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Buchvorstellung "Bloody Memories-Dein Leben in meiner Hand"
Geschrieben von  Mandy Schur Mandy Schur Geschrieben,  18-08-2019 05:00 18-08-2019 05:00 310  Gelesen 310 Gelesen
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"Bloody Memories-Dein Leben in meiner Hand" Ein Dark Romance Roman von Eyrisha Summers.



Eine einsame Bergstraße im Nationalpark …
Ein folgenschwerer Unfall …

Tyler, der als erster an der Unglücksstelle eintrifft, wird dort mit einer Vergangenheit konfrontiert, die er am liebsten vergessen würde. Als er die verletzte Frau aus dem Wagen zieht und in ihr seine Jugendliebe Maya erkennt, ist es bereits zu spät und die schrecklichen Ereignisse nehmen ihren Lauf.

„So rot wie Blut, … so weiß wie Schnee, … und wenn ich dich krieg, tu ich dir weh!“

Ein psychopathischer Killer aus der Vergangenheit der beiden, hat sich bereits an Mayas Fersen geheftet und schon bald wird Tyler klar, dass er seine einzige Liebe beschützen muss. Zwischen Verfolgung und Gefahr flammt die Leidenschaft der beiden erneut auf, doch darf diese Liebe tatsächlich sein?

Düster, sinnlich und packend. Dark Romance wie sie sein sollte…



Leseprobe:



Kapitel 11


Tyler

Nachdem ich Maya ins Bad gebracht und sie mit Handtüchern und allem anderen ausgestattet hatte, was sie für die Nacht brauchen würde, wendete ich mich dem nächsten Problem zu. Auf den ersten Blick schien es eine gute Idee gewesen zu sein, Maya hier rauszubringen, auf den zweiten stellte sich mir jetzt die Frage, wie ich die Sache mit dem Platzproblem lösen sollte. In dieser Hütte gab es nämlich nur ein Schlafzimmer und ein großes Doppelbett. Kurz kam mir der Gedanke, im Wohnzimmer auf der Couch zu nächtigen, doch der verging ebenso schnell, wie er mich überkommen hatte. Einen größeren Blödsinn konnte ich mir gar nicht zusammenspinnen. Ich wusste ziemlich genau, was ein Absturz war und wie schlimm ein solcher werden konnte. Maya in dieser Nacht alleine zu lassen, wäre bodenloser Leichtsinn und wenn es um ihr Wohlbefinden, im schlimmsten Fall sogar um ihre Unversehrtheit ging, würde ich garantiert kein Risiko eingehen. Das konnte sie gelinde gesagt vergessen. Wir hatten schon früher nebeneinander geschlafen, also sollte das für sie kein allzu großes Hindernis darstellen. Außerdem war ich garantiert dominant genug, um einfach darüber zu befinden. Wobei ich mir da allerdings gar nicht mehr so sicher war. Ich stellte nämlich Züge an mir fest, die ich so noch nicht kannte – zumindest bisher noch nicht.
Die unerklärliche Nervosität, die mich ergriffen hatte, seit Maya im Bad verschwunden war, passte überhaupt nicht zu mir und meiner Vorliebe, die Zügel straff in der Hand zu halten. Im Augenblick sah es fast so aus, als ob mir die Kontrolle entglitt und das ärgerte nicht nur den Dom in mir, sondern auch den Mann, der Maya um jeden Preis beschützen wollte. Mitten in diese komischen Gedankengänge platzte das Geräusch der sich öffnenden Tür und ich konnte gar nicht anders – sofort hing mein Blick an der Erscheinung, die gerade das Zimmer betrat. Für den Bruchteil einer Sekunde verlor ich die Kontrolle über meinen Unterkiefer und dieser machte sich selbstständig. In Gedanken reiste ich noch einmal in die Vergangenheit und sah das Mädchen, das mich mit ihren scheuen Küssen in den Wahnsinn getrieben hatte. Jetzt stand allerdings eine Frau vor mir. Immer noch schlank, aber mit Rundungen an den Stellen, die mir wieder einmal zeigten, dass auch ein Dom sich nicht immer unter Kontrolle hatte. Die harten Spitzen ihrer Brustwarzen malten sich sehr deutlich unter dem dünnen Trägerhemdchen aus Seide ab und mit jedem Schritt, den sie auf mich zukam, verblasste das Mädchen von damals immer mehr zu einem durchsichtigen Schemen. Zurück blieb nur die Frau, für die ich plötzlich brennendes Verlangen verspürte. So heftig, wie es mich bereits seit geraumer Zeit nicht mehr ergriffen hatte. Und die Verunsicherung, die sie mir beim Anblick der zurückgeschlagenen Tagesdecke zeigte, der weckte meine dunkle Seite – das Raubtier, das ich extra für sie bislang in einen Käfig gesperrt hatte.
Als sie unschlüssig vor dem Bett stehenblieb, ahnte ich, was kommen würde und richtig …
„Bleiben wir hier … Ich meine: Schläfst du … diese Nacht etwa auch in diesem Bett?“ Maya verhaspelte sich beim Sprechen und ihre großen Augen, die unverwandt auf mich gerichtet waren, sprachen davon, dass sie es einerseits ersehnte, sich aber auf der anderen Seite vor den Konsequenzen fürchtete. Beim Anblick der Gerte und meinen darauffolgenden Worten war ein Schaudern durch ihre Gestalt gelaufen und ich wusste, dass sie mich sehr genau verstanden hatte. Auch war mir nicht verborgen geblieben, dass meine Worte etwas in ihr auslösten – etwas, von dem sie bisher noch keine Ahnung gehabt hatte. Die Unsicherheit war klar zu erkennen gewesen.
„Ich werde dich in dieser Nacht auf keinen Fall alleine lassen. Du hast heute einen großen Teil deiner Erinnerungen zurückgefunden und das könnte zu einer Art Schock führen. Du wirst dich damit abfinden müssen, dass ich an deiner Seite bleibe.“ Statt Unwillen erkannte ich grenzenlose Erleichterung in ihrem Blick. Anscheinend hatte sie eher Angst gehabt, dass ich sie in der fremden Umgebung sich selber überlassen könnte. Als sie sich dann allerdings auf dem Bett niederließ und sich zurücklegte, ihr das feine Hemdchen dabei ein gutes Stück nach oben rutschte und den Ansatz ihres herrlichen Pos entblößte, musste ich flüchten. Mit der schwachen Ausrede auf den Lippen, mich ebenfalls auf die Nacht vorzubereiten, verschwand ich eilig im angrenzenden Badezimmer. Dort angekommen, klammerte ich mich erst einmal am Waschbecken fest, um mich ein wenig zu sammeln. Herrje! Ich benahm mich tatsächlich gerade wie ein pubertierender Jüngling, der kurz vor seinem ersten Schuss stand. Mit Ruhe und Überlegenheit hatte mein Verhalten nur noch sehr wenig zu tun.
Als ich wenige Minuten später und nur bekleidet mit meinen schwarzen Boxershorts das Schlafzimmer wieder betrat, blätterte Maya gerade in einer von Dans alten Zeitschriften. Diese ließ sie allerdings sogleich sinken, als ich um das Bett herumlief. Ich sah sie lächeln, als sie meinen Oberkörper mit bewundernden Blicken abtastete und gleich darauf musste ich mitansehen, wie aus dem Lächeln ein regelrecht mutwilliges Grinsen wurde. Ihr nächster Satz zog mir buchstäblich das bisschen Stoff vom Leib, was ich mir selber zugestanden hatte.
„Und was jetzt, Tyler? Spielst du jetzt weiter meinen Verlobten?“
Das war nicht mehr nur mutwillig, sondern provozierend. Erst recht, weil Maya bei ihrer Frage sehr gekonnt ihre rechte Augenbraue lupfte. Von der vor wenigen Minuten noch zu spürenden Unsicherheit, war nicht mehr viel übrig geblieben und ich stieg dankbar auf ihre Steilvorlage ein, in dem ich erst einmal gar nichts sagte, sondern sie lediglich mit einem Blick bedachte, der jeder guten Sub die Tränen in die Augen getrieben hätte. Die Wirkung ließ auch nicht lange auf sich warten und Maya wurde unruhig.
„Habe ich etwas falschgemacht?“, wollte sie wissen und schob dann gleich noch hinterher: „Liege ich vielleicht auf deiner Bettseite?“ Ihre Augen flehten mich förmlich an, ihr zu antworten und ich beschloss, nicht gleich in der ersten Nacht ihre Fassung auszuhebeln. Mein Blick wurde milder und ein Lächeln erschien auf meinen Lippen.
„Hauptsache du bist mir nahe genug, dass ich auf dich achtgeben kann!“ Meine Stimme ließ keinen Zweifel an meiner Ernsthaftigkeit. Ich löschte das Licht, legte mich nieder und drehte mich dann so, dass ich Maya anschauen konnte. Ihre Augen übten einen sehr faszinierenden Reiz aus. Sie funkelten in dem nur schwach vom Mondlicht erhellten Raum wie zwei Smaragde und ich erkannte, dass sie sich nicht wirklich unwohl fühlte – maximal ein bisschen gehemmt. Und sie bezauberte mich. Anscheinend wusste die kleine Hexe nicht einmal, welche Wirkung sie auf mich hatte. Ich hörte sie seufzen und dann drehte sie sich auf den Rücken, während sie die Decke anzustarren schien. Als ich keine Reaktion zeigte, hörte ich wieder dieses kleine Stöhnen – so ein Biest. Sie wollte anscheinend mit allen Mitteln erreichen, dass ich meine Beherrschung verlor.
Ehe ich mich versah, hatte ich ihr Laken angehoben und war zu ihr unter die Decke geschlüpft. Meine Befürchtung, dass Maya auf zu viel körperliche Nähe mit Ablehnung reagieren könnte, war vollkommen unbegründet, denn sobald ich an ihrer Seite war, drehte sie sich wieder zu mir, legte ihren Kopf auf meiner nackten Brust ab und rollte sich zufrieden wie ein kleines Kätzchen zusammen. Ich nahm ihren Geruch sehr intensiv wahr – einen Duft, den ich mochte und der mich mehr und mehr gefangen nahm.
„Damals waren wir beide zu jung, um zu wissen, was wir taten“, flüsterte ich leise an ihrem Hals und spürte, wie sie bebte. „Ich war mir meiner selbst nicht sicher! Nun, Liebes … das zumindest hat sich in der Zwischenzeit grundlegend geändert!“ Nachdem das letzte Wort verklungen war, drehte ich sie herum und begrub sie unter mir. Wie ein Raubtier kniete ich über ihr und beobachtete ihre Reaktionen. Dann senkte ich mich auf sie herab, meine Lippen verschlossen ihren Mund und Maya kam mir mit der gleichen Leidenschaft entgegen, die ich nicht eine Minute länger hätte unterdrücken können. Für den Bruchteil einer Sekunde flammten Fesseln und die kurze Gerte hinter meinen Schläfen auf, doch ich war nicht gewillt, Maya auch nur für wenige Augenblicke loszulassen. Und noch war es zu früh für diese Art von Spiel.
Sie ließ es bereitwillig und auf liebenswerte Weise auch ein wenig unterwürfig zu, dass ich ihren Mund in Besitz nahm und mir wurde klar, dass ich dieses Juwel auf keinen Fall überfordern durfte. Das hier war so anders, dass ich keine Worte dafür fand – anders als alles, was ich in den letzten Jahren erlebt hatte. Ich konnte und wollte den wilden Tanz unserer Zungen nicht unterbrechen – nicht jetzt, wo ich Maya genau dort hatte, wo ich sie von Anfang an hatte haben wollen. Immer wieder flachte unser Kuss ab, nur um dann wieder zu einer hell lodernden Flamme zu werden. Wir schienen beide nicht genug bekommen zu können, doch dann zog ich mich abrupt zurück und starrte von oben auf sie herab.
„Ausziehen!“ Heiß, verrucht und mit souveräner Stimme hatte ich ihr meinen Befehl erteilt. Ein erster Hinweis auf den Mann, der ich in Wahrheit war und Maya beeilte sich, meiner Order nachzukommen – ohne zu denken und ohne Furcht in ihrem Blick.
Ich ließ meine Augen über jeden Zentimeter ihrer herrlichen Haut wandern, sog jedes noch so winzige Detail in mich ein, bis mein Blick schließlich auf ihrer rechten Brust hängenblieb. Da hatte sie doch tatsächlich ein Brustwarzenpiercing. Ein kleiner Ring, der sich perfekt durch die rosige Knospe bohrte und mir gleich das Blut in die Lenden pumpte.
Maya bemerkte meinen interessierten Blick und deckte sogleich das glänzende Schmuckstück mit ihren Fingern ab – versuchte, es vor mir zu verbergen.
„Es ist, … das war damals, als ich …“, stammelte sie peinlich berührt und ich legte nur einen einzigen Finger an meine Lippen.
„Schscht, Liebes! Ich finde es sehr schön …“ Bestimmend schob ich ihre Hand an die Seite und strich sanft über die harte Knospe. Dabei schnippte ich leicht mit den Fingern gegen den Ring und entlockte Maya damit ein tiefes Stöhnen. Ihre Augen schlossen sich ganz von alleine, als ich mich nach vorne beugte und den kleinen Ring zwischen die Zähne nahm, nicht ohne vorher meine Zunge um die Spitze tanzen zu lassen. Ihre kleinen Seufzer beflügelten mich und als ich vorsichtig an dem Metallstück zu ziehen begann, stieß sie einen kleinen Lustschrei aus. Ihre Beine öffneten sich von alleine und ihre angespannte Körperhaltung sagte mir alles, was ich wissen musste. Maya wollte das hier genauso sehr wie ich und sie brannte förmlich darauf, von mir um den Verstand gevögelt zu werden. Ihr Becken kam mir entgegen, als ich meine Hand suchend über ihren Leib nach unten wandern ließ und als ich die geschwollene Perle zwischen den nassen Falten berührte, krallten sich ihre kleinen Nägel in meinen Rücken. Meine Lippen spielten noch immer mit ihrem Piercing, während meine Finger durch ihre schlüpfrige, taubesetzte Spalte glitten. Ganz kurz tauchte ich in ihre heiße Pussy ein, nur um dann die leichte Folter an ihrer Klit wieder aufzunehmen. Maya wand sich unter mir und schien vollkommen versunken in ihrer eigenen Sinneswelt, während ich sie weiterhin mit meinen Händen verwöhnte. Sie war so unsagbar feucht, dass ich es keine Sekunde länger aushielt, nicht in ihr zu sein. Meine sprichwörtliche Beherrschung, auf die ich immer so stolz gewesen war, ging gerade buchstäblich zum Teufel. Ich biss spielerisch in die Knospe mit dem Ring und weidete mich an ihrem Keuchen, doch dann ließ ich sie los, um meinen Schwanz aus seinem mittlerweile zu eng gewordenen Gefängnis zu befreien, hob ihre Beine kurz an und verharrte eine Sekunde lang vor ihrer verheißungsvoll glänzenden Pforte. Ich schob meinen harten Schaft ganz kurz in sie hinein, nur um mich gleich darauf wieder zurückzuziehen, während Mayas Hüften zu kreisen begannen. Sie stöhnte und wand sich in meinem Griff und tat alles, um mich dazu zu bringen, sie zu pfählen. Den Gefallen tat ich ihr nur zu gerne. Am liebsten hätte ich mich bis zum Anschlag in ihr vergraben, doch ich eroberte Maya langsam – dieses erste Mal sollte so sein, wie wir beide es uns immer erträumt hatten. Geschmeidig glitt ich in sie und schob zeitgleich meine Arme unter ihre Kniekehlen, um sie für mich zu öffnen, doch das wäre gar nicht nötig gewesen. Sie kam mir entgegen. Jedes qualvoll langsame Eintauchen meines Phallus‘ quittierte sie mit heftiger Leidenschaft und Hitze und am Ende war ich derjenige, der erobert wurde. Schon längst hatte ich die Kontrolle über mich und mein Handeln verloren. Wir trieben beide auf einer Welle, die uns irgendwann, irgendwo an den Strand spülen würde – die Frage war nur, wohin es uns verschlug.
Meine Bewegungen wurden heftiger und ich stieß tiefer in sie. Die Muskeln in ihrem Leib zogen sich immer stärker zusammen und ich wusste, dass mein Mädchen gleich abheben würde. Nur ganz minimal änderte ich meine Stellung und das war der Moment, in dem Maya losließ. Ihre Finger gruben sich in meine Arme, ihre Nägel hinterließen Kratzer dort, während sie ein tiefes und sattes Stöhnen von sich gab. Ich hörte ihre wunderschön klingenden Lustschreie, spürte wie es sie schüttelte, wie sie kämpfte und am Ende … verlor. Die Wogen ihres Orgasmus spülten über mich hinweg und im gleichen Augenblick verlor auch ich endgültig den Boden unter den Füßen und ließ mich gehen. Es fühlte sich richtig an – so als wäre ich nach langer Suche endlich zuhause angekommen …


Kapitel 12


Maya

Vogelgezwitscher war es, das mich früh am Morgen weckte. Genau jene ungewohnten Geräusche, die ich mitten in Phönix normalerweise nicht hatte und ich brauchte einen kurzen Moment, um zu begreifen, dass ich mich nicht in meinem schicken Appartement befand. Dann jedoch waren die Erinnerungen an die vergangene Nacht wieder da und an die hitzigen Gefühle, die Tyler mir schenkte. Noch immer stand mein Körper unter Spannung und sehnte sich nach seinen Berührungen, … den intensiven Küssen und dem, was seine Hände mir bereits indirekt versprochen hatten. Ich ahnte, dass Tyler mehr von mir fordern würde, als ein paar harmlose Küsse und ich wusste nicht, ob ich ihm geben konnte, was sein dunkler Blick mir verhieß. Doch alleine der Gedanke, ihm hilflos ausgeliefert zu sein, ließ mein Blut kochen und meine Sinne einen Tango tanzen.
Obwohl das Licht nur schwach war, warf ich einen Blick in seine Richtung. Das leichte Laken war Tyler im Schlaf bis zu den Hüften gerutscht und entblößte einen großen Teil seiner muskulösen Brust. Meine Finger zuckten unwillkürlich, weil ich mich vergewissern wollte, ob er sich tatsächlich so gut anfühlte, wie in meiner Erinnerung. Das Bedürfnis wurde von Sekunde zu Sekunde größer, doch er wirkte in diesem Moment so entspannt, dass ich es nicht riskieren wollte, ihn zu wecken. Ich gab mich damit zufrieden, ihn weiter im Schlaf zu beobachten. Deutlich erkannte ich die dunklen Stoppeln, die sich auf seinen Wangen breitmachten und die ihn noch männlicher wirken ließen, als er es ohnehin schon war. Meine Augen wanderten weiter zu dem winzigen Tattoo, das sich gleich oberhalb seines Herzens befand – ein einzelner Engelsflügel in einem tiefen Schwarz. Was dieser wohl bedeutete?
Wir hatten uns viel zu lange aus den Augen verloren und für jeden von uns war das Leben weitergegangen – in vollkommen verschiedene Richtungen. Ich staunte noch immer über den Umstand, dass wir uns wiedergefunden hatten, wenn auch unter wenig glücklichen Umständen.
Aus den Augenwinkeln heraus erkannte ich das Telefon, das achtlos auf dem Beistelltisch an Tylers Bettseite lag. Mein Blick wurde wie magisch davon angezogen, obwohl ich nur wenige Momente zuvor noch mit dem Mann an meiner Seite beschäftigt gewesen war. Mein Kopf rotierte, denn ich hatte noch immer ein schlechtes Gewissen gegenüber meinem Brötchengeber. Er sollte doch zumindest wissen, was mit mir war und wo ich mich aufhielt. Immerhin könnte es sein, dass ich in der Redaktion gebraucht wurde und irgendwie musste Jason mich doch auch erreichen können.
Der unscheinbare Apparat schien mich förmlich zu locken und ehe ich mich versah, hatte ich mich aufgesetzt – nackt, wie ich war. Aber Tyler schlief noch immer und so hatte ich auch keine Hemmungen, die wenigen Meter bis zu diesem Tisch zurückzulegen. Wenn ich das Telefon erst einmal in der Hand hatte, würde ich mich schnellstens ins Bad zurückziehen, denn dort lag meine Wäsche vom gestrigen Tag. Mit ein bisschen Glück war ich bereits in der Küche, bevor Tyler seine Augen öffnete. Dass ich ihm gestern indirekt versprochen hatte, mich erst einmal nirgendwo zu melden, verdrängte ich in diesem Moment gekonnt.
Ich streckte zaghaft meine Finger aus und dann …
Eine warme Hand schloss sich eisern um mein Gelenk und ich konnte einen leisen Schrei nicht unterdrücken. Als ich aufsah, begegnete ich einem nicht minder harten Blick, der mich unbarmherzig zu mustern schien.
„Was soll das werden?“ Man musste Tyler zugutehalten, dass er nicht laut wurde. Dafür hatte seine Stimme allerdings eine Nuance, die mich an Eiswasser erinnerte. Kühl, prickelnd und eine Gänsehaut verursachend.
„Willst du mir nicht antworten? Oder kannst du nicht?“ Nein! Er wurde tatsächlich nicht laut und er war so beherrscht, dass sich in meinem Inneren ein ganz seltsames Gefühl ausbreitete. Einerseits fühlte ich mich ertappt, andererseits erregt. Verflixt! Das konnte doch nicht wahr sein.
Hastig schlug ich die Augen nieder und versuchte dem bezwingenden Blick zu entgehen.
„Sieh mich an!“ Da war ein Hauch von Gefahr, gemischt mit der lieblichen Note von süßem Karamell. Wie machte Tyler das nur? Ich konnte nicht wiederstehen und tat ganz automatisch, was er mir befohlen hatte.
„Du wolltest also telefonieren! Dich nicht an unsere Abmachung halten?“ Ein hintergründiges Lächeln legte sich auf seine Lippen, das allerdings seine Augen nicht erreichte. Die blieben starr auf mich gerichtet und laserten sich in mein Innerstes. „Was, Maya … macht man mit Frauen, die sich nicht an Spielregeln halten können?“
Tja! Das wüsste ich wohl auch gerne, wobei ich mir eine Sekunde später gar nicht mehr sicher war, ob ich es wirklich in Erfahrung bringen wollte, denn jetzt bekam seine Miene etwas Teuflisches. Noch immer hielt er mein Handgelenk fest. Nicht so, dass es weh tat, aber fest genug, dass ich seine Kraft deutlich spüren konnte und das löste eine Regung in mir aus, von der ich nicht einmal wusste, dass ich zu einer solchen fähig war. Sein Handeln erregte mich und darüber erschrak ich am meisten.
Tyler setzte sich langsam auf, ohne mich allerdings dabei loszulassen und dann lehnte er sich am Kopfende des Bettes an. Noch immer schienen seine Blicke mich durchbohren zu wollen und ich wusste nicht, ob mir heiß, oder doch lieber kalt werden sollte. Mein Körper, mein Kopf – alles befand sich in Aufruhr und es sollte noch schlimmer werden.
„Öffne die Schublade, Maya!“ Wieder tat ich, was Tyler mir auftrug, ohne ihn infrage zu stellen. Vielleicht hätte ich das machen sollen, doch ich stand zu sehr im Bann seiner Stimme und seiner Augen. „Nimm die Ledermanschetten und reich sie mir.“
Erschrocken starrte ich auf die seltsamen Gebilde, die mit einem Karabiner verbunden waren und die so aussahen, als ob … Tyler würde mich doch nicht fesseln wollen – oder etwa doch?
„Maya!“ Jetzt klang der Mann im Bett eindeutig bedrohlich und mir rieselte ein Schauer über den Rücken. Meine Gefühle fuhren Achterbahn und ich wusste gerade nicht, was überwog – meine Furcht oder meine – ich mochte es mir kaum eingestehen – meine Lust.
Ich griff wie in Trance nach den Manschetten. Weich und anschmiegsam lagen sie in meiner Hand. Trotzdem zitterte ich, als ich Tyler die Fesseln reichte und er sie mir aus den Fingern nahm. Dabei streifte er wie unabsichtlich meine kühle Haut und ich zuckte zusammen. In meinem ganzen Leben hatte ich noch nicht so unter Spannung gestanden, wie gerade in diesem Augenblick.
„Dreh dich um! Zeig mir deinen herrlich weißen Po, den ich gleich zum Glühen bringen werde.“
Das hatte ich mir mit Sicherheit nur eingebildet. Das konnte Tyler nicht gesagt haben. Nie im Leben würde er …
Unsicherheit und Aufregung huschten durch meinen Körper und ließen mich starr stehenbleiben. Ich konnte mich einfach nicht rühren, selbst dann nicht, wenn ich es gewollt hätte. Zudem schaffte ich es auch nicht eine Sekunde länger, den Blickkontakt aufrecht zu halten. Hölle! Was war das nur?
Ich hörte, wie Tyler sich im Bett bewegte, konnte jedes Geräusch überdeutlich vernehmen und dann spürte ich seine warmen Hände auf meiner nackten Haut. Vorsichtig drehte er mich herum.
„Die Hände auf den Rücken, Maya! Jetzt!“ Jedes seiner Worte peitschte meine Erregung auf ein höheres Level und beschämt stellte ich fest, wie Nässe sich in meinem Unterleib sammelte. Mein Kopf projizierte die merkwürdigsten Bilder und ich durchlebte einerseits den Himmel, … andererseits aber auch die Hölle, weil ich jetzt doch ängstlich wurde. War ich wirklich bereit dazu?
Tyler schloss die Manschetten um meine Handgelenke, nicht ohne sich dabei zu vergewissern, dass sie nicht zu stramm saßen. Sein Finger fuhr unter das weiche Leder und dann hakte er den zuvor gelösten Karabiner wieder ein. Jetzt war ich ihm tatsächlich hilflos ausgeliefert und das machte mich noch heißer, als ich es ohnehin schon war. Damit hatte sich meine Frage wohl erledigt.
„So schöne blasse Haut!“, flüsterte Tyler hinter mir und dann drehte er mich langsam zu sich herum. Er saß ganz locker vor mir auf dem Bett, betrachtete mich aufmerksam und alleine sein Blick reichte aus, um meine Brustwarzen zu harten Beeren werden zu lassen. Keck reckten sie sich ihm entgegen und ich hätte einiges darum gegeben, wenn er sich ihrer angenommen hätte, doch er schien nicht einmal zu bemerken, was er in mir anrichtete.
„Du wirst dich jetzt sehr bereitwillig und ohne zu murren über meine Knie legen – mit deiner entzückenden Kehrseite nach oben.“
Allein die Vorstellung, wie ich wehrlos über Tylers Knien lag, wie er meinen armen Po mit seinen Händen bearbeitete, ließ meine Klit pochen und ich spürte, wie ich noch nasser wurde. Mein Unterleib zog sich sehnsuchtsvoll zusammen und brachte die warnende Stimme in meinem Kopf zum Verstummen.
„Ich warte, Maya!“ Jetzt schien sein Blick Löcher in meine Haut zu brennen und ich wusste, wenn ich mich jetzt nicht bewegte, würde Tyler mir die Entscheidung abnehmen. Und dieses Wissen ließ mich einen zaghaften Schritt nach vorne machen. Ungelenk krabbelte ich auf das Bett, was mit den auf dem Rücken fixierten Händen gar nicht so einfach war, doch dann war es Tyler, der mich mit einem Ruck quer über seine Beine zog. Ich ließ mich einfach fallen und schloss stöhnend die Augen.
Tyler legte sehr nachdrücklich seine linke Hand in meinen Rücken, schob dabei meine Arme nach oben und fixierte mich so an Ort und Stelle. Sanft streichelte er über meinen Po, ließ mich immer wieder wissen, dass seine Hände auch tiefer vordringen könnten – wenn er es denn für richtig hielt. Jede seiner Bewegungen, jedes Gleiten über meine Haut, erhöhte die Spannung bis ins Unerträgliche und ich hielt es kaum noch aus. Wellen von Angst und Erregung schwappten über mir zusammen und als endlich der erste Schlag erfolgte, war es fast eine Erleichterung. Er war nicht fest und die Angst nicht wert, die ich ausgestanden hatte. Einerseits fürchtete ich die angedrohte Züchtigung noch immer, andererseits sehnte ich sie förmlich herbei. Schlag folgte auf Schlag und ich spürte das leichte Brennen, das sich langsam in meiner Haut breitmachte. Immer wieder strich er zwischendurch trügerisch sanft über meinen glühenden Hintern, ließ eine Lustwelle nach der anderen durch meinen Unterleib wandern.
Die Schläge, die er mit der flachen Hand auf meine Pobacken niedergehen ließ, verebbten. Mit ihnen hörte auch das Streicheln auf. Ich fühlte mich plötzlich schrecklich einsam – alleingelassen, trotz seiner Hand, die noch immer meinen Rücken unten hielt.
Ich bildete mir ein, Tylers Blicke auf mir zu spüren – wie sie lustvoll über meinen geröteten Hintern wanderten und jede einzelne hilflose Geste von mir erfassten. Aber es passierte weiterhin nichts, sodass ich meinen Kopf zur Seite drehte, um einen Blick in sein Gesicht zu erhaschen. Ich musste einfach wissen, was er dachte, … was er mit mir vorhatte. Doch seine Miene war ausdruckslos.
„Fühlst du die Wärme deiner Haut?”
Erschrocken zuckte ich zusammen. Nicht etwa, weil ich Angst hatte, sondern eher durch die Plötzlichkeit dieser kurzen Frage. Auch die fordernde Souveränität und Wärme in seiner Stimme überraschte und verzauberte mich auf eigenartige Weise.
„Ja”, hauchte ich leise. Mir war augenblicklich klar, dass mein zaghafter Ton für ihn problemlos zu hören gewesen war. Ich hatte mich gerade verletzlicher gemacht, als jemals zuvor. Damit hatte ich Tyler die Möglichkeit gegeben, mein Inneres zu lesen, doch ich hatte bereits beschlossen, dass es mir egal war. Hier und jetzt war mir alles egal – es existierten nur noch wir beide, denn alles andere war in den Hintergrund gerückt.
„Öffne die Beine, Kleines! Nur ein Stück weit! Damit ich jederzeit bei dir sein kann!“
Tylers Stimme klang beschwörend, beruhigend und eindringlich zugleich. Ich konnte einfach auf keinen anderen Gedanken kommen, als ihm zu folgen. Wenig später fühlte ich seine Hand zwischen meinen Schenkeln. Mit sanftem Druck drängte er mit seinen Fingern meiner Weiblichkeit entgegen. Zärtlich und besitzergreifend zugleich - es schien, als wollte er mich markieren – mich deutlich als seinen Besitz beanspruchen. Seine Hand fand mit Leichtigkeit jenen Ort, an dem er seinen Daumen mit sanftem Druck auf- und abwandern lassen konnte. Ich legte meinen Kopf in den Nacken und atmete aus. Meine Sinne spielten vollkommen verrückt und nahmen mich mit auf eine Reise ohne Wiederkehr. Ich wusste, ich war verloren. Es dauerte nicht lange, bis die zärtlichen Berührungen meiner Scham zu einem feuchten Gleiten wurden, von dem ich nicht genug bekommen konnte.
„Gefällt dir, was du erdulden musst?”
Tyler machte es mir leicht. Ich hauchte ein „Ja!”, darauf hoffend, er würde sein Fingerspiel noch Ewigkeiten fortführen.
„Dann merke dir! Jeder meiner Befehle wird dir bei Ausführung Freude bereiten. Auch dann, wenn du anfangs Zweifel hegst. Und das hier wird deine erste Lektion!”
Ein weiterer Schlag traf meinen ungeschützten Po und jetzt holte ich zischend Luft. Härter, tiefer eindringend und Flammenzungen über meine Haut lecken lassend. Und der nächste hinterließ nicht nur Feuer auf meiner Haut, sondern ein Brennen, das sich bis in meine Klit auszubreiten schien. Der folgende Hieb trieb mir die Tränen in die Augen und ein Stöhnen über meine Lippen. Beim Vierten jammerte ich leise und dann schrie ich. In Erwartung eines weiteren Schlags spannte sich mein ganzer Körper an, doch da waren nur noch Tylers warme Hände, die sanft über meine Haut streichelten und die Hitze auf diese Weise erneut anfachten. Jede Berührung wog doppelt, war sowohl Schmerz, als auch pure Lust. Als seine Finger sich erneut auf mein Geschlecht legten und mit kreisenden Bewegungen meine erigierte Perle massierten, war der Reiz an dieser Stelle bereits so groß, dass ich es kaum noch aushielt. Ich wollte ihn so sehr, dass ich alles getan hätte, um ihn zu spüren – in mir zu spüren.
„Bitte, …!“, schluchzte ich leise.
„Bitte was, … süße Maya! Um was willst du mich bitten?“ Seine Stimme war die pure Sünde und wickelte sich wie flüssige Schokolade um mein in Aufruhr stehendes Herz. Gefährlich, sinnlich, atemberaubend und mein Körper reagierte auf jede einzelne Silbe, während sein Daumen langsam, fast träge meine Perle umkreiste. Genau mit dem richtigen Druck, meine Erregung zu schüren, aber zu wenig, um mich kommen zu lassen. Ich konnte kaum einen klaren Gedanken fassen, geschweige denn reden und so blieb ich stumm. Nur den Bruchteil einer Sekunde später landete ein weiterer Schlag auf meinem bereits in Flammen stehenden Hintern und entfachte die Glut ein weiteres Mal zu neuem Leben. Eine Mischung aus Schrei, aus Keuchen und Stöhnen, verließ meine Kehle.
„Ich habe dich etwas gefragt, Maya … und ich erwarte eine Antwort von dir!“
„Ich, … ich, …“, stammelte ich heiser und verschluckte mich dabei an meinen eigenen Worten. Tyler drehte mich herum, sodass meine aufgeheizte Haut über seine nackten Oberschenkel rieb und ich erneut stöhnte. Vor Schmerz, vor Wonne, vor Lust. Tränen liefen ungehindert aus meinen Augen, über meine Wangen und während ich noch versuchte, all die widersprüchlichen Gefühle zu verarbeiten, senkten sich Tylers Lippen auf meinen Mund. Ich drückte mich an ihn, als wäre er mein einziger Halt in einer Welt, die vollkommen aus den Fugen geraten war und auch sein Kuss hatte in diesem Moment nichts Sanftes an sich. Er war leidenschaftlich, hart und fordernd und ich gab mich willig hin. Seine Zunge stieß tief in meinen Mund, imitierte dort, was seine Finger bereits an anderer Stelle begonnen hatten, während seine rechte Hand meine rosigen Knospen zwirbelte, bis auch diese so hart waren, dass jede Berührung dort wie ein Stromstoß zwischen meine Beine fuhr. Ich rieb verzweifelt meine Schenkel aneinander und wusste doch, dass es nur ein fader Ersatz für das war, was Tyler mir schenken könnte.
„Was, Maya? Sag mir, was du möchtest?“ Seine Lippen strichen verführerisch an meinem Ohr vorbei und meinem Mund entkam ein Ton, halb Wimmern, halb Keuchen.
„Nimm mich …“, war alles, was ich in diesem Moment herausbringen konnte.
Er gab keine Antwort – hüllte sich in Schweigen, doch dann fühlte ich, wie Tyler mit einem einzigen Griff den Karabiner in meinem Rücken öffnete und meine Hände befreite. Dann hob er mich an und legte mich auf den kühlen Laken ab. Der Stoff scheuerte über meine heiße Kehrseite und ließ mich stöhnen. Dann war er über mir und seine Stärke, seine Aura raubte mir den Atem. Während er meine Schenkel spreizte, ließ er mich nicht aus den Augen, schien meine Gefühlsregungen regelrecht zu trinken und ich wagte es nicht, die Lider zu schließen. Ihm den Blick in mein Inneres zu verweigern.
Sein Schaft pochte an meinem empfindlichen Eingang und ich bog meinen Rücken durch, kam ihm so weit entgegen, wie ich konnte. Diese unbeschreibliche Gier, die sich in mir breitmachte, die Flammenzungen, die über meinen Po leckten, ließen mich alles um mich herum vergessen. Wichtig war nur der Mann, der sich über mir abstützte und mich betrachtete, als wäre ich sein kostbarster Besitz.
Quälend langsam schob er sich in meine feuchte Mitte, dehnte mich mit seinem dicken Schaft und ich spürte jeden köstlichen Zentimeter seiner Erektion überdeutlich. Die Hitze meiner Haut wetteiferte mit dem Pulsieren meiner Klit, während meine Finger sich in die Laken krallten. Ich musste irgendwo Halt finden – irgendwo …
Tylers Hände packten unter meine Kehrseite, gruben sich tief in meine Pobacken und ließen erneut die hitzige Glut über meine empfindliche Haut fächern, dabei hielt er noch immer meinen Blick fest gefangen. Mit jedem tiefen Stoß, mit jedem geschmeidigen, nassen Gleiten traf er den Punkt in meinem Inneren, der meine Ekstase nährte und meine Muskeln zogen sich vor Verlangen zusammen. So, als ob Tyler ganz genau wusste, wie weit er mich bereits getrieben hatte, beschleunigte er plötzlich das Tempo. Seine Gangart wurde härter und ich hatte das Gefühl, dass er jetzt noch tiefer in meine heiße Spalte eintauchte. Hart, unerbittlich und lustvoll. Gleichzeitig verlagerte er das Gewicht und jetzt setzte er seine Hand an meiner geschwollenen Perle ein. Kreisend umfuhr er das kleine Knötchen und ich schrie meine Lust in den Raum. Willig ließ ich mein Becken an seiner Hand kreisen, folgte ihm dorthin, wohin er mich haben wollte. Der Druck, den er auf meine Klitoris ausübte, hatte schon fast etwas Schmerzhaftes, doch genau das war es, was mich antrieb. Schmerz und Lust vermischten sich zu einem unglaublichen Cocktail an Empfindungen, dem ich nicht widerstehen konnte.
Mit jedem weiteren Stoß seiner Erektion kam ich dem Höhepunkt näher. Fühlte das heiße Rauschen meines eigenen Blutes in meinem Leib und überdeutlich den Mann, dessen Gestalt mich unter sich begrub. Tyler war überall; er war in mir, auf mir und er umgab mich vollkommen. Er füllte den leeren Raum auf eine Weise, die ich nicht für möglich gehalten hätte.
„Jetzt, … Maya! Jetzt wirst du für mich singen!“ Als wenn dieser Satz einen Schalter umgelegt hätte, gehorchte ich ihm auch in diesem Moment. Tyler nahm mich ein letztes Mal in Besitz und ich ergab mich den wellenartigen Impulsen, die meinen Unterleib schüttelten. Das satte Stöhnen, das meinen Mund verließ, klang selbst in meinen eigenen Ohren fremd. Ich hatte es nicht zurückhalten können. Nichts hatte ich zurückhalten können. Tyler ließ mir keine Wahl. Meine Muskeln krampften sich um sein Geschlecht und ich konnte fühlen, wie auch er sich seinem Orgasmus hingab. Wie er das wilde Pulsieren unserer Leiber ausritt und sich dabei tief in mir vergrub. Seine Augen funkelten
voller Stolz auf mich herab und seltsamerweise fühlte ich mich in diesem Moment größer und stärker als jemals zuvor. Mein Herz, mein Körper – alles brannte und im Zentrum der Flammen stand Tyler, der Mann, dem ich vor vielen Jahren schon einmal mein Herz geschenkt hatte und der auf dem besten Wege war, es mir ein weiteres Mal zu stehlen. Jetzt, … hier und unter Umständen, die keiner von uns beiden vorausgeahnt hatte.
Ich schluchzte leise auf und fand mich sofort in einer innigen Umarmung wieder. Ich hatte nicht einmal gemerkt, dass Tyler sich in der Zwischenzeit zurückgezogen hatte – so sehr war ich mit mir selber beschäftigt und mit meinen wirren Empfindungen. Dafür spürte ich jetzt umso deutlicher seine warme Führsorge und die Geborgenheit, die mir seine Arme schenkten.


Kapitel 13


Der Schatten

Ein lautes, böses Lachen verließ meinen Mund. Die kleine Schlampe hatte doch tatsächlich mehr Glück, als Verstand. Fast, … fast hätte ich sie gehabt, wenn mir nicht dieser Wichser von einem Clubbesitzer in die Quere gekommen wäre. Meine Maya …
Maya, … Maya, … Maya, …
Mein schwarzes Herz sang ihren Namen und zog sich dabei vor Verlangen zusammen. Ich wollte sie! Ich wollte sie schreien hören! Unter mir! Winseln! Betteln! Die ganze verdammte Palette! Das war sie mir schuldig und ich würde bekommen, was ich wollte. So oder so …
Meine Finger strichen liebkosend über das Lenkrad meines Wagens – fast so, als wäre es ihre weiche, weiße Haut. Ich stellte mir vor, wie meine Zähne sich in ihre Brust senkten, hörte ihre spitzen Schreie und spürte, wie das Blut sich in meinen unteren Regionen sammelte.
So war es schon immer gewesen. Allein der Gedanke an sie machte mich hart und geil. Sie hätte mir gehören sollen. Mir allein … Doch Tyler, dieser miese Penner, hatte sie mir gestohlen – hatte sie mit seinen Muskeln und seinem Supermann-Lächeln um den kleinen Finger gewickelt und sie, … meine Maya hatte dem Kerl nachgegeben. Sie war auf ihn reingefallen, statt sich mir zuzuwenden.
Doch ich würde mir zurückholen, was mir gehörte – noch heute.
Heute noch, … heute noch, … heute wirst du mein sein …
Ich stieß ein irres Lachen aus. Meine Süße würde sich wahrscheinlich überhaupt nicht darüber freuen, mich wiederzusehen. Obwohl ich das eigentlich gar nicht verstehen konnte, denn immerhin hatte ich die Aufführung in der Schule nur für sie inszeniert. In Moll und Blut war sie dahergekommen. Ein nicht alltägliches Kunstwerk – doch sie hatte es verschmäht. Ich hatte sie nicht einmal zu Gesicht bekommen, dank meines Nebenbuhlers.
Tyler, … Tyler, … zuerst schneide ich dir deine Eier ab und stopfe sie dir ins Maul …
Wieder stieß ich ein lautes Lachen aus. Ja, wer hätte das auch ahnen können – der gute Tyler war mir bereits näher, als ich es gedacht hatte – sehr viel näher. Dumm nur, dass er nicht wusste, dass ich ihm und seiner kleinen Schnecke bereits auf den Fersen war. Er war mir damals in die Quere gekommen und vor ein paar Tagen das zweite Mal. Ausgerechnet er hatte meine Maya aus dem Wagen gezerrt – ausgerechnet er war schneller bei ihr gewesen. Nur Sekunden, aber die hatten gereicht. Er hatte mich sogar gesehen, aber in der Finsternis der Nacht nicht erkennen können. Ich ihn dafür umso besser. Seine verdammte Fratze hatte ich mein ganzes Leben lang nicht vergessen können.
Ich hörte auf mein Lenkrad zu streicheln und hieb stattdessen ungehemmt auf das Teil ein – solange, bis Blut floss. Rot, heiß und unglaublich schön. Es lief über meine Hand, dann über mein Gelenk und schließlich zauberte es eine blutige Rose auf mein weißes Hemd.
Ja, … Ja, … Ja, … so rot wie Blut, so weiß wie Schnee, … und wenn ich dich krieg, tu ich dir weh …
Rauszukriegen, wo Tyler sich vor mir verbarg und wohin er meine Liebste verschleppt hatte, war ein Kinderspiel für mich. Man musste nur wissen, welche Knöpfe man drücken konnte, um an bestimmte Informationen zu gelangen. Und ich hatte sie alle – die passenden Knöpfe.
Langsam ließ ich den Rover ausrollen und verbarg ihn zwischen den hochaufragenden Felsen. Hier würde ihn niemand vermuten, niemand sehen und wieder musste ich lachen. Tyler, dieser elende Narr, hatte mir unwissentlich in die Hand gespielt. Hier draußen, weitab jeglicher Zivilisation wollte er meine Süße verstecken – vor mir in Sicherheit bringen, doch das würde ihm nicht gelingen. Ich hatte ihre Spur aufgenommen und würde das Wild erlegen – ihn würde ich ausbluten lassen und mit Maya meinen Spaß haben – den Spaß, den sie mir vor vielen Jahren verweigert hatte. Ich schnappte mir meine Pumpgun vom Beifahrersitz und dann stieg ich aus.
Eins, … zwei, … drei, … dein Lover kommt vorbei …
Leise schlich ich mich durch das dichte Gestrüpp. Tunlichst darauf bedacht, keine trockenen Äste unter meine Füße zu bekommen, was allerdings gar nicht so einfach war. Aber was tat man nicht alles, um die Liebste aus den Fängen eines Unholdes zu befreien. Ich wagte es jetzt nur noch leise zu kichern, denn ich befand mich bereits in unmittelbarer Nähe des Hauses. Ich wollte auf keinen Fall, dass man mich zu früh bemerkte. Immerhin stand ich nicht auf der Gästeliste und würde den beiden wohl die Überraschung ihres Lebens bereiten.
Es war dämmrig und der Wald noch immer in diffuses Licht gehüllt, das mich gänzlich vor allzu neugierigen Augen verbarg. Ich hatte nicht all die Jahre in Freiheit verbracht, weil ich mich dämlich anstellte. Einen Psychopathen hatte mich die Presse genannt. Einen Killer die Medien. Oh ja! Ich war ein Killer – durch und durch, aber so ganz anders, als sie alle dachten.
Rot, rot, rot, … sind alle meine Farben! Rot, und noch einmal rot … wie das Blut, das aus deinen Wunden fließt …
Jetzt musste ich einfach lachen. Es quoll aus meinem Inneren und sprudelte über meine Lippen. Schnellstens presste ich eine Faust vor meinen Mund und biss mir in die Fingerknöchel. Speichel mischte sich mit dem fast geronnenen Blut, das ich bereits im Auto vergossen hatte und ich schlürfte den süchtig machenden Trunk in mich hinein. Metallisch, süß und göttlich pervers.
Direkt vor mir auf einer kleinen Lichtung stand mein Ziel. Die Blockhütte, die mein ehemaliger Freund gerade bewohnte. Eine primitive Behausung, die gar nicht für meinen Engel geeignet war. Mein Engel mit dem roten Haar.
Ich nutzte die Deckung der Bäume und der einzelnen Felsen und kam dem Ort meiner Begehrlichkeit immer näher. Und Tyler, der liebe, gute Tyler – was machte er? Wahrscheinlich schnarchte er mit offenem Mund seinem Ende entgegen.
Leise näherte ich mich dem Fenster, das mir am nächsten war und spähte vorsichtig hinein. Es war die Küche, die sich im Halbdunkel meinen Augen präsentierte – nichts, was für mich von Interesse wäre – außer vielleicht dem Messerblock, der mich anzugrinsen schien. Damit konnte man herrliche Dinge anstellen, die ich mir bereits in meinem Kopf ausmalte. Und Tylers Haut schien mir der ideale Ort zu sein, um die Schärfe dieser Dinger auszuprobieren.
Ich schlich weiter um die Hütte herum und dann hörte ich plötzlich seltsame Geräusche. Ein lautes Klatschen – Stöhnen, Wimmern und Keuchen. Die Laute hämmerten in meinen Kopf – unmissverständlich, gnadenlos und sie ließen mein schwarzes Herz in der Brust wummern, wie die Schüsse aus einem Schnellfeuergewehr. Ich musste nicht durch das nächste Fenster schauen, um zu wissen, was in der Hütte vor sich ging.
Schlampe! Hure! Gottverfluchte Bitch! Du hast mich heiß laufen lassen und jetzt lässt du dich von dem erstbesten Penner ficken, der dir über den Weg läuft!
Das Bild, das sich mir bot, als ich schlussendlich doch durch das Fenster lugte, ließ mein Blut in den Adern stocken und es raubte mir den Verstand. War ich zuvor bereits ein eiskalter Mörder, wurde mir erst in diesem Moment bewusst, dass ich mich auch sehr gerne an Folter versuchen würde – weniger an derjenigen, die Tyler gerade meiner Maya antat, sondern eher an einer, die einen langsamen, qualvollen Tod zur Folge haben würde – einen sehr langsamen.
Das Licht im Raum reichte gerade aus, um die Umrisse auf dem Bett erkennen zu können – die Bewegungen, die unmissverständlich waren. Gefesselt, gedemütigt, über Tylers Beinen liegend und seinen Schlägen hilflos ausgeliefert – so sah ich sie. Aber was am schlimmsten für mich war, … es schien der notgeilen Hure zu gefallen.
Maya, … Oh, Maya – Das hättest du nicht tun dürfen. Nicht hier, nicht jetzt – NICHT SO!
Ich hörte ihr ekelerregendes Stöhnen, ihre kleinen Lustschreie, als das Arschloch sich über sie hermachte. Ich wollte nichts mehr sehen, doch die morbide Faszination, die von dieser Szene ausging, verhinderte, dass ich wegsah.
Rein und raus – Rein und raus! Ich schlachte die Sau, wenn ich sie kriege und bade in ihrem Blut! Rot, Rot – so wunderbar Rot!
Das hatte Maya nicht umsonst getan! Ein weiteres Mal hatte sie mich zurückgewiesen. Meine Geschenke nicht erkannt. Jetzt würde ich dafür sorgen, dass sie begriff, mit wem sie es zu tun hatte. Ich würde ihre Welt in ein Meer aus heißen Tränen verwandeln und mit Tyler würde ich beginnen. Wieder wollte ein Kichern über meine Lippen schlüpfen – es kroch wie bittere Galle meine Kehle empor und ich konnte den Impuls erst in der letzten Sekunde unterdrücken.
Hastig wandte ich mich vom Fenster ab und schlich den Weg am Gebäude entlang zurück. In einiger Entfernung vom Haus hatte ich vorhin eine kleine Scheune ausgemacht. Vielleicht würde sich dort etwas Brauchbares finden, um die Ratten aus ihrem Unterschlupf zu jagen. Ich würde ihnen das Dach über dem Kopf anzünden – sie aus ihrem warmen Bau locken und jetzt kicherte ich doch. Wie ich Tyler kannte – und ich kannte ihn gut – würde sich im Schuppen mit Sicherheit etwas finden lassen, das sich hervorragend als Brandbeschleuniger nutzen ließ. Der Bursche hatte nie etwas dem Zufall überlassen und ohne Sprit in dieser Einöde hängenzubleiben, gehörte mit Sicherheit nicht dazu. Irgendwo würde sich ein Kanister mit Benzin finden – und dann würden die beiden schmoren. Sie würden aus dem Haus gerannt kommen, wo ich bereits auf sie wartete.
Backe, backe Kuchen – der Henker hat gerufen …
Ja! So würde es gehen! Gleich …. Gleich habe ich dich, Maya! Und dann ficke ich dir deinen verdammten Tyler aus dem Kopf – solange, bis du an nichts anderes mehr denken kannst, als an mich. So hatte es schon damals sein sollen und jetzt würde es endlich geschehen.