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Buchvorstellung "Dark Football Player - Taste of Love"
Geschrieben von  Mandy Schur Mandy Schur Geschrieben,  31-07-2019 20:30 31-07-2019 20:30 158  Gelesen 158 Gelesen
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"Dark Football Player - Taste of Love" Band 1 der neuen erotischen Reihe von Alica H. White.



Madisons erster Auftrag hat es in sich, sie soll den attraktiven Football Player Logan Raker als Model für ihre Firma gewinnen – und das ist mehr als eine Herausforderung! Der berühmte Sportler macht keinen Hehl daraus, dass er sie für nur eine Nacht will – eine Nacht, die alles verändern wird. Was für ein verlockendes Angebot.

Doch Madison ist bereits verlobt und eigentlich viel zu anständig für einen One-Night-Stand ... eigentlich...



Leseprobe:



»Also, was willst du wissen? Schieß los«, fragt sie.
Mein Herz klopft und ich hole tief Luft. »Logan Raker. Was weißt du über ihn?«
»Den kennst du nicht? Den kennt doch jeder. Gehört zu den Top Spielern in der NFL«, schwärmt Sophia und ihre Augen funkeln leidenschaftlich.
»Okay. Ist er ein Quarterback?«, frage ich, weil es die einzige Footballposition ist, die ich kenne.
»Nein, er ist ein Wide Receiver. Laufstarke Fänger am Rand des Feldes«, erklärt sie mit leicht entrüstetem Unterton.
»Aha. Sorry, aber ich habe mich bisher nicht dafür interessiert.«
»Schon klar. Selbst in der letzten Saison hatte er noch zwölf Touchdowns«, schwärmt sie weiter.
»Ist das viel?«
»Da kannst du aber drauf wetten! Und sensationelle dreizehn Yards pro Catch. Nur fünf Drops, das ist fast unvorstellbar. Er ist ein echter Held.«
Ich nicke. Natürlich waren auch an unserer Schule Footballspieler die Kings, aber nichts hat mich damals mehr abgeschreckt, als deren arrogante Art. Ich war demonstrativ uninteressiert. Michael und ich waren die Underdogs. Verbündete Außenseiter, als Streber verschrien und gerne Opfer von Mobbing. Doch gerade das hat uns ganz fest zusammengeschweißt – bis heute.
»Und jetzt spielt er für New York?«, frage ich.
Sophia lacht auf. »Spielen? Keine Ahnung, was für einen Vertrag er jetzt hat.«
»Okay, und für welche Mannschaft arbeitet er?«
»Er arbeitet oder spielt für das Team von Viviennes Bruder, den Tigers. Sie wollen Nachwuchs fördern.«
»Also ausgemustert?«
Sophias Gesicht wirkt entrüstet. »Nein, sein Vertrag lief aus. Finanziell scheint er es nicht nötig zu haben und wollte wohl mal etwas ganz anderes machen. So was kann sich kaum einer leisten. Aber es ist natürlich immer gut, erfolgreich abzutreten.«
Ich nicke. »Was weißt du noch?«
»Schau mal, so sieht er aus«, sagt Sophia und hat ein Bild von ihm auf dem PC aufgerufen.
Fuck! Jetzt ist es sicher. Das ist der Schrank aus dem Central Park. Der kennt mich als armes Würstchen und lässt mich bestimmt auflaufen. Ich bin erledigt!
»Von seinem Privatleben dringt so gut wie nichts an die Öffentlichkeit. Daher könnte ich dir jetzt auch keine Vorlieben nennen, oder so. Wenn er eine Freundin hat, so hält er sie gut versteckt«, ergänzt Sophia.
»Was denkst du von mir? Ich bin verlobt«, antworte ich entrüstet.
Sophia lächelt schief. »Das ist für viele kein Hindernis. Glaub mir, ich spreche da aus Erfahrung.«
»Ich soll doch nicht …?«
»Natürlich nicht. Du sollst deinen Charme spielen lassen. Und falls es dich interessiert, auf mich wirkst du ziemlich taff.«
Ich presse die Lippen aufeinander. Das höre ich oft. Mit den Jahren muss ich mir eine gute Maske zugelegt haben. Leider hatte ich sie bei der Begegnung mit Logan nicht auf.
»Das sieht nur so aus. Sophia, ich bin wahnsinnig aufgeregt. So eine schwere Aufgabe zum Einstand. Wie gehe ich das nur an?«
»Na ja, bleib ganz ruhig. Mit den Verträgen hast du ja nichts zu tun. Du musst seinen Agenten anrufen und dich nicht abwimmeln lassen.«
»Und dann?«
»Dann drücke ich dir die Daumen«, antwortet Sophia augenzwinkernd. »Du hast den Vorteil, dass es Joseph einiges wert zu sein scheint. Dadurch kannst du gut verhandeln, wenn du das kannst.«
Ich habe das Gefühl, ein Eisenband liegt um meine Brust. »Ich weiß nicht, ob ich verhandeln kann. Ich habe es noch nie gemacht.«
Sophia nickt. »Immer rein ins kalte Wasser und sich nicht die Butter vom Brot nehmen lassen. Da musste ich auch durch.«
»Wo bekomme ich die Nummer seines Agenten her?«
Sophia zuckt mit den Schultern. »Joseph? Sonst die Auskunft. Und zur größten Not kannst du ja in der Kanzlei von Ethan anrufen. Da kann man dir sicher weiterhelfen.«
Meine Schultern fallen nach vorne, als ich niedergeschlagen nicke.
Sophia klopft mir aufmunternd auf die Schulter. »Zugegeben, ich beneide dich nicht gerade. Aber hier in der Firma ist noch niemandem der Kopf abgerissen worden. Es wird auch nichts Übermenschliches verlangt, denn niemand ist perfekt. Also, Kopf hoch. Wird schon.«
Ich blicke auf und sehe in Sophias freundliches Gesicht. Ob sie weiß, wie beruhigend ihre Grübchen auf mich wirken?
»Soll ich dir jetzt noch ein bisschen von deinem Arbeitsbereich erzählen, oder willst du dich erst mal um den Spezialauftrag kümmern?«, fragt Sophia.
»Der Spezialauftrag liegt mir wie ein Felsblock auf der Seele. Ich werde den Kopf freier haben, wenn ich damit weiter bin«, antworte ich.
»Das kann ich gut nachvollziehen. Viel Erfolg. Falls du noch Fragen hast, immer her damit.«
Mit zusammengepressten Lippen gehe ich zu Joseph. Der kann mir tatsächlich mit der Telefonnummer des Agenten helfen. Hoffentlich kann ich alles über den erledigen und muss nicht mit Logan selbst verhandeln.
Ich gehe mit dem Telefon in eine ruhige Ecke des Ateliers. Ich möchte nicht, dass irgendjemand mithört, wie ich versage.
»Smith«, brummt eine Stimme am anderen Ende der Leitung.
»Guten Tag Mister Smith. Mein Name ist Madison Ellis.«
»Schön für Sie. Was wollen Sie?«, murrt er ungeduldig.
»Sie sind der der Agent für Logan Raker?«
»Kommen Sie zum Punkt«, knurrt es aus dem Telefon.
»Kennen sie das Modelabel Viviennes? Ich bin die Marketingchefin.« Marketingchefin. Oh, das klingt gut.
»Glückwunsch. Schön für Sie.«
»Es geht um einen Werbevertrag mit Mister Raker.«
»Hören Sie, Lady. Sie verschwenden ihre Zeit. Mister Raker macht keine Werbeverträge. Ich habe die strikte Anweisung, alles abzublocken«, faucht es durch die Leitung.
Fuck!
»Aber …«
Peng. Aufgelegt.
Was sagte Sophia? Nur nicht abwimmeln lassen.
Ich hole tief Luft, bevor ich noch einmal die Nummer wähle.
»Smith.«
»Hier noch einmal Madison Ellis. Legen Sie nicht auf, Sie kennen doch die Konditionen noch gar nicht.«
»Ich kenne aber Mister Raker!«, erwidert er gereizt.
Peng. Aufgelegt.
Noch mal!
»Smith.«
»Ellis. Also …«
»Jetzt reicht’s mir aber! Wagen Sie es nicht, noch einmal anzurufen!«, brüllt er so unbeherrscht durchs Telefon, dass ich den Hörer weiter vom Ohr nehmen muss.
Peng. Aufgelegt.
Mein Ohr vibriert und ein dicker Kloß blockiert meinen Hals. Tränen steigen auf. Fuck! Fuck! Fuck! Ich kann noch nicht einmal mein Angebot vortragen. Das darf doch nicht wahr sein! Jetzt bloß nicht heulen, sonst verwischt meine Wimperntusche. Vorsichtig wische ich mir die Feuchtigkeit unter dem Auge fort.
Was soll ich bloß tun? Vor allem einen kühlen Kopf bewahren. Das kann doch nicht das Ende aller Möglichkeiten sein. Wozu ist Logan mit den Wyatts befreundet?
Noch einmal hole ich stotternd tief Luft, bevor ich Melissas Nummer wähle.
»Wyatt.«
»Mel, du musst mir unbedingt helfen. Mein Schiff geht unter, bevor es zu Wasser gelassen wurde«, jammre ich.
»Maddie? Was ist los? Ist Vivienne nicht nett zu dir?«, fragt Melissa besorgt.
»Doch, schon. Hast du Zeit? Es geht um eine erste Aufgabe hier«, antworte ich.
»Schieß los«, antwortet Mel und ich erzähle ihr die ganze Geschichte.
»Okay, ganz ruhig. Ich glaube, in diesem Fall kann ich dir Logans Privatnummer besorgen. Aber mach dich auf was gefasst, der Typ ist nicht ohne«, warnt sie.
Ich seufze. »Ich weiß, ich hab ihn schon kennengelernt.«
»Was? Wieso? Erzähl.«
Stockend erzähle ich ihr die Geschichte vom Park. »Wird er jetzt denken, ich wolle ihm nachstellen?«, beende ich meine Ausführungen.
»Okay, so wie ich ihn kenne, dürfte dir das eher nützen als schaden. Du hattest den Auftrag doch noch gar nicht. Aber nimm dich trotzdem vor ihm in Acht, er hat etwas Dunkles. Früher hat er sich bei jeder sich bietenden Gelegenheit geprügelt. Ich hatte immer ein bisschen Angst vor ihm.«
»Du brauchst mich nicht auch noch warnen. Ich weiß, der Kerl scheint so was wie ein Bad Boy zu sein. Aber du kennst mich doch, außerdem bin ich verlobt.«
»Na klar. Ich hätte dir auch nicht zugetraut, dass du die Sache so angehen willst. Ich wollte dich nur vorbereiten. Aber so genau weiß ich natürlich auch nicht, wie er heute tickt. Schließlich kenne ich ihn nur von früher, da waren wir alle ziemlich wild. Ich schicke dir gleich eine Nachricht mit der Nummer.«
»Du bist meine Rettung«, seufze ich erleichtert.
»Dafür möchte ich aber später die ganze Geschichte hören. Jedes schmutzige Detail.«
»Bekommst du, aber es wird sicher keine schmutzigen Details geben.«
Melissa lacht. »Ich weiß, ich weiß!«