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Buchvorstellung "Todesengel im Viertel"
Geschrieben von  Mandy Schur Mandy Schur Geschrieben,  04-12-2020 16:00 04-12-2020 16:00 364  Gelesen 364 Gelesen
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"Todesengel im Viertel" Ein Kriminalroman von Cord Buch.



Vierter Fall für Werner Jensen im Hamburger Schanzenviertel: Eine vergiftete Frau vor einer Pfarrei, eine verbrannte vor einer Freikirche und eine gesteinigte vor einer Moschee. Die Morde scheinen zusammenzuhängen, aber die Spurenlage ist mehr als dürftig.
Will der Mörder Religionen verunglimpfen? Sind die Frauen Opfer eines Zuhälterkrieges auf St. Pauli? Oder steckt etwas ganz anderes hinter den Morden?
Auch die Journalistin Nele will dem Mörder auf die Spur kommen. So gerät sie ins Visier von Zuhältern und wird von Maskulinisten bedroht. Ihre Beziehung muss eine harte Bewährungsprobe bestehen.



Leseprobe




Montag, 01:45 Uhr

Die Tür der Großen Freiheit 36 schließt sich. Schlagartig verstummt der musikalische Partylärm, wird abgelöst durch farbenfrohe Leuchtreklame. Rainer legt einen Arm um Eriks Schulter.
»Ein Scheißtag wird das morgen.«
»Wieso?«, lallt Erik.
»Mann, ich muss um neun auf der Arbeit sein.«
»Und ich heute.«
»Stimmt, heute ist schon morgen. Lasst euch doch krankschreiben«, kichert Corinna einen Rat.
»Nicht schon wieder. Der Chef hat mich auf dem Kieker.«
Sie ziehen die Große Freiheit hinauf. Linkerseits erhebt sich die Silhouette der Katholischen Pfarrei Sankt Joseph. Ein zurückliegendes Gebäude, auf das man nach einem durchgefeierten Wochenende nicht achtet. Corinnas Blick huscht trotzdem für einen kurzen Augenblick in Richtung Gotteshaus.
»Da liegt jemand auf den Treppenstufen.«
»Na und? Hier liegt überall jemand rum.« Rainer beeindruckt Corinnas Beobachtung nicht.
»Ich glaube, das ist eine Frau.«
»Dürfen Frauen nicht besoffen oder obdachlos hier liegen?«
»Oder besoffen und obdachlos?«, murmelt Erik.
Corinna löst sich von den Männern. Sie kann nicht vorbeigehen, wenn jemand Hilfe braucht. Auch nicht auf dem Kiez. Sie begibt sich zu der auf den Stufen liegenden Person und beugt sich zu ihr hinunter.
»Kommt mal. Die Frau sieht komisch aus.«
»Lass sie in Ruhe.«
»Und wenn es ihr nicht gut geht?«
»Nun mal langsam, du bist keine Ärztin.« Rainer ist skeptisch. »Lass die Tusse pennen.«
»Ehrlich, die schläft nicht.« Die Euphorie der Nacht ist aus Corinnas Stimme entflohen, und der Alkohol im Blut kann Unsicherheit und aufkommende Angst nicht fortspülen.
»Guckt mal, ihre Haare. Wer läuft denn so rum?«, wird auch Rainer unsicher.
»Sieht aus, als ob jemand ihren Kopf rasiert hat.«
»Mir egal.« Corinna hat genug. »Ich rufe die Bullen.«