Sie meinen mit entsprechender Ausrüstung, Seil und Karabiner.« Ich musste lachen. Das war typisch Engländer. Immer alles unter Kontrolle haben, kein Risiko eingehen, wir Iren hingegen waren da ganz anders. So nach dem Motto: Wer nicht wagt, der nicht gewinnt.
»Also ich habe mich noch nie an unseren Klippen abgeseilt, sondern bin immer nur frei geklettert«, erklärte ich ihm. »Ich meinte nur, dass man entsprechendes Schuhwerk anhaben sollte.«
»Sie zählen also doch zu den Frauen, die sich gern den Hals brechen«, stellte er unverblümt fest.
»Sie trainieren aber anscheinend auch täglich«, dabei deutete ich auf seine durchtrainierten Arme. Skeptisch musterte er sich selbst, dann stieß er einen leisen Laut aus.
»Ein Mann muss immer durchtrainiert sein, schließlich muss er seine Frau doch einmal über die Schwelle tragen können «, nahm er kein Blatt vor den Mund. Der geht aber ran.
Unwillkürlich vergrub ich die Zähne in meiner Unterlippe.
»Klar! Das würde jede Frau erwarten.« Inzwischen pirschten sich Tabitha und Michael an uns heran und belauschten unser Gespräch.
»Ihr beide scheint euch ja glänzend zu unterhalten«, stellte Tabitha zufrieden fest. Ihr kastanienbraunes, gewelltes Haarwirkte etwas zerzaust und ihr Abendkleid war verrutscht, wie ich kurzerhand feststellte. Ich musste innerlich grinsen. Das war es also, was sie abends so trieb, wenn sie ausging. Andrew bot ihr die Stirn.
»Nun ja, während ihr euch in der Zwischenzeit im Separee vergnügt habt, sind wir uns auch etwas nähergekommen. Nur auf eine andere Art und Weise.« Dabei funkelten seine Augen verdächtig. Michael lachte durchtrieben und fasste Tabitha ungeniert an den Po.
»Es spricht nichts dagegen, wenn ihr das auch tun wollt, oder traut ihr euch etwa nicht?« Diese nonchalante Art, miteinander umzugehen, war mir doch ziemlich fremd.
Aber es stimmte, mir war auch schon aufgefallen, dass sich einige Paare in die einzelnen Separees zurückgezogen hatten, um sich dort ihrem Verlangen hinzugeben. Schon allein die laute Musik würde das eine oder andere Stöhnen übertönen. Insgeheim musste ich kichern. Würde ich mich mit Andrew ebenfalls an einen dieser abgeschiedenen Orte begeben? Da müsste ich aber schon einige Pina Colada gekippt haben, dachte ich belustigt.
Obwohl, wenn ich ihn mir so ansah, wirkte er doch ziemlich attraktiv auf mich. Seine Stimme, seine Augen, all das erinnerte mich ein wenig an Jeremy. Bis auf seine Art, die schien mir dann doch anders zu sein. Er wirkte wie ein Mann, der seine Frau auf Händen tragen und auf sie aufpassen würde. Jeremy hingegen war der Gesellschaft sehr verpflichtet. Ich war nicht sicher, ob ich bei ihm in Zukunft immer die erste Geige spielen würde.
In Gedanken ermahnte ich mich. Elena! Zügle dein Verlangen. Doch ich musste ernsthaft zugeben, dass mir Andrew gefiel.
An diesem Abend unterhielten wir uns noch außergewöhnlich gut und es wurde ziemlich spät. Michael brachte Tabitha nach Hause und Andrew hatte denselben Weg, also bestiegen wir gemeinsam ein Taxi. Selbst während der Fahrt nahm er seine Maske nicht ab, was mich ziemlich verwunderte. Was hatte er zu verbergen? Er wirkte so geheimnisvoll auf mich.
Wir sprachen die ganze Zeit über, sodass ich gar nicht mehr daran dachte, ihn zu fragen, ob er seine Maske nicht vielleicht doch abnehmen würde. Ich entledigte mich meiner ebenfalls nicht. Diese Art der Verkleidung gefiel mir. Es hatte so etwas Prickelndes an sich. Das Taxi blieb nun unmittelbar vor meinem Haus stehen und wir verabschiedeten uns.
»Es war mir ein außerordentliches Vergnügen, Elena.« Er hob seine Medico-Maske etwas an und küsste meine Hand.
Ich verzog meinen rot geschminkten Mund zu einem zaghaften Lächeln.
»Mir auch, Andrew, danke für den schönen Abend.« Ich nahm meine Handtasche und stieg aus.
Als das Taxi sich wieder seinen Weg in den Londoner Verkehr bahnte, schaute ich Andrew nach. Auch er wandte sich noch einmal um und sah durch die Heckscheibe des Wagens zu mir herüber. Ich hatte das Gefühl, als wäre es nicht das letzte Mal gewesen, dass wir uns begegnet waren.